Rechtes LandChristoph Schulze

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Rechtes Land

Deutschlandweit sind Neonazis am Werk. Das Wissen über sie ist regional verteilt; sich ein Gesamtbild zu verschaffen ist alles andere einfach. Rechtes Land will die Orte der extremen Rechten, ihre Verbände, ihre Morde, ihre Überfälle, ihre Termine und aktuelle Vorhaben kartieren. Um sie für alle sichtbar zu machen. Online, auf eine praktische und handhabbare Weise über eine interaktive Karte im Browser.

Kategorie: Journalismus
Stadt: Berlin
Finanzierungszeitraum: 03.01.2013, 19:07 Uhr bis 31.01.2013, 23:59 Uhr

Updates

Update vom 31.01.2013

Vielen Dank für die Unterstützung.

Dank der Beiträge von über 400 Unterstützern können wir Rechtes Land realisieren. Über die Arbeit am Projekt möchten wir weiter informieren und freuen uns über Feedback und Hinweise.

Weiter geht es in unserem Projektblog unter http://blog.rechtesland.de/ und in den sozialen Netzwerken:

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https://twitter.com/RechtesLand

https://plus.google.com/102997228692737227603/

Worum geht es in diesem Projekt?

Deutschlandweit sind Neonazis am Werk. Das Wissen über sie ist regional verteilt; sich ein Gesamtbild zu verschaffen ist alles andere einfach.

Der Atlas Rechtes Land will die Orte der extremen Rechten, ihre Verbände, ihre Morde, ihre Überfälle, ihre Termine und aktuelle Vorhaben kartieren. Um sie für alle sichtbar zu machen. Online, auf eine praktische und handhabbare Weise über eine interaktive Karte im Browser.

Es werden aber auch Widerstand und Engagement verzeichnet. Und nicht zuletzt geht es darum, Orte des Erinnerns an die Nazivergangenheit zu zeigen und die über 100 Jahre alte Geschichte von Faschisten und Rechten im Land zu dokumentieren.

Zudem soll ein Recherchewiki aufgebaut werden, das zwar öffentlich zugänglich ist, aber nicht von jedem mitgeschrieben werden kann. Szene-KennerInnen und AutorInnen aus dem Umfeld des apabiz e.V. werden dazu eingeladen, es mit zu befüllen und zu pflegen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Zum einen richtet sich das Projekt an jeden interessierten Menschen. Das an den Atlas angeschlossene Wiki soll zudem AktivistInnen, ForscherInnen, JournalistInnen, PolitikerInnen etc. helfen, nicht den Überblick zu verlieren.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Damit es eine unabhängige leicht zugänglicher Quellensammlung rund um extreme Rechte und Nazivergangenheit gibt. Für eine nicht- oder kaum-kommerzielle Nutzung werden die Inhalte und Daten unter einer relativ freien Lizenz stehen (CC BY-NC) und wo möglich als Open Data veröffentlicht.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir brauchen mindestens 5000 Euro, um einen Grundstock zu recherchieren, Datensätze aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen und diese dann in den Atlas einzupflegen. Dafür sollen zwei Personen für einige Zeit beschäftigt werden, die auch das Wiki aufbauen werden.

Wenn wir eine Summe von mehr als 8000 EUR überschreiten, fließt das überschüssige Geld in den Topf für die Beobachtung des NSU-Prozesses, der im kommenden Jahr in München beginnt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Träger des Projekts ist das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz). Unterstützt wird es in der technischen Umsetzung durch die Firma Lokaler und in der Öffentlichkeitsarbeit durch 2470 media.

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Was ist Startnext?

Startnext ist die größte Crowdfunding-Community für kreative Projekte im deutschsprachigen Raum. Filmemacher, Musiker, Journalisten, Designer, Künstler, Erfinder, Gründer und andere Kreative stellen ihre Ideen auf Startnext vor und finanzieren sie mit der direkten Unterstützung von vielen Menschen.

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