KANCHA - Design Accessoires für Urbane NomadenSebastian Gluschak

Projekte
KANCHA - Design Accessoires für Urbane Nomaden

KANCHA stellt Hüllen für Laptops, Tablets und Smartphones aus Filz und Leder in Kirgistan her. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch - so achten wir auf Fairrness und soziale Verantwortung entlang der Wertkette und auf Design, das Ihr euch wünscht. Wir möchten aus dem Projekt KANCHA ein Social Business machen - dafür brauchen wir Startkapital. Insbesondere wollen wir unseren eigenen Produktions-Workshop in Kirgistan aufbauen, um unsere sozialen Ziele zu realisieren - alle sollen was davon haben!

Kategorie: Design
Stadt: Berlin
Finanzierungszeitraum: 01.08.2013, 10:19 Uhr bis 22.09.2013, 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum:

Updates

Update vom 14.10.2013

ALRIGHT - WE AND YOU MADE IT! Tausend Dank an alle Beteiligten, also auch Startnext.
Ab jetzt läuft wieder alles über WWW.KANCHA.DE
Infos, Bestellungen, Gesichter und mehr....

Update vom 22.09.2013

Heute ist sie letzte Chance, aus der ersten Kollektion zu bestellen. Alle Größen gehen! Alle Supporter werden zu unserer Pick Up Party in Berlin eingeladen - Infos folgen. Viel Spaß beim wählen ;)

Worum geht es in diesem Projekt?

Bei KANCHA steht der Mensch ganz im Mittelpunkt: dazu gehörst DU, unsere HerstellerInnen im entfernten Kirgistan und zu guter Letzt wir, die das Projekt leiten. Naja, und für jeden wollen wir das Beste! Also designen wir für dich innovative und funktionelle Lifestyle Accessoires, die deinen Alltag ein wenig besser machen. Damit du weißt, wer in feinster Handwerksarbeit dein Accessoire hergestellt hat, wird das Handmade-Label von der HerstellerIn persönlich unterschrieben – auf der Homepage kannst du dann die Gesichter dazu sehen. Und diese Gesichter sollten gefälligst zufrieden sein – deshalb leisten wir faire Löhne und Produktionsbedingungen, einen Social Impact Fond für Gesundheitsausgaben & Mikrokredite, und wir investieren in die Zukunft unserer HersterllerInnen. Ja und wir wollen im Besten Fall davon leben können und weitere Mitarbeiter in Kirgistan und Deutschland einstellen. Sobald bei der ganzen Chose ein Gewinn rumkommt werden wir einen signifikanten Teil davon in unsere eigene Stiftung stecken, mit der wir innovative und bewusste Unternehmer in Kirgistan fördern wollen.

Ja, und warum Filz? Na weil die kirgisischen Nomaden für uns das Material schon mehr als 1000 Jahre getestet und für gut befunden haben - selbst die Jurte (dieses Runde Zelt in dem zentralasiatische Nomaden wohnen) besteht aus Filz! Diese lange Tradition erklärt, warum viele Kirgisen immer noch Filz verarbeiten und warum wir uns letztendlich dafür entschieden haben.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Mit KANCHA wollen wir beweisen, dass die Globalisierung auch ihr Gutes haben kann - man muss nur richtig damit umgehen. Das schöne alte Geben und Nehmen, daran glauben wir. Aber da unsere Wirtschaftswundergeneration sich eher mit dem Nehmen beschäftigt hat, müssen wir jetzt ein bisschen mehr Gewicht auf die 'Geben-Seite' legen, um die Waage zu halten. Mit unserer Social Impact Komponente haben wir folgende Ziele:
a. Gesicherteres und unabhängigeres Leben unserer HerstellerInnen und MitarbeiterInnen in Kirgistan
b. Das Öffnen von Türen in Kirgistan: für die HerstellerInnen, die Erlernung neuer Designs und Qualitätsstandards; für die Unternehmer, eine Plattform um ihre Ideen zu realisieren; oder auch für die Arbeitslosen einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

Und durch unseren brückenschlagenden Design-Prozess zwischen Berlin (Produktdesigner Jonas) und Bishkek (Grafikdesignerin Parizat) stellen wir sicher, dass die 'urbanen Nomaden' Europas ihr Hab und Gut gerne in kirgisischen Filz flacken!

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Entweder: das Design gefällt Dir. Danke!
Oder: wir gefallen Dir. Danke!
Oder: die Idee gefällt Dir, und Du denkst auch, dass es einen lobenswertes Projekt ist. Aber ein Abenteuer ist es auch, und nicht so einfach wie wir dachten. Vor allem für die Produktion brauchen wir Unterstützung: um unsere Social Impact Ziele effektiv umzusetzen wollen wir unseren eigenen Workshop im ländlichen Kirgistan eröffnen, und dort direkt HerstellerInnen anstellen. Momentan kooperieren wir noch mit 2 kleinen Workshops in der Hauptstadt Bishkek, was auch schon gut ist, aber nicht optimal. Denn desto mehr Mittelsmänner zwischen uns und den HerstellerInnen stehen, desto weniger Kontrolle haben wir über faire Löhne und Arbeitsbedingungen. Das ist übrigens auch das Problem, das Hans & Moritz und Co. in Bangladesh haben....
Mit eurer Unterstützung bauen wir einen eigenen Workshop auf!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das gesammelte Geld kommt hauptsächlich 2 Dingen zu Gute: der Herstellung der ersten ~500 Sleeves und den damit verbundenen Kosten, sowie die ersten Investitionen für unseren eigenen Workshop in Kirgistan. Es bröselt sich auf wie folgt:
€15.000 Crowdfunding Summe
-€3.000 Material für ~500 Produkte
-€3.000 Herstellung von ~500 Produkten
-€3.000 Anfangsinvestition für eigenen Workshop
-€1.500 Social Impact Fond für Gesundheitsabsicherung und Mikrokredite in KG
-€1.500 Produktdesign
-€3.000 Transport und Business Development

Während von der Crowdfunding Summe 10% direkt in unseren zusätzlichen Social Impact Fond fließen, wird diese Summe in Zukunft höher sein - doch jetzt müssen wir erstmal den Laden aufbauen!
Lieferzeit: Die fertigen Sleeves versuchen wir so schnell wie möglich zu euch zu schicken - spätestens aber ~4 Wochen nach Ende der Crowdfunding Aktion (Oktober).
Da es ein Naturprodukt ist, kann die Lederfarbe leicht von den Fotos abweichen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Tobias Gerhard reiste 2011 das erste Mal nach Kirgistan und ist seitdem fasziniert von der traditionellen Handwerkskunst des Landes. Nach Ausflügen in die Welt der Medien (The European) und der internationalen Politikberatung (Ramboll Management Consulting, GTZ Nigeria) entwickelte er an der Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin das Konzept für ein Social Business. Aktuell leitet Tobias aus Bishkek, Kirgistan, die Produktion.
Sebastian Gluschak ist urbaner Arbeitsnomade durch und durch. Nach drei-jähriger Erfahrung als Managementberater und Jet-Setter bei A.T. Kearney und externer Beratung des Social Impact Labs in Berlin brachte er die Idee von KANCHA mit aus der Taufe. Sebastian kümmert sich quer durch die Bundesrepublik um Marketing und Vertrieb.
Jonas Görtz, Maestro des KANCHA Designs und Erfinder unseres „Cut-Prinzips“, ist Produktdesigner in Berlin. Dort arbeitet er bei der renommierten Kreativagentur ‚Dan Pearlman‘, und hat als anständiger Berliner mit BOKEH noch ein eigenes Rucksackprojekt am Laufen. Seine Philosophie ist Minimalismus pur, alles was nicht muss kommt weg – nicht ohne Grund haben KANCHA Sleeves keinen unnötigen Verschluss. Das geht sogar so weit, dass er am liebsten Produkte an sich überflüssig machen würde, obwohl er Produkt Designer ist….
Aigul Turdumambetova kennt Kirgistan besser als die eigene lederne Westentasche. Nach ihrem Abschluss in Business und Management an der Management Akademie in Bishkek arbeitete sie an ihrer Fakultät zunächst als Dozentin. Sie spricht fließend Russisch, Kirgisisch und Englisch und hält mit ihrer Sprach- und Lokalexpertise in Kirgistan den Laden am laufen.
Oskar Kim löst Probleme bevor sie aufkommen. Mit seiner weitreichenden Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit (USAid Projekte) und im Privatsektor in Kirgistan fungiert er als rechtlicher und praktischer Berater bei KANCHA.

Und ein großes DANKE SCHÖN gilt der Nomadin Nadine Böller und dem Virtuosen Eddie Faassen für die Filmaufnahmen!

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