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Holywood-TV

Oliver Becker wurde am 24.06.1967 in Wuppertal geboren. Von 1990 bis 1991 lebte er in Dresden, wo er die Entstehung der Neustadt Kneipen miterlebte. 1991 eröffnete er in Wuppertal den "Gecko-Headshop". Ab 1992 vertrieb er als erster deutscher Großhändler die Cannabis-Samen der "Sensi Seed Bank". Auf seine Initiative wurde im August 1992 der Verein "Hanf als Nutzpflanze fördern e.V." (H.A.N.F.e.V.) gegründet. Von 1992 bis 1994 war er Mit-Herausgeber des "BTM-Kurier". Am 1. April 1992 beschlagnahmte die Polizei sein gesamtes Inventar (Pfeifen, Samen, Bücher, Poster, Blättchen ect.) und Oliver wurde am 27. Januar 1993 wegen "Aufruf zu Straftaten" zu 50 Tagessätzen a 70,- DM verurteilt. Anstatt daraufhin - wie eigendlich geplannt - ein weiteres Geschäft - den ersten "Growshop" Deutschlands zu eröffnen zog er im Frühjahr 1993 in einen Mercedes 508, das so genannte "Hanfmobil, ein mit Graffitis besprühtes Wohnmobil, mit welchem er - zusammen mit seinem Freund Klaus Detering - europaweit als Promotion-Team des C.I.A. (Hollands First Hempstore "Cannabis in Amsterdam") von Musik-Festival zu Musik-Festival tourte. Seinen Gecko Headshop schloss er und den "Growshop" gab er noch vor seiner Eröffnung an Oliver Bergmann ab. Den Winter 1994 bzw. das Frühjahr 1995 verbrachte er in Indien, wo er von New Delhi bis nach Manali mit dem Fahrrad unterwegs war und schließlich mit einem Motorrad nach Goa fuhr. Im Herbst 1995 brachten ihn Schweizer Duft-Hanfkissen in die Schweiz, wo er Gründungsmitglied der "Schweizer Hanf Koordination" wurde und im Frühjahr 1996 vom "Cannabis Info Zentrum " die "Aktion Grüne Ostern" startete, während er mit seinem Wohnmobil auf der Berner Wagenburg "Zaffaraya" parkte. Für das Versenden von 3 Paketen mit insgesamt 10,5 Kg "Hanfblütenrohstoff zur Körperpflege" nach Deutschland wurde er nach 5 Monaten Untersuchungshaft zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt. Nach der Entlassung verschlug es ihn erst mal nach Jamaika, bis er sich zu seinem 30. Geburtstag den auf "Zaffaraya" stehenden "Haifischmaul-Bus" selbst schenkte. Die erste Fahrt ging über das "Uhuru" Festival sowie das Bückeburg "Umsonst und Draußen" auf die erste Hanfparade (1997) in Berlin als Paradewagen. (Siehe Profilbild - Fahrer des noch dunkelblauen "Haifischmaul-Bus" ist Oliver Becker) Nachdem der "Haifischmaul-Bus" im folgenden Jahr restauriert wurde lernte Oliver 1998 auf der "VooV" den Organisator des "Solipse Festivals" William Miller kennen, welcher zur totalen Sonnenfinsternis im August 1999 in Ozora (Ungarn) das bisweilen größte Festival der Goa-Trance-Scene veranstaltete. Er vereinbarte mit ihm, mietfrei Essensstände auf dem Festival betreiben zu können, wofür Oliver im Gegenzug eine weltweite Promotion-Tour mit der Verteilung von tausenden Flyern startete. Dazu ging es zunächst zum "Boom-Festival" nach Portugal, über die "Momra-Party"(Spanien), die 1. "Techno-Parade" in Paris zum "Alchemistischen Kongress". Von Ungarn aus ging es dann für 3 Wochen nach New York. Von Seattle aus für vier Wochen in einem gemieteten Wohnmobil über Vancouver nach Kalifornien (Redwoods und Hollywood), für weitere 3 Wochen nach Tokio, wo er den Herausgeber des "Zavtone" Magazins kennenlernte. (Dank Olivers Trip waren ca. 10.000 Japaner in Ozora). Von Japan ging es über Thailand nach Goa, wo er 4 Wochen lang Flyer für Ozora verteilte. Zurück in Wuppertal, er war gerade dabei Kontakte zu Fluggesellschaften zwecks Charter von 2 Maschinen - eine aus Tokio sowie eine aus Los Angeles - aufzubauen, Stand im März 1999 die Polizei mit einem Haftbefehl vor seiner Tür. Er sollte angeblich bei Robert Schönberger in der Schweiz - bei welchem gerade 5,8 Tonnen Marihuana sowie 182 Kilo Haschisch sichergestellt wurden - 10 Kilo Haschisch gekauft und dieses dann in Deutschland eingeführt haben, so lautete die (falsche) Aussage von Schönberger. In einer zweiten Aussage, wo es dann angeblich nicht um 10 Kg Haschisch, sondern um 15 Kg Marihuana ging, wiedersprach sich Schönberger selbst. Und trotzdem, obwohl nur Aussage gegen Aussage stand kam Oliver für 18 Monate in U-haft und wurde schließlich für 15 Monate verurteilt. Zum "Ozora-Festival" sowie auch noch später zur Millennium-Party saß er im Knast. Nachdem er dann im Juni 2000 entlassen wurde - und ihm durch die nicht betriebenen Essensstände ca. 100.000,- DM weniger zur Verfügung standen als vor Ozora geplant - wurde auch noch seine Bewährung widerrufen. Zum 28. September 2000 sollte er sich der Haft in der JVA Attendorn stellen. Er zog es jedoch vor mit dem "Haifischmaul-Bus" in die Schweiz zu fahren, wo der Bus technisch gewartet wurde. Mit seinem Freund Klaus Detering und einigen anderen Freaks fuhr er dann zu Silvesterparty zum "Morocco 2001" Festival in Oazzazate. Danach eröffnete er im August 2001 mit DJ Goa Gil an der marokkanischen Mittelmeerküste in Stehad den Party-Campingplatz "Rif-Beach-Camping". Als dann der 11.September 2001 kam - und niemand mehr in arabische Länder reiste, misslang das Party-Campingplatz-Konzept. Ohne Geld in der Tasche verkaufte er ein Solarpanel des "Haifischmaul-Bus" um das Geld für die Fähre nach Spanien zu haben. Von Oktober 2001 bis Mai 2003 stand er an der großen Düne in Tarifa (Süd-Spanien) am Strand. Dort entstand auch im Februar 2003 sein erstes Drehbuch mit dem Arbeitstitel "Ab in den Osten!", eine Komödie über die Entstehung der Dresdener Neustadtkneipen, welche damals im Konflikt mit randalierenden Skinheads standen. Markthandelsgeschichten, Geldschmuggel von Ost-Mark nach West-Berlin spielen genauso eine Rolle, wie Silvester 1989- 1990 am Brandenburger Tor, der "Coffeshop Bronxxx" in der Alaunstrasse oder die Abschaltung vom Jugendradio,... Das leerstehende Haus seiner verstorbenen Großeltern brachte ihn im Mai 2003 nach Heiligenwald, welches auf Englisch übersetzt so viel heißt wie Holywood, wahrlich keine schlechte Adresse für einen Drehbuchautor - Holywood / Germany,... Dennoch holte ihn seine Vergangenheit ein: von Oktober 2003 bis August 2004 verbrachte er in der JVA Neunkirchen. Während des Winters konnte er aus diesem Grund kein Frostschutzmittel in den "Haifischmaul-Bus" füllen, so dass der Motor platzte. Im September 2005 heiratete er die Marokkanerin Najat, mit welcher er einen fünfjährigen Sohn sowie eine vierjährige Tochter hat. Das Drehbuch mit dem Arbeitstitel "LEGALIZE IT! Warum Haschisch verboten ist,..." entstand im Frühjahr 2008. Im Februar 2009 startete Oliver Kampanien zur Gründung der "Hanfpartei" (www.hanfpartei.eu), welche zur Landtagswahl im Saarland antreten sollte. Da die anfänglichen Hürden jedoch in so kurzer Zeit nicht zu nehmen waren, wurde das Projekt "Hanfpartei" zunächst auf Eis gelegt. Nichts desto trotz, ist genau dieses Scenario - die Gründung der"Hanfpartei" - der Einstieg in das letzte Filmprojekt seiner Trilogie, eine Fiktion, welche eine positive Zukunft bis zum Jahr 2067 beschreibt. Auch für dieses Projekt liegt bereits seit 2010 ein 10 seitiges Exposé vor. Derzeit arbeitet Oliver in Teilzeit im ältesten saarländischen Head- und Growshop „Kawumm“, möchte sich aber in Zukunft vollständig auf seine Filmprojekte konzentrieren, …

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