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"I CAN´T BE SILENT" - The Refugees auf Deutschlandtour / Phase 3autofocus videowerkstatt e.v.

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"I CAN´T BE SILENT" - The Refugees auf Deutschlandtour / Phase 3

The Refugees, Musiker aus Afrika, Russland, dem Balkan und dem Iran sind seit Mai 2012 auf Tour. Das Besondere an dem Projekt: Einige der Musiker sind Asylsuchende in Deutschland. Ein Dokumentarfilm über eine ungewöhnliche Konzertreise.

Category Music
City: Berlin
Funding period: 01.11.2012, 03:48 PM to 24.12.2012, 11:59 PM    

Updates

Update from 30.05.2013

Liebe Supporter, liebe Follower,
Am 7. Juni feiert unser Dokumentarfilm 'Can´t Be Silent - On Tour with The Refugees' Premiere auf dem 24. Internationalen Filmfest Emden / Norderney. Weitere Festivalteilnahmen sind geplant.

Wir sind sehr stolz darauf, dass wir auch einen Verleih für unseren Film gefunden haben. In Kooperation mit Neue Visionen wird der Film voraussichtlich ab August deutschlandweit in den Kinos starten.

Für uns geht damit eine lange Reise zu Ende. Wir danken allen, die uns auf dieser Odyssee begleitet haben: Ohne die Crowd hätten wir dieses Schiff niemals besteigen können. Dank auch an alle Mitglieder des Teams, die 18 Monate lang sehr hart für dieses Projekt gerudert haben. Unser letzter und allerherzlichster Dank geht an die Musiker und Protagonisten unseres Films: Für uns wart ihr der stetige Wind in unseren Segeln!

Mit der Premiere des Films möchten wir diesen Projektblog nun beenden. Wenn ihr weiter mit uns auf Kurs bleiben wollt, besucht bitte diese Seiten:

www.facebook.com/RefugeesDoku
www.cant-be-silent.de

Ahoi!
autofocus Videowerkstatt

Update from 20.03.2013

Letzte Runde: Der Film geht in der Tonmischung!
News: www.cant-be-silent.de

What is this project all about?

The Refugees sind auf Konzert-Tour durch Deutschland und wir haben sie einen Sommer lang mit der Kamera begleitet. Unser Film I CAN’T BE SILENT (AT) wird die Begegnung und Zusammenarbeit unterschiedlicher Künstler zeigen: Jugendliche Rapper treffen auf einen gestandenen Jazz-Pianisten, ein Reggae-Sänger auf einen deutschen Liedermacher, afrikanische Percussionisten auf versierte Roma-Musiker und eine Beatboxerin mit griechischen Wurzeln.

Der Film dokumentiert das Bandprojekt als Prozess der Annäherung: falsche Töne und harmonisches Zusammenspiel, Lampenfieber und Erleichterung, leere Sääle und donnernden Applaus, Enthusiasmus und professionelle Routine. Erst allmählich rückt das schwierige Alltagsleben einiger Bandmitglieder in den Fokus. Sie unterliegen den Auflagen für Asylsuchende, dürfen sich nicht frei innerhalb Deutschlands bewegen. Sie leben mit vielen Menschen auf engstem Raum und haben keine Möglichkeit zu üben oder ihr Instrument zu spielen. Einige der Musiker haben traumatische Erfahrungen auf der Flucht gemacht. Trotzdem sind sie von der Abschiebung bedroht. Ihr Aufenthaltsstatus ist unsicher, die Zukunft mehr als ungewiss.

Mehr Projektinfos gibt es hier:
http://www.videowerkstatt.de/schwerpunkte/the_refugees_auf_deutschlandtour/

Infos zur Tour:
http://1000bruecken.de/
http://www.heinzratz.de/
http://www.strom-wasser.de/

What is the project goal and who is the project for?

Das Musikprojekt bietet die außergewöhnliche Möglichkeit, das Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik auf eine bisher nicht gesehene Art und Weise zu behandeln. I CAN'T BE SILENT wird zuallererst ein Musikfilm sein. Erst in zweiter Instanz problematisiert der Film die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Deutschland.

Wir wollen mit der Form der Musikdokumentation ein Publikum erreichen, das sich sonst eher weniger für die Themen Flucht und Migration interessiert. Der Film präsentiert sehr unterschiedliche Künstler, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: In der Musik finden die Refugees zu einer gemeinsamen Sprache. Die Bühne wird zum Artikulationsraum für Menschen, deren Stimme in der Öffentlichkeit sonst ungehört bliebe. Mit dem Zusammenschluss als Band gewinnen die Musiker ein Stück Unabhängigkeit und Bewegungsfreiheit wieder, die ihnen als Flüchtlinge sonst verwehrt bleibt.

Wir verstehen den Film als Ergänzung zum Musikprojekt. Der Film bietet nicht nur einen Einblick hinter die Kulissen der Tournee, sondern die Künstler kommen selbst ausführlich zu Wort. Der Film gibt den Musikern Raum, ihre Geschichte zu erzählen und von ihrem Leben in Deutschland zu berichten. Der Film wirkt so über das Ende der Tournee hinaus und bleibt als Dokument dieses einmaligen Musikprojekts erhalten. Nach Fertigstellung im Frühjahr 2013 soll der Film mit einer Kinotur und Informationsveranstaltungen die Konzertreisen des Musikerensembles begleiten.

Why should you support this project?

Die bisherigen Dreharbeiten haben uns in unserer Absicht bestärkt, den Film trotz der schwierigen Produktionsbedingungen unbedingt zu realisieren. Wir haben fabelhafte Musiker und außergewöhnliche Menschen getroffen und möchten sie in ihrem Engagement weiter unterstützen. Die Flüchtlinge haben Erlebnisse und Erfahrungen sammeln müssen, die exemplarisch für andere stehen. In ihrer Musik finden sie die Kraft, diese Erfahrungen zu verarbeiten und anderen mitzuteilen.

Wir denken, dass die Refugees eine größere mediale Aufmerksamkeit verdienen. Wir haben unser Filmkonzept daher bei verschiedenen Sendeanstalten eingereicht, konnten aber bis jetzt keine Redaktion für das Filmprojekt gewinnen. Wir werden den Film nun als unabhängige Dokumentation produzieren und hoffen auf die solidarische Unterstützung einer interessierten Öffentlichkeit.

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Unsere erste Startnext-Kampagne hat dazu beigetragen die Tournee der Band zu dokumentieren. Jetzt, in der dritten Produktionsphase, geht es darum das Leben der Musiker jenseits der großen Bühne zu erzählen. Mit den Spenden finanzieren wir den Abschluss der Dreharbeiten in den Flüchtlingsunterkünften der Musiker. Unsere Drehreise führt uns nach Reutlingen, Bramsche und Gifhorn, wo wir die Musiker in ihrem Alltag und an ihren Wohnorten begleiten.

Das Projekt wird technisch realisiert mit der Bereitstellung von Kamera- und Studiotechnik durch autofocus. Wir benötigen aber zusätzliches Equipment, das wir teuer anmieten müssen. Es fallen Kosten an für Übersetzungen, Übernachtungen und Mietwagen.

Bisher arbeiten alle Beteiligten ehrenamtlich bzw. auf Rückstellung ihrer Honorare. Auf diese Weise haben wir bisher 14 Drehtage realisiert.

Wir freuen uns über jede, auch noch so kleine Spende. autofocus ist ein gemeinnütziger Verein und kann steuerlich absetzbare Spendenbescheinigungen ausstellen.

Wir geben auf Anfrage gerne Einsicht in die Kalkulationen und Finanzierungspläne des Projekts.

Bei einer Überfinanzierung fließen alles Mittel in die noch anstehende Postproduktion.

Who are the people behind the project?

Die Berliner autofocus Videowerkstatt produziert und vertreibt politische Dokumentarfilme. autofocus ist eine non-profit Filmproduktion und untersützt Institutionen, Initiativen und engagierte Filmemacher in allen Fragen der Medienarbeit. Alle Projekte werden begleitet von professionellen Medienschaffenden die ihre langjährige Berufserfahrung in das Projekt einbringen.
Mehr Infos: www.videowerkstatt.de

Das Projekt wird derzeit begleitet von einem Team aus 7 Personen. Zum Team gehören Autoren, Kameraleute, Cutter, Produzenten und Fundraiser. Die autofocus Videowerkstatt ist ein Medienkollektiv. Wir arbeiten gemeinschaftlich an dem Projekt.

Konzeptionell wird das Filmprojekt maßgeblich getragen von Julia Oelkers. Julia Oelkers ist freie TV Journalistin und Dokumentarfilmerin für verschiedene Sendeanstalten und Produktionsfirmen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind zeitgeschichtliche Dokumentationen, Reportagen und Portraits.

Filme von Julia Oelkers (Auswahl):
Frohsinn, Fernsehen und Faschismus - Die braune Mattscheibe (RBB 2005)
Neuss Deutschland: Der Querulant der Republik (RBB 2006)
1968 - Westberlin (RBB 2008)

+ Jüngstes Arbeitsbeispiel:

Es ist auch meine Geschichte
Stadtteilmütter auf den Spuren des Nationalsozialismus
(Produktion: autofocus)

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=8qlnAmJvTy4
http://www.youtube.com/watch?v=5AGFHahG9Pk&feature=player_embedded
http://www.youtube.com/watch?v=agL24mW-XUM&feature=player_embedded

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