Myanmar Goes DemocrazyDaniel Grendel

Projekte
Myanmar Goes Democrazy

Es geht um einem scheinbaren Wandel in einem Land das 60 Jahre unter einer Militärdiktatur regiert wurde.
Dieses Land heißt Myanmar auch bekannt als Burma.

Kategorie: Film / Video
Region: Köln
Schlagwörter: Dokumentation, DOKU

Updates

Update vom 13.04.2013

Jetzt kommt Musik und Sprecher für Voice Over

Update vom 28.02.2013

Der Rohschnitt ist komplett fertig :)

Update vom 20.11.2012

Am Donnerstag den 08.11bin ich am Abend in Berlin angekommen. Noch in der gleichen Nacht wurde das Büro bezogen, zumindest hat es sich wie Nachts angefühlt.
Am Freitag ging es dann los...
Erneut weitere Sequenzen für Übersetzungen aus dem Rohmaterial herausgesucht.
Und ich kann euch sagen, es ist super viel Material.
Wir haben versucht weitere Übersetzer zu finden....und mit Erfolg. Sabai, eine junge Berlinerin wird unser Team nun auch stärken.
Kyaw Kyaw, Sänger der Punkband Rebel Riot aus Yangon ist nun auch im Übersetzerstab.
Also kann ich stolz sagen „Unser Team wächst“

Seit letztem Mittwoch sitzen wir nun auch wirklich im Schnitt. Die erste Geschichte ist im Rohschnitt schon 12 Minuten lang und sehr vielversprechend.

Die zweite Geschichte bereiten wir seit heute vor.

Soviel zur ersten Woche Berlin

Update vom 20.11.2012

Hallo ihr Lieben,
Endlich geht es weiter!
In den letzten Wochen und Monaten musste ich dann doch relativ viel arbeiten. Leider viel zu wenig für unser Projekt, aber ich denke die meisten von euch kennen das... die Kohle muss irgendwie auf‘s Konto kommen um das Alltägliche finanzieren zu können. Somit habe ich relativ wenig für Myanmar Goes Democrazy machen können. Aber wenig soll nicht „nichts“ heißen.
Zumindest waren und sind Andere fleißig.
z.B. die Übersetzer sind voll ausgelastet.
Morgen geht es dann endlich auch für mich weiter. Ich werde bis zum 12.12 in Berlin mit Ayla schneiden können.
Ich bin so Froh das es endlich weiter geht.
Wenn ihr hin und wieder informiert werden wollt schaut auf den Facebook Seite
http://www.facebook.com/MyanmarGoesDemocrazy vorbei.
Dort werde ich Euch auf dem Laufendem halten.
Ganz liebe grüße und noch einmal vielen Dank für eure Unterstützung

Update vom 27.08.2012

Ein weiteres Ziel ist erreicht. Die angesetzten 4999€ sind, wenn alle Supporter überwiesen haben „im Kasten“.
Das beruhigt immens. Denn die Arbeiten und die anfallenden Kosten laufen stetig weiter.
Was heisst, das nicht erst seid jetzt, sondern schon die ganze Zeit an Übersetzungen und am Rohschnitt weiter gearbeitet wird.
Ich selber werde allerdings die nächsten 2 Monate nur Nebenbei an dem Projekt arbeiten können. Um mein täglich Brot zu verdienen drehe ich gerade einen weiteren Film.
Ab November bin ich aber wieder zu 100% für Myanmar Goes Democrazy da.

Es zählt aber weiterhin jeder Euro. Es werden für die Fertigstellung des Films noch weitere Gelder benötigt. Deshalb spendet weiter, supportet weiter, teilt den Link und sprecht darüber, jeder Euro wird gebraucht und sinnvoll investiert.

Ich danke Euch allen für den Glauben an das Projekt. Es wird ein aufrichtiger, ehrlicher, schöner aber auch unschöner Film, der Euch allen Burma ein Stückchen näher bringen soll.

Das erste Ziel ist erreicht

Update vom 05.08.2012

Ab jetzt täglich die Vorstellung des Teams auf dem Projektblock :)

Worum geht es in diesem Projekt?

Myanmar Goes Democrazy ist eine Dokumentation über einen scheinbaren Wandel in einem Land, welches 60 Jahre unter einer Militärdiktatur regiert wurde.
Dieses Land heißt Myanmar, auch bekannt als Burma.

Im November 2010 gab es zum ersten mal nach Jahrzehnten „demokratische Wahlen“.
Am ersten April 2012 gab es erneut Nachwahlen. Jetzt steht das Land kurz davor einen gewaltigem Umschwung zu erleben.
Skepsis und Euphorie sind an der Tagesordnung.

Wir begleiten 8 Personen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Auch wenn alle Protagonisten unterschiedliche Hintergründe und Intentionen haben, haben sie alle etwas gemeinsam.
In dem Film Myanmar Goes Democrazy erzählen uns in 90 Minuten eine Reporterin ihren Weg zur Meinungsfreiheit, ein Student über seine Flucht ins Ausland, ein Mönch über das Leben unter Hausarrest.
In diesen und weiteren Geschichten wird uns subtil und dennoch eindringlich das Leben aus der Sicht von Menschen gezeigt, deren Vergangenheit stark von einer Militärdiktatur geprägt worden ist.
Jetzt ist die Demokratie greifbar nah. Wir erfahren in bewegenden Momenten welche Hoffnungen und Erwartungen das Volk an den Wandel hat.

Der Freiheitskämpfer

Mönch Aung Win (Name geändert) hatte im November 2011 die Wahl ins Gefängnis oder zurück an seine Geburtsstätte zu gehen und dort unter Hausarrest zu leben.
Er entschied sich für sein Dorf.
Seit diesem Zeitpunkt hat Aung Win Zwangsbesuch von einem Polizisten.
Wie er mit dieser Situation umgeht, welchen Kontakt er zu den Polizisten hat und wie er in diese Misere geraten ist, erfahren wir hautnah.

Der Checker

ist ein Fischer mit einer bewegenden Vergangenheit. Der ehemalige Student spricht 7 Sprachen. Nach den Demonstrationen von 88 in Yangon, hat er aus Angst vor dem Regime das Land verlassen.
Sein Weg führte ihn nach Malaysia, dort lebte er als gelisteter Flüchtling. Aus Langeweile und Geldnot ließ er sich in dubiose Mafia Geschäfte ein. Von da an bestimmte die Unterwelt sein Leben.
Heute ist er wieder auf der Flucht, eine Flucht vor der Vergangenheit. Er lebt abgeschirmt von der Außenwelt auf dem Meer. Nach 45 Arbeitstagen auf hoher See kehrt er für 3 bis 5 Tage als Illegaler Fischer nach Ranong/ Thailand zurück.
Immer noch von der Heimat Yangon weit entferntet; aber das Mutterland Myanmar liegt nur noch einen Steinwurf weit entfernt. Geht es bald nach Hause?

Die Künstlerin

Sie ist eine junge ambitionierte Frau, die ihre radikale demokratische Meninung in moderner Kunst wiedergibt.
Den offiziellen Beschreibungen ihrer Bilder ist nur ein Hauch von Kritik am Regime zu entnehmen.
Erst nach staatlicher Kontrolle kann sie ihre wahre Intention in Englischer Schrift hinzufügen.

Wir erleben die Entstehung und Entwickung eines ihrer Bilder, vom leeren weißen Keilrahmen bis hin zur Ausstellung in der ältesten Galerie Yangons.

Die Verlorenen

Diese Geschichte scheint nahezu hoffnungslos.
Eine Schule sehen die beiden 9 und 11 Jahre alten Bettlerinnen nur von außen auf dem Weg zur Arbeit. Ihre Heimat ist in Myawaddy/Myanmar; ihr Arbeitsplatz in der Grenzstadt Mae Sot/ Thailand.
Jeden Tag müssen die Beiden einen gefährlichen Weg auf sich nehmen: Sie überqueren illegal einen Fluss, um nach Thailand zu gelangen. Dort angekommen müssen sie sich vor der Polizei und Immigrationsbeamten in Acht nehmen; böse Menschen in ihren Augen, denn wegen ihnen mussten die Mädchen schon einige Tage im Gefängnis verbringen, um danach bloß wieder abgeschoben zu werden.
Warum sie dennoch täglich ihre Freiheit riskieren erzählen sie und in unbekümmerter, kindlicher Leichtigkeit.


Die Reporterin

Noch vor zwei Jahren war es in Myanmar verboten den Namen Aung San Suu Kyi auch nur auszusprechen. Wer ein Bild von Ihr besaß, lief Gefahr ins Gefängnis zu kommen.
Heute ist die Oppositionsführende Aung San Suu Kyi frei und rührt fleißig die Werbetrommel für Demokratie.
Wir begleiten eine Reporterin die Aung San Suu Kyi nicht aus den Augen lässt.
Sie berichtet uns von Erfolgen und Niederlagen ,von einem Job den es so in Myanmar noch nie gab.


Die Rebellen

Ein Familienvater ist stink sauer auf seine Regierung.
2008 verlor jener Frau und Kind im Cyclone Nargis. Seiner Meinung nach hat das Land nichts getan um ihm zu helfen seine Familie wieder zu finden. Seit dem flüchtet er sich in Alkohol und Punkmusik. Er betreibt einen kleinen Schuhladen in den Strassen Yangons.
Doch sein Lebensinhalt ist seit dem Verlust seiner Familie die Rebellion. Diese drückt er als Sänger der Punkband „TheRebel Riot“ in Regierungskritischen Texten aus. Auffallen um jeden Preis was danach kommt: I don‘t care.....


Die Unerwünschten

Eine Familie lebt inoffiziell auf und von einer Mülldeponie an der Thai / Burmesischen Grenze.
Unsere Familie hat ein offensichtlich schweres Leben. Aber dies wird so nicht erzählt. Unser Hauptprotagonist ist ein ungeborenes Baby. Es beschreibt uns seine Welt. Das leben ist unbeschwert und leicht. Es gibt ausreichend und nahrhafte Kost. Alles wird spielerisch gelöst. Selbst die Arbeit der „großen“Brüder ist ein spannendes Spiel.
Wer die meisten Glasflaschen und Plastik Tüten gesammelt hat ist der Gewinner des Tages und wird mit Gold und Silbermünzen geadelt.
Doch nach 10 Monaten gibt es plötzlich eine große Überraschung.


King Zero

Kein Mensch schläft so wenig wie er und doch scheint er immer ausgeschlafen.
Wir begleiten einen Mönch der als Schlüsselfigur der Safran Revolution 2007 gilt. Im Oktober 2008 gelang King Zero nach einem Jahr im Untergrund und einer zweiwöchigen Menschenjagd durch die Behörden die Flucht nach Thailand.
Heute ist dieser Mönch ein absoluter Macher.
„Bildung ist das wichtigste was unserem Land hilft.“
Auf dieses Prinzip stützt sich seine gesamte Arbeit. Demonstrationen organisieren, Schulen bauen, Politische Kontakte ins Inn- und Ausland pflegen gehören zu seinem Alltag.
Wir begleiten ihn bei seiner Arbeit und lernen was Disziplin und Aufrichtigkeit bedeuten kann.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das wichtigste ist Aufmerksamkeit!
Die meisten Menschen in Europa, Amerika, Australien und Kanada können mit dem Begriff Burma / Myanmar nicht viel anfangen. Die meisten vermuten das es ein Land oder eine Stadt in Afrika ist. Das sich eines der ärmste Länder der Welt in Süd-Ost Asien befindet, ist für viele unvorstellbar. Denn der direkte Nachbar Thailand ist ein paradiesisches Urlaubsdomizil für die ganze Welt.
Das zweitwichtigste ist Geld!
Ich persönlich habe bis heute 20.000€ in dieses Projekt einfließen lassen. Viel Geld ich weiß, aber ich werde mein bestes geben um diesen Film für so viel Geld wie möglich an einen Sender zu verkaufen. Wenn es einen Gewinn geben sollte fließt dieser vollständig an meine Protagonisten zurück. Allerdings nicht in Form von Bargeld, sondern speziell auf die Bedürfnisse meiner Protagonisten angepassten Dinge, wie z.B. Bücher, Schulausbildung, Computer, Schlagzeug ect.
Nach dem Verkauf und der Sendung sollte dieser Film in einer Mediathek für alle frei zugänglich sein. Eine für den Verkauf bestimmte DVD mit vielen Zusatzinformationen wäre auch eine schöne Option.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Dieses Projekt ist ein Non Profit Projekt. Es soll kulturell wie auch Informativ eine Bereicherung für jeden Zuschauer sein.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ich benötige noch ca. 5000€ für die Fertigstellung dieses Filmes.
1000€ für Übersetzungen (bisher Pai Pai und Hnin Ei Khine)
2500€ für den Schnitt (bisher zwei Cutter geplant) Ayla Gottschlich und Mark Voit
1500€ für die Vertonung der Voice Over
1000€ für einen Produzenten der die Organisation in die Hand nimmt
Ich möchte alle beteiligten Personen bezahlen können.
Von Übersetzern, Cutter, Ton ect. werden noch viele Tage Arbeit abverlangt. Ich persönlich werde mir keine Gage auszahlen!

Wer steht hinter dem Projekt?

Ich Daniel Grendel. Im August 2010 habe ich die Produktionsfirma GrandPictures gegründet. Seitdem arbeite ich mit Leidenschaft an dem Projekt Myanmar Goes Democrazy und würde es gerne im Herbst 2012 erfolgreich veröffentlichen.

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