Routenplaner für alle VerkehrsmittelRobert Thielicke

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Routenplaner für alle Verkehrsmittel

Das Mobilitätsangebot in Deutschland ist vielfältig - aber unüberschaubar. Eine Routenplaner-App, die alle Verkehrsmittel integriert, könnte das ändern. (Bild: Reinhart/pixelio.de)

Kategorie: Erfindung
Stadt: Hannover

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Update vom 19.12.2012

Das Projekt ist Teil dieses Wettbewerbs: "Unsere Technologie-Ideen für 2013". Hier kannst du deine Stimme abgeben: http://www.startnext.de/pages/tr

Worum geht es in diesem Projekt?

In der Stadt wird das Auto zunehmend zur Immobilie. Dabei gibt es gute Alternativen: Immer besser ausgebaute ÖPNV-Netze sowie Car- und Bikesharing-Angebote machen es leicht, von A nach B zu kommen. Allerdings nur, solange man sich in einem der Systeme bewegt. Denn die Verkehrssysteme sind nicht vernetzt. Es fehlt eine übergreifende Routenplanungs-App.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das größte Problem für einen derartig umfassenden Routenplaner „sind die vielen unterschiedlichen Datenformate der diversen Anbieter“, erklärt
 Hannah Bast vom Institut 
für Informatik der Universität Freiburg. Dieses Problem will sie lösen. In ihrer multimodalen Routenplanung sollen Flugzeug, Bahn, ÖPNV, Car- und Bikesharing sowie aktuelle Staumeldungen integriert werden. Ein zweites Problem besteht darin, dass „die Bereitschaft, die nötigen Daten herauszugeben, hierzulande nicht besonders hoch ist“, beklagt Bast. In den USA sei man da weiter. Für Deutschland rechnet die Forscherin in den nächsten drei Jahren mit einem Routenplaner, der Flugzeug, Fernbahn, ÖPNV, Park & Ride und Bikesharing umfassen wird. Nutzen könnten ihn zum einen Bewohner mittlerer und größerer Städte, die lieber ihr Auto stehen lassen als lange nach einem Parkplatz zu suchen oder im Feierabendstau zu stecken. Ein großer Mobilitätsgewinn wäre sie aber auch für Touristen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Dass Menschen sich von einem vielfältig nutzbares Mobilitätsangebot überzeugen lassen, zeigte ein Pilotprojekt in Berlin. 135 Personen erhielten eine Flatrate-Karte für ÖPNV sowie 50 Euro Guthaben für das Carsharing-Angebot der Deutschen Bahn und Zugriff auf das Bikesharing-Angebot der Bahn. Das Projekt war ein Erfolg – die Leute ließen ihr Auto öfters stehen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ihr legt euer Geld rein virtuell an. Das Projekt wird nicht realisiert. Die Höhe der Summe, die eine Idee auf sich vereint, dient als Gradmesser dafür, wie gut die Crowdfunding-Community diese Idee findet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Contest ist eine Kooperation des Innovationsmagazin Technology Review mit Startnext. Technology Review ist die deutsche Lizenzausgabe des gleichnamigen Magazins vom Massachusetts Institute of Technology MIT.

Fans

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