Kraftwerk off/on - Ein Spektakel der Freien Tanz- und Theaterszen...Nils Brabandt

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Kraftwerk off/on - Ein Spektakel der Freien Tanz- und Theaterszene Dresden

Wenn am 15. September 2013 beim Theaterspektakel „Kraftwerk off/on“ der Vorhang fällt, geht eine Veranstaltung zu Ende, die erstmals die komplette Dresdner OFF-Szene zusammengeführt hat. Allen wurde gezeigt, dass die Dresdner darstellende Kunst in der Lage ist, sich in der Gegenwart selbst Raum und Gehör zu verschaffen. An diesem Wochenende geben Tänzer, Schauspieler, Choreografen usw. ihrer Stadt zurück, was eine moderne Kulturmetropole verdient: eine lebendige und visionäre Theaterszene.

Kategorie: Theater
Stadt: Dresden
Finanzierungszeitraum: 09.07.2013, 15:43 Uhr bis 31.08.2013, 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum:

Worum geht es in diesem Projekt?

„Kraftwerk off/on“ ist der sichtbare und erlebbare Höhepunkt eines langfristigen Veränderungsprozess‘ der Freien Tanz- und Theaterszene in Dresden. Vom 13.-15. September werden mehr als 20 Solisten und Künstlergruppen der OFF-Szene gemeinsam und genreübergreifend ein Theaterspektakel im ehemaligen Kraftwerk-Mitte inszenieren. Das bedeutet drei Tage Tanz, Theater und Performance an sechs verschiedenen Spielorten in einer unglaublich dichten Atmosphäre, die der heiß diskutierte Kulturraum bietet. Von Freitagabend bis Sonntagnacht werden Produktionen gezeigt, die teilweise extra für das Kraftwerk-Mitte entwickelt wurden und die kreative Schaffensbreite der professionellen Theatermacher in Dresden abbildet.

Der gesamte Prozess läuft schon seit etwa zwei Jahren: Seitdem treffen sich Schauspieler, Tänzer, Regisseure, Choreografen und Theatermacher regelmäßig. Sie diskutieren Möglichkeiten der Vernetzung, Kooperation und gemeinsamen Aktion zur langfristigen Professionalisierung und Weiterentwicklung unter Beibehaltung der künstlerischen Selbstbestimmung. „Kraftwerk off/on“ ermöglicht den Freien Theatern nun einmalig auf großer Fläche zu experimentieren, ihre Arbeit im ungewöhnlichen Umfeld zu präsentieren und mit anderen Künstlern zusammenzuarbeiten.

Das Theaterspektakel steht deshalb zum einen für drei spannende und unterhaltsame Theatertage. Zugleich ist es aber auch ein gemeinsames Aktionszeichen einer heterogenen Szene, die der Stadt langfristig zurückgeben möchte, was sie verdient: eine lebendige und visionäre Theaterlandschaft.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Kunst will wahrgenommen werden. Nicht nur von einem interessierten Publikum, sondern auch von der Stadt, in der die Künstler leben, arbeiten und zur kulturellen Vielfalt beitragen. „Kraftwerk off/on“ bildet an den drei Septembertagen einen Moment der kreativen Energie der Freien Theater- und Tanzszene ab und bündelt das, was sonst einzeln und über Stadt oder Land verteilt stattfindet. Wir wollen Aufmerksamkeit für die Freien Theater und setzen uns für eine engagierte Kultur- und eine progressive Förderpolitik ein.

Zielgruppe von „Kraftwerk off/on“ sind deshalb nicht nur die Theaterbesucher, sondern auch die Vertreter aus der Politik, der Kulturförderung und interessierte Kunstliebhaber aus der Wirtschaft, die uns in unserem Bestreben nach künstlerischer Vielfalt in einer der wichtigsten deutschen Kulturstädte unterstützen wollen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Momentan befinden wir uns in der heißen Phase der Vorbereitung des Theaterspektakels in der wir auch auf eure finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Die Freie Szene besteht aus professionellen Künstlerinnen und Künstlern, die von ihrer Arbeit leben und den Menschen in Dresden und der Region Teilhabe am kulturellen Leben gewährleisten. Helft uns, die OFF-Szene mit dieser Aktion ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, damit sie als qualitativ hochwertiges Angebot neben den institutionellen Stadttheatern bestehen bleibt.

Mit „Kraftwerk off/on“ gehen wir zudem voraus an jenen Ort, der Zentrum der Dresdner Kultur- und Kreativbranche werden soll, in den nach der Sanierung das Theater Junge Generation und die Staatsoperette sowie Kreativbüros, Galerien und Start-Up-Unternehmen einziehen werden.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wenn der Betrag zusammenkommt, freuen wir uns erst einmal riesig über die finanzielle und ideelle Unterstützung. Das Projekt macht unglaublich viel Arbeit – da ist es schön zu wissen, dass wir das Richtige tun. Das Geld werden wir für die Bezahlung der Künstler verwenden, die momentan ausschließlich für eine symbolische Gage spielen. Dafür stehen sie an drei Tagen mehrmals auf der Bühne und haben eine harte Probenwoche hinter sich.

Gern würden wir - mit eurer Unterstützung - großzügiger sein. Kleines Rechenbeispiel: Im Schnitt werden pro Tag etwa 18 Acts auftreten. Wöllten wir allen gerade einmal 100 Euro mehr zahlen, wären das schon 5.400 Euro (18 Acts x 3 Tage x 100 Euro). Außerdem würden wir gern unseren fleißigen Praktikanten und Helfern kleine Aufwandsentschädigungen zahlen. Also schaut nochmal in der kleinen Keksdose auf dem Küchenschrank nach und unterstützt uns soweit ihr könnt. Hier werden es euch alle danken!

Wer steht hinter dem Projekt?

Als Veranstalter und Dachorganisation der OFF-Szene steht der Landesverband der Freien Theater in Sachsen hinter dem Projekt. Das Organisationsteam bilden Utz Pannike, Heiki Ikkola, Isolde Matkey und Nils Brabandt. Unterstützung erhält „Kraftwerk off/on“ von der DREWAG, die das Gelände zur Verfügung stellt, von Sponsoren und Partnern, die ebenfalls Interesse an einer gesunden OFF-Szene haben und nicht zuletzt von der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, die das Projekt finanziell fördert. Sei auch du Teil dieser Aufführung und trage mit deiner Unterstützung dazu bei, dass die Kunst mutig, lebendig und abwechslungsreich bleibt.

Auch das Interesse der Dresdner Freien Szene, an diesem einmaligen Spektakel mitzuwirken, ist groß. Zugesagt haben bereits: Christina Kraft, Cie. Freaks und Fremde, Panisches NOt-Theater, Dominik Schiefner, Frieder Zimmermann, Carrot Dancers , Rainer König, Wortgestiker, subsTANZ Massimo Gerardi, DEREVO Tanztheater, Ralf Herzog, Martina Morasso, KURZ&LANG JuWie Dance Company,, mondschaafs Lauschpalast, Johanna Roggan, Theater La Lune, Marita Matzk, Theatermanufaktur, Wolf-Dieter Gööck, Fritzsche & Weiland, nunc stans, Dresdner Figurentheater, Go Plastic, Tanztheater, Katja Erfurth, Theater aus der Tasche, Ensemble la vie, Anna Till, Kurbeltheater und Romy Schwarz.

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