Worum geht es in diesem Projekt?
Der Film beginnt mit einer Gruppe von sechs Hamburger Schülerinnen im Alter von 16 bis 18 Jahren, die sich auf eine Reise in das Dorf Limulunga in Westsambia (südliches Afrika) begeben.
Dort treffen sie gleichaltrige sambische Schülerinnen, die in einem AIDS-Waisen Projekt leben, das von der Schule seit 2010 aktiv unterstützt wird.
Die Mädchen mit den unterschiedlichen Hintergründen verbringen mehrere intensive Wochen miteinander, kommen sich nah und schließen Freundschaften.
Die Kamera wird zum ständigen Begleiter der Mädchen, die Ihre Erlebnisse auch selbst mit der Kamera dokumentieren und auf diese Weise sehr persönlich mit dem Zuschauer teilen.
Wir erfahren von Ihren Erwartungen und Ihrer Vorfreude während der Reisevorbereitungen und wie sich diese durch die Begegnungen verändern.
Der Film wird ein persönliches Porträt der Begegnungen. Der Zuschauer erhält Zugang zur Gedankenwelt und zu den Reflektionen der Mädchen aus Deutschland und Sambia.
Der zweite Teil des Films besteht aus dem mehrmonatigen Deutschlandaufenhtalt dreier Mädchen aus Sambia. Sie werden die Kälte des europäischen Winters erleben, in Deutschland zur Schule gehen, zum ersten mal mit einem Zug reisen, U-Bahn fahren und Kebap essen - sprich den Alltag der deutschen Mädchen kennen lernen.
STIL
Bewegender, emotionaler, lehrreicher und einfühlsamer Dokumentarfilm mit sehr persönlichen Einblicken und selbst gedrehtem Material der Protagonistinnen.
FORMAT
Einzelstück, ggf. Zweiteiler. TV Dokumentation mit Trailer, ggf. DVD-9 oder Blu-ray Disc. Deutsche Sprache mit Untertiteln und Synchronisation. Produziert in Full-HD AVC-Intra100. 1 x 45 Minuten (möglicherweise 2 x 25 Minuten)
Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
ZIELE
Die Austauschreisen dokumentieren, die von den persönlichen Begegnungen und Erfahrungen der Mädchen aus so unterschiedlichen Kulturen geprägt ist.
Einen Einblick geben in das Leben der sambischen AIDS Waisinnen. Ihre Probleme und Herausforderungen verdeutlichen und der Lebenswelt der deutschen Besucherinnen gegenüberstellen.
Zeigen, wie die unterschiedlichen Lebensumstände auf die Besucherinnen wirken und was dadurch geschieht.
Den Besuch der Sambierinnen in Deutschland dokumentieren und Sie bei Ihre Erfahrungen, Gefühle und Erlebnisse zeigen. In Erfahrung bringen, was sich in dieser Zeit für sie verändert und mit ihnen geschieht.
Den fertigen Film auf einem geeigneten Sendeplatz eines deutschen TV-Senders ausstrahlen um Aufmerksamkeit für das Projekt zu steigern, mehr Spenden zu generieren und das einzigartige Austauschprojekt der breiten Öffentlichkeit zu zeigen.
ZIELPUBLIKUM
- Schüler und Jugendliche ab circa 12 Jahren
- junge und ältere Erwachsene aus allen sozialen Schichten
- Unterstützungswillige mit Einkommen
- Zuschauer öffentlich-rechtlicher Fernsehsender (ARD, ZDF, Dritte, Deutsche Welle TV, 3Sat, ARTE)
- Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, interkulturell Interessierten, Afrika-affine
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Nicht zuletzt wegen der tollen Dankeschöns aus Sambia! ;-)
Aber auch, weil Du mit Deiner Hilfe den Film zu realisieren, direkt dazu beiträgst, die Aufmerksamkeit für das AIDS-Waisinnen Projekt "Liyoyelo" in Limulunga, Sambia zu steigern. Nur durch größere mediale Präsenz kann die Unterstützung für das Projekt gesteigert und die Versorgung der AIDS-Waisinnen gesichert werden.
Weiterhin ermöglichst Du die Dokumentation eines Austauschprojektes, das in Deutschland Modellcharakter hat. Die Teilnehmerinnen von beiden Kontinenten werden durch das Projekt in erheblichem Maße in Ihren interkulturellen Kompetenzen gestärkt, wovon sie zukünftig sowohl persönlich, als auch im beruflichen Leben profitieren werden.
Und natürlich um zu zeigen, dass durch Crowdfunding auch in Deutschland ambitionierte, niveauvolle und interessante Filme von unabhängigen Filmemachern entstehen können.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Wir arbeiten zur Zeit an der Finanzierung des ersten Teils des Projektes: der Materialsicherung.
So werden Dreharbeiten genannt, die auf Grund von fest terminierten Begebenheiten nur zu einem bestimmten Zeitpunkt durchgeführt werden können.
Die zu dokumentierende Reise der Hamburger Schülerinnen findet Anfang September statt. Die ebenfalls zu filmenden Vorbereitungen laufen in den Wochen davor.
Der Reisezeipunkt der sambischen Mädchen nach Deutschland ist noch nicht endgültig festgelegt. Geplant ist Ende 2012.
Es gibt ein Hamburger Produktionsteam und ein Team in Sambia. Das Geld wird zur Finanzierung der Planungs- und Dreharbeiten, für das benötigte Aufnahmeequipment und die Reisekosten verwendet.
Hierfür benötigen wir nach bisheriger Planung insgesamt rund 17.000,- Euro. Die Hälfte davon möchten wir mit dieser Kampagne beschaffen - und vielleicht übertreffen wir diesen Betrag mit Eurer Hilfe ja sogar!
Wer steht hinter dem Projekt?
Die Stadtteilschule Barmbek, Abteilung Fraenkelstraße
http://www.stadtteilschule-barmbek-fraenkelstrasse.de/62/
Während des ganzen Schuljahres sammeln die Kinder der Stadtteilschule Barmbek, Abteilung Fraenkelstraße mit Projekten, Spendenläufen usw. Gelder, um ihren Freunden in Sambia zu helfen. Einmal im Jahr fahren dann sechs Mädchen und zwei Lehrkräfte nach Sambia und übergeben das gesammelte Geld. Dieser Austausch dient nicht nur zur Hilfe des Projektes in Afrika, sondern fördert auch die Kinder der Stadtteilschule Barmbek, Abteilung Fraenkelstraße immens. Sie lernen nicht nur eine andere Welt kennen, sondern auch ihre eigene besser wahrzunehmen und zu schätzen. Der Schüleraustausch war im Jahr 2011 ein riesiger Erfolg und soll nun in der Schule einen festen Bestand bekommen.
Der Verein Limulunga e.V.
http://www.limulunga.de/
In der westlich gelegenen Kleinstadt Limulunga eröffneten im Jahr 2006 der deutsche pensionierte Lehrer Michael Scholz und seine aus Limulunga stammende Ehefrau Anni mit finanzieller Unterstützung des Vereins Limulunga e.V. ein kleines Dorf, in dem Aidswaisenkinder und alleingelassene, hilfsbedürftige Frauen ein neues Zuhause finden können.
Zurzeit leben 21 Mädchen und vier ältere Frauen in dem Dorf. Die Mädchen haben alle ihre Eltern durch HIV verloren und leben nun jeweils in einer kleinen Gruppe, die von einer Hausmutter betreut wird. Sie erhalten eine Schul- und Ausbildung, Essen und Kleidung und vor allem Liebe, Trost, Wärme und Zuwendung. Sie werden im Projekt über die Risiken und Gefahren von HIV aufgeklärt, um bereits hier im Kleinen einer weiteren Ausbreitung der Krankheit entgegenzuwirken. Den älteren Damen wird ein würdiger Lebensabend ermöglicht, da auch sie ihre Familienangehörigen durch HIV verloren haben.
Der Liyoyelo community Trust Fund
http://www.liyoyelo.com/
Der Liyoyelo community Trust Fund ist der in Sambia als Company Limited by Guarantee (non profitmaking) registrierte und agierende Teil des von Michael Scholz gegründeten HIV/AIDS Waisinnen Projektes in Limulunga. (s.o.: Limulunga e.V.).
Der Dokumentarfilm-Regisseur Christoph Ph. Nick
http://www.c-studios.net/
Der Film wird durch den deutschen selbstfilmenden Dokumentarfilm-Regisseur Christoph Nick, der seit über zwei Jahren in Sambia lebt, realisiert. Er begleitet die Reisegruppe. Durch seine Erfahrungen mit und Kenntnisse der sambischen Kultur ist er ein idealer Regisseur für den geplanten Film. Er findet schnell Zugang zu den Menschen vor Ort, gewinnt Ihr Vertrauen und wird nicht als Fremder gesehen, was für die dokumentarische Arbeit sehr wichtig ist. Er ist stets darauf bedacht, Authentizität zu bewahren und die Realität unverfälscht einzufangen. Hierbei kooperiert er mit sambischen Kollegen, die zusätzlich dazu beitragen, kulturelle und sprachliche Hürden zu überwinden. Seine Kooperationen mit Kollegen vor Ort nutzt er für Schulungen und Wissensvermittlung, wovon seine Kollegen profitieren.
Hinzu kommt, dass Christoph Nick, bevor er nach Sambia zog, in Hamburg lebte. Durch den immer noch engen Kontakt zu seinen dortigen Kollegen, mit denen er diverse Filmprojekte mit Schülern und Schultheatergruppen realisierte, liegt eine Kooperation für das geplante Projekt nahe. Sie können den Teil des Filmes realisieren, der in Hamburg stattfindet. Der Produktionsaufwand wird dadurch auch hier minimiert. Die Erfahrung der mehrjährigen Zusammenarbeit mit den Hamburger Partnern sorgt für einen reibungslose Projektablauf.