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Animationsfilm Own Drum Kai Stänicke

Projekte
Animationsfilm Own Drum

"Own Drum" ist der erste Stop-Motion Animationsfilm mit der berühmtesten Puppe der Welt: Barbie. Doch im Gegensatz zu Glitzer & Glamour, entdecken wir Barbies echte Gefühle, Ängste und Träume. Diese drehen sich nämlich um eine mysteriöse, rothaarige Schönheit, die Barbies Ausweg sein kann aus der beengenden Beziehung mit Ken und dem übermächtigen Druck der Gesellschaft. Doch dafür muss Barbie lernen endlich ihren eigenen Weg zu gehen (Engl.: March to the Beat of your Own Drum).

Kategorie: Film / Video
Stadt: Berlin
Finanzierungszeitraum: 09.09.2013, 09:24 Uhr bis 31.10.2013, 23:59 Uhr

Worum geht es in diesem Projekt?

Barbie fühlt sich zum gleichen Geschlecht hingezogen und verliebt sich in eine mysteriöse, rothaarige Schönheit. Zu unsicher um auf diese neuen Gefühle entsprechend zu reagieren, verhält sie sich jedoch wie es von ihr erwartet wird: Sie fügt sich in eine lieblose Beziehung mit Ken und versucht ihre Sehnsüchte zu unterdrücken. Dabei fühlt sie sich von Ken und der Gesellschaft immer mehr in ein erdrückendes und starres Leben gedrängt. Zu spät erkennt Barbie, dass ihr Leben nur eine leere Hülle ist und sie sich selbst um die einzige Chance auf ein glückliches Dasein betrogen hat. Oder ist es vielleicht doch noch möglich aus vergangenen Fehlern zu lernen und den eigenen Weg zu gehen?

Barbie und Ken, das Klischee der heterosexuellen Liebe, die Stereotypen der Weiblich- und Männlichkeit. Unser Film schaut hinter die Fassade des Traumpaares und erzählt dabei eine Geschichte über Selbstbestimmung und den Einfluss der Gesellschaft auf unser persönliches Glück. Es ist ein Aufruf seinen eigenen Weg zu gehen und unabhängig von den Vorbehalten anderer auf sein Herz zu hören: March to the beat of your own drum!

Die 11 minütige Animation wird hierbei im Stop-Motion Verfahren umgesetzt, das heißt echte Barbiepuppen werden in Einzelbildern animiert. Um Emotionen in Barbies Gesicht erzeugen zu können, werden die Gesichter der Puppen von professionellen Puppenbauern präpariert und animierbar gemacht. Drehzeitraum ist 05. August bis 30. September.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

OWN DRUM ist ein Coming-Of-Age-Animationsfilm mit LGBT Hintergrund, was in der Filmlandschaft eher selten ist. 
Die Zielgruppe des Films soll ein aufgeschlossenes Kinopublikum sein, das sich mit der Frage nach dem eigenen Platz in der Gesellschaft auseinander setzt und dabei gleichzeitig noch Spaß an gut gemachten Animationsfilmen hat.

OWN DRUM wird nach seiner Fertigstellung auf dem internationalen Filmfestivalmarkt ausgewertet. Hierbei wird der Filmvertrieb von der Filmagentur "aug&ohr medien" unterstützt. Deren Filme laufen auf den weltweit wichtigsten Filmfestivals und wurden u.a. mit dem Deutschen Kurzfilmpreis, dem Short Tiger Award, dem Deutschen Schnittpreis, für den First Steps Award, sowie den Deutschen Kamerapreis nominiert und mehrmals mit dem Prädikat "Besonders Wertvoll" ausgezeichnet.

Unser großes Ziel ist die Bewerbungsfrist für die Berlinale 2014 zu schaffen und den Film noch in diesem Jahr fertig zu stellen

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

OWN DRUM ist ein besonderes Projekt, das sich nur schwer einer Kategorie zuordnen lässt. Ein Animationsfilm, der sich mit dem Zerrbild der wohl bekanntesten und medial omnipräsenten Puppe Barbie kritisch auseinandersetzt. Eine Hauptfigur, die laut Wikipedia einen Bekanntheitsgrad von 100% hat und bei Eltern wie bei Feministinnen für Kontroversen sorgt. Da wird es nach mehr als 50 Jahren Zeit den Stereotyp Barbie zu demontieren und ihr zu einem späten Coming Out zu verhelfen!

Own Drum ist dabei der erste Animationsfilm mit echten Barbiepuppen der Welt. Da es viele Schwierigkeiten gibt mit diesen Puppen zu animieren, haben wir sie speziell präpariert. Nicht nur Barbie soll am Ende auf den Beat ihres Herzens hören, sondern auch wir wollen diese Möglichkeit bekommen, in dem wir den Film so umsetzen können, wie wir ihn geplant haben. Dafür brauchen wir eure Hilfe.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir werden das Geld zur Finanzierung der Dreharbeiten und Postproduktion des Films im Herbst 2013 nutzen. Stop-Motion ist ein aufwändiges Animationsverfahren, das Zeit und Nerven kostet. Wir können pro Tag nicht mehr als 14 Sekunden drehen und das mit zwei Sets, zwei Kameras und mehreren Animatoren. Deshalb ist für unseren 11minütigen Kurzfilm ein Drehzeitraum von zwei Monaten erforderlich. in welchem wir circa 14400 Bilder produzieren, die im Nachhinein noch retouchiert, bearbeitet und geschnitten werden müssen. Insgesamt benötigen wir deshalb 40.000 € für die Produktion. 30.000 konnten wir schon sammeln unter anderem durch die Förderung vom "Kuratorium junger deutscher Film" und Sponsorings von unseren Unterstützern. Die Förderung erhalten wir aber erst nach den Dreharbeiten, wir bezahlen also gerade alles aus der eigenen Tasche. Die letzten 10.000 € wollen wir nun mit Hilfe von startnext sammeln.


Dazu kommen Kosten für das Szenen- und Kostümbild (alle Miniatursets und Kleider müssen hergestellt werden), den Puppenbau, die komplizierten Kamerafahrten und die Postproduktion.
Wir sind erfahren mit Low-Budget Produktionen und werden eure Unterstützung effektiv und gewissenhaft einsetzen! Trotzdem: Je größer euer Support ist, desto besser können wir den Film umsetzen.
Ihr macht unsere Dreharbeiten erst möglich und verbessert mit jedem Euro die Qualität des Films!

Wer steht hinter dem Projekt?

OWN DRUM ist der dritte Kurzfilm des Regisseurs Kai Stänicke.
Seine vorherigen Kurzfilme COLD STAR und IT’S CONSUMING ME liefen zusammen auf mehr als 200 Festivals weltweit und haben auch ein paar Preise gewonnen (u.a. in San Diego, Berlin, Zürich, Oslo, Hamburg, Indianapolis und das Prädikat: Besonders Wertvoll der Filmbewertungsstelle).

Das komplette Team besteht aus:

Regie: Kai Stänicke
Produktion: Paul Ohmert, Roland Fischer, Robert Schulze
Kamera: Thomas Schneider
Szenenbild: Fam Johnsen
Animation: Fritz Penzlin, Tine Kluth, Sarah Nielsen, Grigori Zurkan
Puppenbau: Anne Breymann, Susanna Jerger, Andree Neemann
Kostümbild: Margaretha Heller
Musik & Sounddesign: Florian Tippe

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