Individuelles LehrbuchRobert Thielicke

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Individuelles Lehrbuch

Jeder lernt anders. Aber alle Lehrbücher sind gleich. Dabei ließen sie sich mit ein paar durchdachten Softwareprogrammen sehr individuell gestalten. Sie könnten sich dann sogar an den Lernfortschritt anpassen. (Fotos: Goethe Universität; Getty Images/Prisma)

Kategorie: Erfindung
Stadt: Hannover
Schlagwörter: Lehrbuch, E-Learning

Updates

Update vom 19.12.2012

Das Projekt ist Teil dieses Wettbewerbs: "Unsere Technologie-Ideen für 2013". Hier kannst du deine Stimme abgeben: http://www.startnext.de/pages/tr

Worum geht es in diesem Projekt?

Hunderte von Seiten dicke Wälzer lassen sich auf einem modernen E-Book-Lesegerät auch im Dutzend ganz entspannt durch die Gegend tragen. Das ist nicht nur im Urlaub praktisch, sondern auch für die Schule, die Uni oder die Arbeit. Das Potenzial, das in E-Books steckt, reizen Autoren und Verlage jedoch bedauerlicherweise noch nicht ansatzweise aus. Noch immer existiert auf dem Markt kein individuelles, auf die persönlichen Bedürfnisse angepasstes und ständig aktuelles Lehrbuch.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Ganz so aufwendig, wie es der Science-Fiction-Schriftsteller Neal Stephenson in seinem Roman „Diamond Age“ erstmals beschrieben hat, muss es nicht gleich sein: Die „Illustrierte Fibel für die junge Dame“ ist ein ausgewachsenes elektronisches Erziehungsprogramm in Form eines interaktiven Buches, das sich an den Fragen und Bedürfnissen von Kindern orientiert.

Aber von der Idee könnten sich die Apples, Googles und Amazons dieser Welt durchaus inspirieren lassen. Ein interaktives Lehrbuch würde sich beispielsweise automatisch auf dem neuesten fachlichen Stand halten. Gibt es wesentliche neue wissenschaftliche Erkenntnisse, fließen diese sofort in das Buch ein. Es würde aber auch den Fortschritt der Leser messen: Wie lange hat jemand am Stück gelesen? Wie viele Seiten hat er dabei geschafft, wo abgebrochen, was noch einmal angefangen?

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die oben genannten Informationen werden zum Teil heute schon erfasst. Was fehlt, ist eine Software, die sie auswertet, um den im Buch präsentierten Stoff automatisch anzupassen und per Datenfunk gegebenenfalls Zusatzinformationen für ein besseres Verständnis auf das jeweilige Lesegerät zu spielen. Die Technologie ist vorhanden. Was fehlt, ist jemand, der sie auf den Markt bringt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ihr legt euer Geld rein virtuell an. Das Projekt wird nicht realisiert. Die Höhe der Summe, die eine Idee auf sich vereint, dient als Gradmesser dafür, wie gut die Crowdfunding-Community diese Idee findet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Contest ist eine Kooperation des Innovationsmagazin Technology Review mit Startnext. Technology Review ist die deutsche Lizenzausgabe des gleichnamigen Magazins vom Massachusetts Institute of Technology MIT.

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