Layla begleitet Oxana auf Spurensuche nach Tatjanali:chi

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Layla begleitet Oxana auf Spurensuche nach Tatjana

Ein poetischer und informativer KunstDokumentarFilm über Tanz und Erinnerung, in dem sich drei Frauen-Generationen, drei Reisen und viele Geschichten treffen. Die Filmemacherin Layla Zami begleitet die erfahrene Künstlerin Oxana Chi in Berlin, Paris und Solo(Java) auf Ihre Spurensuche nach der verschwundenen chinesisch-lettisch-jüdischen Tänzerin Tatjana Barbakoff.
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Kategorie: Theater
Region: Berlin
Schlagwörter: KunstDokumentarFilm

Worum geht es in diesem Projekt?

Der Dokumentarfilm schildert Oxana Chis Spurensuche und Femmage an die Tänzerin Tatjana Barbakoff (Libau 1899 – Auschwitz 1944), die in den 20er, 30er Jahren in Deutschland und Frankreich berühmt war und viele namenhafte MalerInnen, FotografInnen, und BildhauerInnen inspirierte. Die zeitgenössische Performance-Künstlerin Oxana Chi lässt mit ihrem Stück „Durch Gärten“, dessen Namen auf einem Tanzstück von Tatjana Barbakoff zurückgeht, die in Vergessenheit geratene Tänzerin und Muse wieder auferstehen. Ausgehend von dem Austausch mit dem Historiker und Kurator Günter Goebbels, entwickelt Oxana Chi eine eigene feministische Perspektive auf Tatjana Barbakoffs Biografie und ermöglicht durch ihre Kunst eine alternative Geschichtsschreibung.

Es gibt erstaunlich viele Parallelen zwischen O. Chi (Frankfurt, 1966) und T. Barbakoff: die transkulturelle Biografien und Kreationen, das Leben in Berlin, Düsseldorf und Paris, der Einfluss indonesischer und chinesischer Elemente in ihren Tänzen und deren Verschmelzung Bildenden Künsten. Beide Tänzerinnen haben ihre eigene poetisch-politische Solostücke choreographiert und Kostüme selber entworfen. Wie Tatjana Barbakoff arbeitet auch Oxana Chi direkt mit MusikerInnen, die für ihre Stücke komponieren.

Im Film wird sichtbar, wie die Tänzerin, Choreografin, Kuratorin und Filmemacherin Oxana Chi neue Erinnerungsformen ersinnt. Gemeinsam mit der Filmemacherin Layla Zami (Paris, 1985), ladet sie die ZuschauerInnen auf eine sinnliche und andächtige filmische Wanderung mit Ausblick auf geschichtliche Inspirationsschöpfung und zeitgenössische Kunst.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Wir möchten Kulturinteressierte, politisch sensible Menschen eine verschwundene Künstlerin nahe bringen. Der Film bewirkt zeitgenössische Aufmerksamkeit auf Tatjana Barbakoff und thematisiert vergangene und gegenwärtige gesellschaftspolitische Konflikte.

Neben einer geschichtlichen und informativen Perspektive weist der Film eine eigene visuelle und künstlerische Ebene. Der Zusammenfluss von s/w und Farbe-, Film- und Videomaterial, fiktive und dokumentarische Sequenzen, ästhetische Tanzsequenzen und historischem Archivmaterial ergibt einen anspruchsvollen, harmonischen Dokumentarfilm in digitaler Qualität (HD/HDV) mit einige Super 8 Film-Sequenzen. Die geplante Länge des Filmes ist ca. 90 Minuten.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Um die fehlenden Kapitel der KunstGeschichte alternativ zu ergänzen und ein wertvolles ZeitGeschichtsdokument mitzufördern!
Seit 2010 arbeiten wir intensiv an dem Film. Die Dreharbeiten in Indonesien wurden von dem französischen Bundesministerium für Jugend und Kultur gefördert. Die Aufnahmen in Paris und Berlin sind durch unseren li:chi Verein selbst finanziert worden, mit einer geringen Unterstützung von Interflugs UdK Berlin. Um das Projekt professionell fertig stellen zu können, hoffen wir auf weitere kulturinteressierte Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich wie wir einen bilderreichen vielschichtigen poetischen Dokumentarfilm wünschen.
Als Dankeschön bekommen Sie je nach Unterstützung eine Kinokarte, eine DVD, einen Kunstwerk uvm, siehe rechte Spalte.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Der poetische Dokumentarfilm umfasst auch inszenierte Sequenzen. Wir möchten noch einige Szenen mit einer deutsch-jüdischen Schauspielerin drehen, die die Zuschauerinnen durch den Film begleiten wird. Mit eurer Unterstützung können wir sie bezahlen und vor allem die zeit- und kostenaufwendige Postproduktion (Schnitt, Sounddesign, DVD) finanzieren.

Wer steht hinter dem Projekt?

Oxana Chi
Tänzerin, Choreographin, Filmemacherin und Kuratorin

Seit ihrer Geburt 1966 in Frankfurt bereiste sie 26 Ländern, Europa Afrika, Asien, USA, der Pazifik für Arbeits- und Studienaufenthalte. Ausgebildet in Tanz, Tai Qi und Yoga (u.a.: Merce Cunningham Studio New York, STSI Akademie der Künste Solo, Indonesien, Bill T. Jones NY/Paris. Residency: Centre National de la Danse und Cite de Arts, Paris, Sydney Dance Company), sie choreographierte zehn abendfüllendeTanzproduktionen in enger Kooperation mit anderen Kunstsparten.
Oxana Chi erfindet eine eigene transkulturelle zeitgenössische Tanzkunst, die sowohl in traditionellen als modernen Tanzbewegungen schöpft. Die Solo-Ausdruckstänzerin arbeitet mit MusikerInnen die speziell für Ihre Choregraphien komponieren und sie auf der Bühne live begleiten. Das Tanzstück "Durch Gärten" zur Erinnerung an Tatjana Barbakoff hat sie in Deutschland (Premiere 2008), Frankreich und Indonesien aufgeführt.
Mit der Förderung von internationalen Stiftungen und Berliner Kulturämter kuratiert Oxana Chi regelmäßig eigene Filmreihen und multidisziplinäre Kunstfestivals u.a. Salon Qi und die monatliche Reihe TANZnews in der Werkstatt der Kulturen Berlin. Die deutsch-nigerianische Künstlerin ist ausserdem Autorin von 31 Tanz - Installationsfilme, 4 Dokumentarfilme 4 Kunstfilme.

www.oxanachi.de

Layla Zami
Politologin, Filmemacherin, Foto- und Wortkunst

Nach ihrem Studium in Politikwissenschaft, bildete sie sich in Kamera und Dokumentarfilmproduktion an der selbstorganisierten Filmarche-Schule und Berkeley Community Media Center aus. Geboren 1985 in Paris, Layla Zami ist in Frankreich und Deutschland aufgewachsen. Sie studierte und arbeitete in Kamerun, Russland und Südafrika. In Ihrer Arbeit inspiriert sie sich von ihrem deutsch-jüdischen und indisch-karibischen kulturellen Erbe. Filme in 2012: "Kurz in der Welt" Premiere FSK Kino, zusammen mit ManuEla Ritz, gefördert von der Antidiskriminierungsstelle ; "spuren legen_verwehen" Kunstdokumentarfilm in Kollaboration mit Prof. Lann Hornscheidt (HU Berlin), Premiere Galerie Funke Berlin.
Für dieses Projekt wurde sie Stipendiatin des franz. Bundesministerium für Jugend und der Stiftung Zurückgeben.

www.laylazami.net

Zusammen gründeten Oxana Chi und Layla Zami den li:chi verein - transkulturelles netzwerk für kunst und politische bildung: eine platform für menschen, die im kunst und bildungspolitischen bereich transdisziplinäre, transkulturelle, feministische projekte sich ausdenken, organisieren und öffentlich vorstellen. MitgliederInnen sind u.a. Ana Kavalis ( Schauspielerin, Kuba/Uruguay), Arlette Ndakoze (Schriftstellerin/Radiojournalistin, Ruanda/Deutschland), Miriam Tamayo ( Fotografin, Chile/Algerien/Deutschland,).

Wir freuen uns auf eure Unterstützung !
Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung: lichiverein@yahoo.de

Die Fotos auf dieser Webseite (Diashow und Dankeschöns) wurden aufgenommen von:
Zara Zandieh, Annette Hauschild, Damaris Uzoma, Layla Zami

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