Keim-O-MeterRobert Thielicke

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Keim-O-Meter

Grippe? Streptokokken? Ein Fieberthermometer reicht für die Heimdiagnose nicht aus. Nützlich wäre ein Gerät, das gleich noch den Krankheitserreger anzeigt - egal ob Virus oder Bakterium. (Fotos: GAMED Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin; Ion Torrent)

Kategorie: Erfindung
Region: Hannover
Schlagwörter: Medizin, Krankheit, Diagnose, Fieber

Updates

Update vom 19.12.2012

Das Projekt ist Teil dieses Wettbewerbs: "Unsere Technologie-Ideen für 2013". Hier kannst du deine Stimme abgeben: http://www.startnext.de/pages/tr

Worum geht es in diesem Projekt?

Grippe, Streptokokken oder doch nur eine Erkältung? Wer krank ist, hat zu Hause bisher nur ein Fieberthermometer für die Diagnose. Dabei wäre ein Gerät, das den Krankheitserreger anzeigt, wirklich nützlich.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Der Keim-O-Meter würde das Erbgut des Bakteriums oder Virus analysieren, mit einer Datenbank abgleichen und melden: Nein, Sie haben keine Grippe. Dafür aber Streptokokken. Schnell wäre klar, welche Mittel helfen und wie ansteckend die Krankheit ist. Nützlich wäre der Keim-O-Meter für alle, die nicht gerne zum Arzt gehen und am Ende eine Infektion verschleppen.

Im Februar 2012 stellte die britische Firma Oxford Nanopore Technologies ein Gerät vor, mit dem genau dies möglich sein könnte – zumindest in der Praxis des Hausarztes. Der MinION ist etwa so groß wie ein Handteller. Die ersten Mediziner würden den Gen-Sequenzierer für die Hosentasche derzeit aus- probieren, versichert das Unternehmen. Ob die Firma wirklich so weit ist, bezweifelt Dag Harmsen von der Uniklinik Münster. „Ich kenne niemanden, der ihn schon testen konnte.“ Gleichwohl hält der Mikrobiologe den Ansatz für „keineswegs utopisch“. Die Geräte werden immer kleiner, die Preise fallen. Die reinen Sequenzierungskosten für das gesamte Erbgut des Darmbakteriums Escherichia coli liegen heute bei höchstens noch ein paar Dollar.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Für den alltäglichen Gebrauch eines Hosentaschen-Sequenzierers müssen zwei Probleme gelöst werden: Erstens muss die Leistung der Computer weiter steigen, damit eine zügige Auswertung der Ergebnisse auch auf Heimcomputern möglich ist. Vor allem aber muss die heute noch relativ aufwendige Aufbereitung der Proben automatisiert werden. „Beides ist lösbar“, sagt Harmsen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ihr legt euer Geld rein virtuell an. Das Projekt wird nicht realisiert. Die Höhe der Summe, die eine Idee auf sich vereint, dient als Gradmesser dafür, wie gut die Crowdfunding-Community diese Idee findet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Contest ist eine Kooperation des Innovationsmagazin Technology Review mit Startnext. Technology Review ist die deutsche Lizenzausgabe des gleichnamigen Magazins vom Massachusetts Institute of Technology MIT.

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