Urlaubsbilder als HologrammeRobert Thielicke

Projekte
Urlaubsbilder als Hologramme

Privatfotos das gewisse Extra verleihen - mit einer leuchtenden Hologramm-Ästhetik. (Bild: Harry Hautumm / pixelio.de; Vario Images)

Kategorie: Erfindung
Region: Hannover
Schlagwörter: Hologramm, Fotografien, Bilder

Updates

Update vom 19.12.2012

Das Projekt ist Teil dieses Wettbewerbs: "Unsere Technologie-Ideen für 2013". Hier kannst du deine Stimme abgeben: http://www.startnext.de/pages/tr

Worum geht es in diesem Projekt?

1988 gönnte sich die US- Zeitschrift „National Geographic“ ein Cover, das aus einem durchgehenden Hologramm bestand. Buchstaben, Titelbild, selbst die Anzeige auf der Rückseite – alles in 3D. Wann gibt es das endlich auch für Urlaubsfotos? Mehr als zwanzig Jahre später: Die Fujifilm FinePix Real 3D, eine kleine Digicam mit Stereo-Objektiv, nimmt schon recht brauchbare 3D-Fotos für die Bildschirmbetrachtung auf. Die geriffelten Abzüge eines teuren Speziallabors haben aber nur eine schwache Tiefenwirkung.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Mit der heutigen Technik sind echte Hologramme nicht realisierbar. Das hat zwei Gründe: Erstens werden sie mit Lasern erzeugt, und für dieses Verfahren liefern bisherige Stereofotos keine ausreichenden Daten. Zweitens bestehen Hologramme aus mikroskopisch kleinen Gitterstrukturen. Zur Vervielfältigung werden sie auf dünne Folien geprägt, was aber nur für die Massenherstellung Sinn macht. Für individuelle Hologramme müsste ein Drucker räumliche Strukturen mit einer Präzision von 0,1 Mikrometern (120 000 dpi) erzeugen. 3D-Drucker wären dazu prinzipiell in der Lage, arbeiten mit rund 600 dpi aber noch zu ungenau.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Gedruckte Hologramme von eigenen Fotos könnten durchaus Realität werden. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass es sie einmal gibt“, meint Optik-Experte Armin Kießling von der Uni Jena.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ihr legt euer Geld rein virtuell an. Das Projekt wird nicht realisiert. Die Höhe der Summe, die eine Idee auf sich vereint, dient als Gradmesser dafür, wie gut die Crowdfunding-Community diese Idee findet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Contest ist eine Kooperation des Innovationsmagazin Technology Review mit Startnext. Technology Review ist die deutsche Lizenzausgabe des gleichnamigen Magazins vom Massachusetts Institute of Technology MIT.

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