Zentralverriegelung fürs FahrradRobert Thielicke

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Zentralverriegelung fürs Fahrrad

Wer nicht will, dass sein Fahrrad geklaut wird, muss bisher ein sperriges Schloss mitschleppen und macht sich beim Abschließen oft die Hände schmutzig. Dabei wäre eine Zentralverriegelung per Knopfdruck so viel einfacher. (Bilder: Wikipedia, Fotolia)

Kategorie: Erfindung
Stadt: Hannover

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Update vom 19.12.2012

Das Projekt ist Teil dieses Wettbewerbs: "Unsere Technologie-Ideen für 2013". Hier kannst du deine Stimme abgeben: http://www.startnext.de/pages/tr

Worum geht es in diesem Projekt?

Jedes Jahr werden Tausende Räder gestohlen, die wenigsten aufgespürt. Das zwingt einen dazu, teure und schwere Schlösser mitzunehmen und das Fahrrad bei jedem Aufenthalt umständlich zu verbarrikadieren. Neidisch blickt der Rad- zum Autofahrer, der sein Gefährt ganz einfach per Knopfdruck verriegeln und wieder öffnen kann. Wenn es das doch nur fürs Fahrrad gäbe.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Eine elektronische Wegfahrsperre allein würde natürlich nicht ausreichen. Sie kann den Diebstahl nicht verhindern, weil ein Fahrrad sich im Unterschied zum Auto wegtragen lässt. Das Problem lässt sich allerdings lösen: Die Sperre muss zusätzlich Alarmanlage und GPS-Tracker besitzen, um das weggetragene Rad wieder aufzuspüren. Beides gibt es für Räder schon. Alarmanlagen heulen bei einer Erschütterung des Rades laut auf. Kundenbewertungen nach zu urteilen funktioniert das unterschiedlich gut. Einen GPS-Tracker hat die Firma Spy-Bike vor Kurzem auf den Markt gebracht. Das 150 Euro teure Gerät kann im Lenker oder in der Sattelstange versteckt oder als Rücklicht getarnt werden. Es enthält eine normale SIM-Kar- te, über die im Fall eines Diebstahls der Tracker die Koordinaten des gestohlenen Rads sendet. Über die SpyBike-Webseite kann man es orten und damit zur Polizei gehen, die dann versucht, das Rad aufzuspüren.

Nun müsste beides noch in ein Produkt zusammengefasst werden – und durch eine Wegfahrsperre ergänzt werden. Dass dieser Diebstahlschutz eigentlich ganz einfach umzusetzen wäre, zeigt der Zentralverband des Deutschen Handwerks. In einer Kampagne demonstriert er in einem amüsanten Video, wie man eine Fahrrad-Zentralverriegelung inklusive Alarmanlage selber bauen kann (http://goo.gl/xzkdp).

Die Zielgruppe sind vor allem Besitzer von High-End-Bikes und die wachsende Zahl der Radfahrer, die mit teuren Pedelecs unterwegs sind.


Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Ohne unabhängige Entwickler wird es eine derartige Fahrrad-Zentralverriegelung wohl nie geben. Die Fahrradhersteller selbst sehen derzeit jedenfalls keinen Markt dafür. „Der durchschnittliche Radkäufer gibt 500 Euro für ein Fahrrad aus“, sagt Stephan Schreyer, Pressesprecher des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV). „Eine Wegfahrsperre kann derzeit technisch nicht so umgesetzt werden, dass sie sicher und erschwinglich ist.“

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ihr legt euer Geld rein virtuell an. Das Projekt wird nicht realisiert. Die Höhe der Summe, die eine Idee auf sich vereint, dient als Gradmesser dafür, wie gut die Crowdfunding-Community diese Idee findet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Contest ist eine Kooperation des Innovationsmagazin Technology Review mit Startnext. Technology Review ist die deutsche Lizenzausgabe des gleichnamigen Magazins vom Massachusetts Institute of Technology MIT.

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