Intelligente AmpelnRobert Thielicke

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Intelligente Ampeln

Rote Ampel, leere Kreuzung - nichts stellt die Geduld von Autofahreren, Radlern und Fußgängern mehr auf die Probe. Dabei ließen sich mit modernen Sensoren Ampeln viel flexibler steuern. Man müsste es nur machen. (Bild: Rainer Sturm / pixelio.de; Shutterstock)

Kategorie: Erfindung
Region: Hannover
Schlagwörter: Ampeln, Verkehr, Grünphase

Updates

Update vom 19.12.2012

Das Projekt ist Teil dieses Wettbewerbs: "Unsere Technologie-Ideen für 2013". Hier kannst du deine Stimme abgeben: http://www.startnext.de/pages/tr

Worum geht es in diesem Projekt?

Ampeln machen Straßen sicherer, aber manchmal übertreiben sie: Sie zeigen selbst dann Rot, wenn weit und breit alles frei ist. Dabei könnten Ampeln durchaus sehr viel intelligenter sein. Die Sensorik jedenfalls wäre vorhanden, versichert Daniel Seebo vom Hannoveraner Verkehrsplanungsbüro SHP Ingenieure. Praktisch alle größeren Kreuzungen seien heute mit Induktions-, Infrarot- oder Videosensoren ausgestattet.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Bei einer leeren Kreuzung kann es vorkommen, dass erst einmal alle anderen Fahrspuren Grün bekommen – und ganz am Schluss der Wartende, sei es nun ein Autofahrer, Radler oder Fußgänger. Das Problem liegt in der Schaltlogik. Je nach Verkehrsdichte verändert sie zwar die Dauer der einzelnen Phasen, nicht aber deren Reihenfolge. Warum überspringt die Ampel nicht einfach die anderen Phasen und winkt mich sofort durch? „Technisch ist das möglich“, bestätigt Seebo.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Ampelschaltung flexibler zu machen, ist teuer. „Oft scheut man den Aufwand“, erklärt Verkehrsplaner Seebo.
Während die Phasendauer meist online mit wenigen Klicks angepasst werden kann, ist die Reihenfolge der Phasen fest in sogenannten Eprom-Chips eingebrannt. Eine eigene Steuerlogik speziell für schwachen Verkehr müsste programmiert, geprüft, auf Eprom gebrannt und eingebaut werden. „Das kann bis zu 10 000 Euro kosten“, so Seebo.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ihr legt euer Geld rein virtuell an. Das Projekt wird nicht realisiert. Die Höhe der Summe, die eine Idee auf sich vereint, dient als Gradmesser dafür, wie gut die Crowdfunding-Community diese Idee findet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Contest ist eine Kooperation des Innovationsmagazin Technology Review mit Startnext. Technology Review ist die deutsche Lizenzausgabe des gleichnamigen Magazins vom Massachusetts Institute of Technology MIT.

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