Ein Teil des Filmes wurde nun bereits gedreht. Finanziert vorallem aus eigener Tasche, aber auch Dank der zusätzlichen Unterstützung von den Firmen teilAuto und SunStrom. Wir danken auch der Firma AVI für das Sachsponsoring einer Zweitkamera. Die ersten Dreharbeiten führten uns nach Bolivien, welche uns einen spannenden Einblick in die Lebenswelt der Kleinbauern von Postrervalle brachten. Augrund der Regenzeit mussten die ersten Dreharbeiten noch dieses Jahr erfolgen, da sie sich sonst um ein Jahr verschoben hätten.
Die meiste Arbeit steht uns aber noch bevor. Weitere Dreharbeiten, 3D- und Zeichentrickanimationen sowie eine musikalische Gestaltung des Filmes brauchen dringend eure Unterstützung. Unterstützt das Projekt mit einer Spende. Natürlich auch sehr wichtig: Weitersagen!
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Worum geht es in diesem Projekt?
Klimawandel einmal anders:
Zwar ist er in aller Munde, in allen Köpfen. Aber recht unterschiedlich. Mit dem Klimawandel geht ein enormes Wahrnehmungsproblem einher. Es wird an ihm vorbeiverhandelt, vorbeigedacht und vorbeigeschaut. Nicht aus Ignoranz, eher aus dem menschlichen Unvermögen, das Problem 'Klimawandel' in seiner wahren Gestalt zu begreifen.
Fallende Eisbären und Klimawandel? Ein abstraktes Problem, das es schwer hat, sich innerhalb der Katastrophenfluten der Medien zu behaupten und im überreizten Bewusstsein der Menschen zu bleiben.
Eine Reise in ein stark vom Klimawandel betroffenes Land führt uns zu einem persönlichen Gespräch mit einem Kleinbauern - Lorenzo. Hier geht es aber nicht um die Auswirkungen des Klimawandels auf seinem Feld, sondern darum, wie extrem unterschiedlich wir im urbanen Raum und die Bauern in Bolivien Klimawandel wahrnehmen.
In Form einer Filmcollage werden so mittels Realfilm, Trickfilm und Animation verschiedene Wahrnehmungsarenen dargestellt.
Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
Unser Anliegen ist es, das wunderbare Medium der Filmkunst zu nutzen, um ein kompliziertes globales Problem aus ganz persönlicher Perspektive zu thematisieren, jenseits von wissenschaftlichen Dogmen und erhobenem Zeigefinger. Der Film zeigt unsere menschlichen Wahrnehmungsmuster und soll den Zuschauer sensibilisieren, souverän und selbständig ein Verständnis für derartig abstrakte Probleme zu entwickeln.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Um nicht immer wieder die gleichen Bilder zu sehen. Um ein tatsächlich wichtiges Thema anders zu sehen. Um zu verstehen, warum wir es so sehen und warum eine andere Perspektive enormes Potential freisetzen kann. Um das selbständige Denken, die eigene Auseinandersetzung mit unserer Welt zu fördern.
Da das Projekt eine LowBudget-Filmproduktion ist, sind wir auf fremde Mittel angewiesen, um dieses Projekt realisieren zu können. Einen Betrag von 3500 € haben bereits Sponsoren zum Projekt beigetragen. Damit ist das Projekt jedoch noch nicht vollständig zu realisieren. Deswegen brauchen wir eure Unterstützung.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Es handelt sich um ein nicht-kommerzielles Kunst- und Kulturprojekt. Um es umzusetzen, brauchen wir dringend Gelder für Flüge nach Bolivien, sowie für Transport und "Gagen" für die Bauern, die für mehrere Tage ihr Haus und Felder zum Drehen zur Verfügung stellen. Auch Technik und Equipment müssen wir zusätzlich anmieten.
Wer steht hinter dem Projekt?
Die ravir film GbR ist eine kleine Produktionsfirma mit Sitz in Dresden. Gründung des Unternehmens erfolgte 2001 durch vier Studenten. Seit dem verwirklichte ravir film aber auch Kurz- und Dokumentarfilmprojekte. So wurde unter anderem eine Dokumentation über die Jugendkultur in der geteilten Stadt Görlitz / Zgorzelec, eine Dokumentation über die Loschwitzer Kirche und ein Kurzfilm „Das Paar“ über das Verhältniss zweier Menschen nach dem Tod ihres Kindes gedreht.


