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Stein mit Vollausstattung - freies Energie-ProjektSandra Dichtl

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Stein mit Vollausstattung - freies Energie-Projekt

Die Skulptur „Stein mit Vollausstattung“ ist ein partizipatorisches Projekt für den öffentlichen Raum in Dortmunds Innenstadt.
Entwickelt wird das Projekt seit 2011 durch die Künstler Mark Pepper (D), Thomas Woll (D), Lutz-Rainer Müller (D) und Stian Ådlandsvik (NOR) auf Einladung des Dortmunder Kunstvereins und mit Beratung durch das "Institut für Energieeffizienz und erneuerbare Energien" der technischen Universität Dortmund.

www.steinmitvollausstattung.de

What is this project all about?

Die Skulptur „Stein mit Vollausstattung“ ist ein partizipatorisches Projekt für den öffentlichen Raum in Dortmunds Innenstadt.
Es ist ein bislang einzigartiger Versuch im Zentrum eines großstädtischen Raumes Wind und Sonne zur Energiegewinnung zu nutzen und über 220-Volt Sicherheits-Steckdosen, freies W-Lan sowie Handy-Auflade- und Lagerstationen den Menschen frei zur Verfügung zu stellen. Auch soll es eine Möglichkeit zum Aufladen von E-Bike Fahrradakkus geben.

Entwickelt wird das Projekt seit 2011 durch die Künstler Mark Pepper (D), Thomas Woll (D), Lutz-Rainer Müller (D) und Stian Ådlandsvik (NOR) auf Einladung des Dortmunder Kunstvereins und mit Beratung durch das "Institut für Energieeffizienz und erneuerbare Energien" der technischen Universität Dortmund.

What is the project goal and who is the project for?

Mit Ihrer Hilfe können die Künstler einen überdimensionierten, archaisch anmutenden Stein in der Dortmunder Innenstadt platzieren, der mit modernster Technik ausgestattet ist. Die Skulptur schafft bei den Menschen ein deutliches Bewusstsein für die Vorgänge der Stromerzeugung und greift damit die aktuelle Diskussion um erneuerbare Energien auf. Zudem regt der „Stein mit Vollausstattung“ auch zum Nachdenken über den öffentlichen Raum und seine Bedingungen an.
Unser Ziel ist es, die Skulptur im Rahmen der NRW-weiten Umwelttage - bei der so genannten Klimawoche NRW - unter der Schirmherrschaft von Herrn Remmel der Öffentlichkeit am Montag den 16. September vorzustellen.

Why should you support this project?

Der "Stein mit Vollausstattung" schafft Aufmerksamkeit für etwas, das uns alle betrifft: Die Nutzung erneuerbarer Energien ist die Grundlage für verantwortungsbewusstes Handeln in der Zukunft. Die Skulptur ist aber keineswegs ein Mahnmal, sondern will informieren und eine breite Öffentlichkeit mobilisieren, ebenso aber auch Kunst und öffentlichen Raum auf eine neue Art und Weise zusammenbringen. Der "Stein mit Vollausstattung" ist kein Kunstwerk, das sich verschließt, sondern eins, das öffentlich und nutzbar ist. Eine Skulptur, die zeigt, dass Kunst auf gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam machen kann. Er schafft Gesellschaft und Kommunikation und möchte ein Ort der Begegnung sein. Für alle.

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Viele größere und kleine Hürden in der Projektentwicklung sind inzwischen genommen. Eine Stiftung hat im Vorfeld die Ideenentwicklung sowie die Errichtung des monolithischen Kunstfelsens finanziert. Der Stein ist also schon da, was noch fehlt ist Ihre Investition:
Das von Ihnen überlassene Geld wird für die Installation des Windrades und des Solarpanels verwandt. Dazu kommen die Inbetriebnahme des Steins sowie für die Materialien wie Steckdosen, Lüftungsanlage und Schließfächer, die im Stein verbaut werden. Ebenso soll die Wartung des „Steins mit Vollausstattung“ in den ersten drei Jahren gewährleistet werden.

Who are the people behind the project?

Die Künstler:
Als Künstlerduos arbeiten sowohl Lutz-Rainer Müller und Stian Ådlandsvik, als auch Mark Pepper und Thomas Woll seit Jahren gemeinsam an Projekten.

Zu den herausragenden Projekten von Müller/Ådlandsvik gehört „You only tell me You love me when you´re drunk", 2010 eine temporäre Skulptur im öffentlichen Raum und dem Hordaland Art Centre Bergen/Norwegen. Dabei wurde ein 1956 errichtetes Einfamilienhaus transformiert, das von einer Investorengruppe gekauft und dem der Abriss bevorstand, um moderne Apartments zu errichten. Anstelle des Originalhauses schickten die beiden Künstler ein maßstabsgetreues Modell auf eine „letzte“ Reise um die Welt. Schlecht verpackt erlitt das Modell auf seiner Reise über Peking, Sydney, New York und Paris nach Bergen große Schäden, die dann auf das Originalhaus übertragen wurden.
www.lutzrainermueller.com/ | www.stianadlandsvik.net


Pepper/Woll arbeiten seit 2006 zusammen. Im Foyer des Museum Folkwang in Essen überprüften sie 2011 bestehende gesellschaftlich kodierte, urbane Strukturen. In einem Prozess der Aneignung, Umdeutung und Transformation wurde die architektonische Ausgangs-Situation umgestaltet und neu interpretiert, um dahinter liegende Erwartungen und Konventionen zu untersuchen, sowie soziale Strukturen und ideologische Festschreibungen zu brechen.
www.pepperwoll.com

Der Dortmunder Kunstverein:
Als Initiative kulturinteressierter Dortmunder Bürger im Jahr 1984 gegründet, bespielt der Dortmunder Kunstverein seit April 1999 Räume im 1912/1913 errichteten Löwenhof in der Hansastraße, der heutigen Volkshochschule. Er zählt aktuell rund 200 Mitglieder. Mit wechselnden Präsentationen aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Installation, neue Medien sowie medienübergreifenden Projekten etablierte sich der Dortmunder Kunstverein als Plattform für Künstler und ist zu einem wichtigen Bindeglied im regionalen Kulturbetrieb geworden. Er versteht sich als ein Experimentierfeld für neue künstlerische Konzepte, vernetzt arrivierte ebenso wie aufstrebende junge Künstler untereinander sowie mit Kulturinstitutionen und ermöglicht somit weitere Ausstellungsprojekte. Mit Projekten, wie „Stein mit Vollausstattung / Stadt mit Vollausstattung“, unter dem Gesichtspunkt Kunst im öffentlichen Raum werden aktuelle gesellschaftliche Diskurse aufgegriffen.
www.dortmunder-kunstverein.de

Im Sommer 2013 wird der Programmbeitrag „BLOWIN’ FREE – das Containerdorf der KunstVereineRuhr“ (www.kunstvereineruhr.de) im Rahmen der EMSCHERKUNST.2013 vom Dortmunder Kunstverein organisiert und koordiniert. Er stellt es sich demnach ebenfalls zur Aufgabe, eine überregionale Ausstrahlung der Kunstvereine und des Kunstvereinswesens zu fördern.

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