Used BodysMarie Golüke

Projekte
Used Bodys

Eine Inszenierung der freien Theatergruppe PARFORCE WortSpielBühne.
Wir beschäftigen uns mit dem Textfragment Salomé und dem Drama Woyzeck von Georg Büchner. Diese beiden Texte wurden von dem Autor Andreas Neu adaptiert und neu bearbeitet.
Wir werden diese Texte vermischen, verkapseln und vermixen. Die daraus entstandene Inszenierung wird "Used Bodys" heißen.
Wir untersuchen die Grenzen zwischen Theater und Performance, zwischen Sprache und Körper.

Kategorie: Theater
Stadt: Hamburg
Finanzierungszeitraum: 21.12.2012, 17:28 Uhr bis 14.02.2013, 23:59 Uhr

Updates

Update vom 11.07.2013

PARFORCE auf dem KIEZ KUPALA OPEN AIR

Auf dem KIEZ KUPALA OPEN AIR- Festival werden wir mit einer neuen Performance vertreten sein.

26.07.2013

19 Uhr

Greismühle

Sonnenallee 221

Berlin-Neukölln
Homepage
http://kiezoper.com/

FB-Veranstaltung
https://www.facebook.com/events/339102722887554/?fref=ts

Tickets
http://kiezkupala.brownpapertickets.com/

Update vom 13.06.2013

USED BODIES 2.0


14./15.06.2013 jeweils um 21 Uhr

UMSPANNWERK Neukölln

Richardstr. 20

Berlin


Performance und Konzepte: Andreas Neu, Marie Golüke, Teresa Geisler, Roland Walter

Technik: Julian Herrfurth

Update vom 22.02.2013
Update vom 06.02.2013

Reservierungen ab sofort möglich unter:

parforcewortspielbuehne@gmail.com

Eintritt: 12/6 €

Wer Freikarten erworben hat bekommt zum Abschluss des Fundings noch eine gesonderte Mail, da wir erst mal warten müssen, ob wir die 900 € zusammen bekommen.

Update vom 14.01.2013

Aufführungen auf der Homepage des ACUD Kunsthauses zu finden.

www.acud.de

Update vom 02.01.2013

Aufführungstermine:

22./23./24.2.2013 um 20 Uhr

ACUD Theater
Veteranenstr. 21
Berlin-Mitte

Update vom 25.12.2012

Weitere Auftritte in München für nächstes Jahr sind geplant.

Worum geht es in diesem Projekt?

Salome hat es nie gegeben. Ein paar Sätze in der Bibel, die nicht einmal den Namen der grausamen Tochter der Herodias nennt, sind der karge Rohstoff für den Mythos der schönen Königstochter, die auf Geheiß der Mutter für den König den „Tanz der sieben Schleier“ aufführt und den Kopf des Johannes des Täufers als ihren Lohn einfordert.
Büchner hinterließ das Dramenfragment „Woyzeck“ und erzählt in 31 losen Szenen die Geschichte des Soldaten Woyzeck, der verzweifelt versucht eine bürgerliche Existenz aufzubauen. Als seine Freundin Marie eine Affäre mit „dem Tambourmajor“ beginnt, werden die Stimmen zu laut und er ersticht sie.
Andreas Neu adaptierte beide Stoffe.

„Es ist im Grunde eine armselige Geschichte – oder? Kein Held, keine Heldin – nur Schurken und Narren. Oder überhaupt nur Narren?“ (Ambler, Die Maske des Dimitrios)

Salome trifft Woyzeck. Mythos auf Fragment. Wer war Salome und was hätte Woyzeck gern gesagt? Salome, Opfer der Begierde, Repräsentantin gewissenloser Konsumherrschaft, geschunden in einer Körperlichkeit, die ihr nicht gehört. Woyzeck, Getriebener, Betrogener, Täter. Schindet seinen Körper selbst. Selbstschindung. Gibt es das? Spiegelbilder, Karikaturen, Opfer einer Gesellschaft die sich abschafft? Und dann auch noch Liebe. Stich die Zickwölfin tot, denkt sich Woyzeck und Salome häutet sich in einer Nacht. Hure und Prophet (oder ist`s doch der Narr?) müssen sterben. Körperscherben. Sind wir alle Messer? Der Narr erzählt. Share the blame.

Die Proben sollen am 4.2.2013 in Berlin beginnen! Die Premiere ist am 22.02.2012 in Berlin im ACUD Theater.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das Ziel ist eine erfolgreiche Premiere, sowie weitere Auftritt an verschiedenen Orten.
Wir möchten eventuell eine kleine Tour durch Deutschland machen.
Des Weiteren ist unser Ziel neue Inszenierungs- und Theaterformen zu erforschen und auszuprobieren.

Unsere Zielgruppe sind alle Menschen, die Theater und Performance mögen und auch alle Menschen, die wir dafür begeistern können!
Menschen, die Lust haben über Dinge nachzudenken abseits der "normalen" Medien. Menschen die sich mit nicht alltäglichen oder vielleicht doch alltäglichen, aber nicht mehr als solche wahrgenommen, Themen auseinander setzen wollen.
Menschen, die Grenzen suchen.
Menschen, die Neugierig sind und sich einlassen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wir sind eine freie Theatergruppe und möchten unsere Ideen verwirklichen um sie euch zeigen zu können.
Wir erforschen neue Theaterformen und zeigen Ihnen die Ergebnisse.

Unser Projekt geht neue Wege! Es ist wichtig in Bewegung zu bleiben, vor allem in der Kunst.

Theater ist langweilig. Alles ist Postmodern. Also sind wir Experiment. Wir versuchen und treiben und haschen und zwingen. Wen? Vielleicht die Kunst. Wahrscheinlich nur uns selbst. Am Ende gar den Zuschauer. Auch das wäre ja nicht das Schlechteste. Treibjagd; unbedingt, mit Gewalt? Um Grenzen soll es gehen, was sonst? Zwischen Figur und Schauspieler, zwischen privat und persönlich und der Zuschauer darf sich natürlich auch nicht zu sicher fühlen. Preisfrage: Was machen wir hier? Im Zeitalter der Selbstbedienungs-Gesellschaft machen die Kunden ihre Arbeit selber.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld wird ausschließlich zur Realisierung unseres Theater/Performance-Projekts "Used Bodys" eingesetzt.

Das Geld wird ausgegeben für:
- Fahrtkosten
- Werbekosten
- Miete für den Probenraum
- Technik
- Kostüm und Requisite

In dem Betrag sind leider keine Gagen enthalten. Falls mehr Geld als die 900 € zusammen kommen, würde wir das als Gagen unter uns aufteilen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Andreas Neu, (*1958 ) - Autor, Regisseur
Im Jahr 1976 machte er sein Abitur und war danach Matrose bei der Handelsschifffahrt. Er begann 1983 sein Regiestudium in Berlin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Sein Diplom erhielt er 1987. Seit dem arbeitete Andreas Neu als Regisseur, Bühnenbildner, Dramaturg und Autor an verschiedenen Theatern. Als Dozent war er an der Hochschule für Schauspielkunst „E. Busch“ Berlin und an der Hochschule für Film und Fernsehen „K. Wolf“ Babelsberg tätig.
In den Jahren 1989 – 1991 war Andreas Neu Schauspieldirektor am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg, von 1992 – 1996 übernahm er die künstlerische Leitung am Gerhart Hauptmann Theater Zittau. Seit 1998 ist er freischaffender Autor für Theater und Film und arbeitet weiterhin als Regisseur. Er ist außerdem als Schauspiellehrer tätig und gibt Workshops für Schauspieler und junge Autoren. Von ihm wurden bisher sechzehn Stücke aufgeführt sowie sechs Drehbücher verfilmt.

Nilufar Karkhiran-Khozani (*1983) - Regieassistenz
Abgebrochenes Studium der Psychologie in Saarbrücken, seit 2010 Studium der Komparatistik und Anglistik in Berlin und Paris. Praktikum/Regieassistenz bei RP Kahl.

Benjamin Jorns (* 1984) - Schauspieler
Er hat 2010 seine Ausbildung bei Schauspiel München abgeschlossen und war im selben Jahr im Münchner Theater Heppel & Ettlich zu sehen. In den darauffolgenden Jahren sammelte er Erfahrungen in diversen Theaterproduktionen und im Filmbereich. Neben der Rolle des Garçin verkörpert er derzeit für das Fränkische Theater Schloss Maßbach die Rolle des Sandor in ‚Die Firma dankt‘.

Marie Golüke (* 1988) - Schauspielerin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sie wirkte seit ihrem 15. Lebensjahr an zahlreichen Produktionen als Schauspielerin mit, meist in Berlin und München, u.a. im Tacheles, der Schwelle7 und im Haus der kleinen Künste. 2012 schloss sie ihr B.A.-Studium der Theaterwissenschaften an der LMU ab. Sie arbeitet an universitären Projekten sowie in der Freien Szene; ihre Schwerpunkte liegen auf Performance, BodyArt und der Beschäftigung mit der Körperlichkeit im Theater in Verbindung mit dem dramatischen Text. Zudem wurde sie als Regieassistentin in Berlin tätig und absolvierte ein Praktikum im Theaterstückverlag München. 2010 gründete sie zusammen mit Lars-Keke Altemann die Performance-Gruppe ‚Marie und der Pelide‘, die theatrale Texte mit realen körperlichen Momenten verbindet; 2011 den Rezensions-Blog ‚Theater to go’. Aktuell wohnt sie in Hamburg, wo sie ihr Masterstudium der ‚Performance Studies‘ aufgenommen hat.

Teresa Geisler (* 1988) - Schauspielerin, Dramaturgie
Sie wuchs in München auf. Sie studierte Psychologie, spielte zehn Jahre Harfe und tanzte in diversen Gruppen. In Zusammenarbeit mit Dominik Frank wirkte sie in mehreren Produktionen mit (z.B. Buddenbrooks, Hamletmaschine, Geschlossene Gesellschaft). Gegenwärtig lebt sie in Berlin, macht den Master in Philosophie und schreibt für das TIP Magazin. Schauspielunterricht bekam sie bei Mario Gremlich und Sarah Kohrs.

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