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Projekt: We Are The Pigs - Ein Road Trip ins Epizentrum der Krise

Von Thessaloniki bis Kalamata treffen wir Griechen, deren Leben sich mit der Krise grundlegend verändert hat. Ein foto-journalistischer Road Trip der zeigt, wie es im Epizentrum der Krise wirklich aussieht und als Gegenpol zur Medienhetze gegen die 'Pleite-Griechen' die Menschen in den Mittelpunkt stellt.

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Dankeschön: Großes We Are The Pigs Foto-Paket

Dieses Unterstützerpackage beinhaltet 5 Original Fotoprints in 13x18 Format sowie einen 20x30 Abzug in exklusiver Fotoqualität (auf Chrystal Archive Papier abgezogen, hält für die Ewigkeit)! Außerdem wirst Du auf unserem Blog als Supporter genannt.

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We Are The Pigs - Ein Road Trip ins Epizentrum der KriseMareike Lambertz

Projekte
We Are The Pigs - Ein Road Trip ins Epizentrum der Krise

Von Thessaloniki bis Kalamata treffen wir Griechen, deren Leben sich mit der Krise grundlegend verändert hat. Ein foto-journalistischer Road Trip der zeigt, wie es im Epizentrum der Krise wirklich aussieht und als Gegenpol zur Medienhetze gegen die 'Pleite-Griechen' die Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Kategorie: Fotografie
Schlagwörter: Euro, Griechenland, Krise, Portrait
Finanzierungszeitraum: 21.06.2012, 09:19 Uhr bis 06.08.2012, 23:59 Uhr

Updates

Update vom 02.08.2012

Die ostbelgische Tageszeitung Grenz-Echo veröffentlicht heute einen Artikel über unser Projekt. Online findet Ihr in hier: http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=4b6b019d-3900-418a-9000-8ef3bf4f690f

Update vom 23.07.2012

Die Reiseroute für den Road Trip nimmt Formen an. Auf uns wartet ein strammes Programm - knapp 3000 Kilometer in 25 Tagen.....

Update vom 23.07.2012

Wir freuen uns, dass auf unserer facebook page immer mehr Griechinnen und Griechen dabei sind! Auch die große Athener Tageszeitung "Kathimerini" hat in ihrer internationalen englischsprachigen Ausgabe über unser Projekt vorab berichtet!
http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite6_1_23/07/2012_452883

Update vom 05.07.2012

Hier findet ihr das Interview vom Belgischen Rundfunk mit Mareike über unser Projekt: http://brf.be/nachrichten/regional/420152/

Worum geht es in diesem Projekt?

PIGS - ein Ausdruck, der sich in der Krise für die "Pleitestaaten" Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien entwickelt hat. Wer sind die "Schweine"? Und werfen wir wirklich - wie weithin geglaubt - Perlen vor die Säue?

Die Boulevardzeitung mit den "vier Großbuchstaben" titelt seit Beginn der Krise über Gyros-Konten, Pleite-Griechen und Luxusrenten und ruft die Griechen auf, ihre Inseln zu verkaufen. Diese einseitige Berichterstattung ist nicht nur dumm sondern auch gefährlich. Sie lässt das Schicksal des griechischen Volkes verblassen und schürt bewusst Vorurteile. Menschen werden gegen ein Volk gehetzt, das vermeintlich faul und verlogen ist, indem man die Komplexität der Finanzkrise auf Stammtischniveau herunterbricht und Meinung macht.

Wir wollen wissen, wie die Menschen in Griechenland wirklich von der Krise betroffen sind. Auf einem Road Trip von Thessaloniki bis Kalamata begegnen wir Menschen, die bereit sind, uns ihre Geschichte zu erzählen. Mit Fotoausrüstung, Wörterbuch, Notizblock, Offenheit und Neugier sind wir auf der Suche nach einer Wahrheit jenseits der Bilder in den Massenmedien und den polemischen Plattitüden der Politiker.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Griechenland ist der Anfang. Das PIGS Projekt ist ein europäisches Projekt. Nach und nach werden wir die Opfer der Krise, die "Pigs", in Spanien, Italien, Portugal und Irland treffen und ihre Geschichten sammeln. Ihre Gesichter, ihre Lieblingsorte, ihre Familien portraitieren. Ihre Bilder und Worte aufzeichnen, um zu zeigen, wie sich Europa durch die Krise verändert. Die Ergebnisse werden als Ausstellung veröffentlicht. Ziel ist ebenfalls, einen Bildband mit den gesammelten Porträts aus den Krisenländern in verschiedenen Sprachen zu produzieren und zu veröffentlichen.

Wir suchen nicht nach "Opfern", "Schweinen" oder "DEN Griechen". Wir möchten gegen die Volkshetze ankämpfen und Pauschalisierungen vermeiden. Hierbei richten wir uns an alle, die sich für die Auswirkungen unseres finanzmarktgesteuerten Systems interessieren und dieses kritisch hinterfragen; für die hinter roten Zahlen nicht nur falsche Haushaltspolitik und Korruption, sondern Menschen stehen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wer neben der alltäglichen Berichterstattung über die PIGS als Betrüger wissen möchte, wie die Menschen vor Ort mit der Krise umgehen, wer ahnt, dass auch Deutschland nicht ewig von seinem ehemaligen Status als Exportweltmeister zehren kann, wer Zusammenhänge verstehen will und weiß, dass der Kapitalismus in seiner bisherigen Form ausgedient hat, wer neugierig, offen und kritisch ist, wer glaubt, dass es kreative Alternativen zum bestehenden System gibt, wer Mut, Wut und Träume hat, der und die sollte unser Projekt unterstützen!

Werde ein Teil dieses Nonprofit-Projektes; jeder noch so kleiner Beitrag bringt uns weiter! Wir sind für jede Unterstützung dankbar und revanchieren uns mit einem kleinen Dankeschön!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Jeder Euro fließt in das Projekt. Wir finanzieren davon die Fotoausstellung, evtl. Übersetzungen und die Reisekosten (Flüge und Transport vor Ort).

Das Projekt ist nur mit Euch realisierbar! Wir bieten Idee und Zeit (natürlich unbezahlt), brauchen aber Eure Unterstützung!

Über alle Ausgaben werden wir hier auf unserem Projektblog detailliert Auskunft geben.

Wer steht hinter dem Projekt?

Sonja Giese lebt und arbeitet seit 2004 in Brüssel. Ihr Studium - Politik-, Medien-, und Kulturwissenschaften - finanzierte sie sich als freie Journalistin, Kellnerin, Tourmanagerin für Punkrockbands, Französischlehrerin für Kinder und Übersetzerin. Als Autodidaktin unterrichtete sie analoge s/w Fotografie und betreute Fotoprojekte für junge Frauen. Seit 2008 arbeitet Sonja Giese in der Pressestelle der Linksfraktion im Europäischen Parlament.

Mareike Lambertz lebt seit 2011 in Brüssel und arbeitet als freie Journalistin. Die gebürtige Belgierin studierte Politische Wissenschaften und Soziologie in Aachen und finanzierte sich währenddessen hauptsächlich druch Jobs im Marketingbereich. Sie organisierte verschiedene Events und Projekte und unterstützte im Sommer letzten Jahres einen Workshop, der haitianische Jugendliche in Port-au-Prince zu Fotografen ausgebildete.

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