Dolmetscher auf dem HandyRobert Thielicke

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Dolmetscher auf dem Handy

Nie mehr an der Sprachbarriere scheitern: Ein Smartphone soll künftig als Dolmetscher dienen. Man hält es seinem Gesprächspartner hin und hört über Kopfhörer in Echtzeit die Übersetzung. (Bild: Rainer Eikel / pixelio.de; Bea Kraus/123rf)

Kategorie: Erfindung
Region: Hannover

Updates

Update vom 19.12.2012

Das Projekt ist Teil dieses Wettbewerbs: "Unsere Technologie-Ideen für 2013". Hier kannst du deine Stimme abgeben: http://www.startnext.de/pages/tr

Worum geht es in diesem Projekt?

Wie praktisch wäre es, seinen Dolmetscher immer dabei zu haben – und mit Menschen in Sprachen zu parlieren, die man nie gelernt hat.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Schon vor rund 15 Jahren schien der Traum zum Greifen nahe: Das „Verbmobil“-System des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) konnte gesprochenes Deutsch, Englisch und Japanisch übersetzen und in Echtzeit als Sprache ausgeben. Allerdings verstand sich der Dolmetscher nur auf wenige Themenbereiche und wurde nie auf den Markt gebracht.

Ein großes Hindernis auf dem Weg zum funktionierenden digitalen Dolmetscher ist mittlerweile ausgeräumt: die Spracherkennung. Wie groß die Fortschritte hier sind, zeigt etwa Apples Sprachassistentin Siri. Hinterher hinkt jedoch die maschinelle Übersetzung. Davon kann sich jeder überzeugen, der ein wenig mit Online-Diensten wie „Google Translate“ herumspielt – sie haben immer noch Probleme, inhaltliche Zusammenhänge zu verstehen.

Neue Hoffnung weckt nun Microsoft: Auf einer Konferenz in China wurde Forschungschef Rick Rashid gefeiert, als er einen Echtzeit- Dolmetscher vorführte, der sein Englisch ins Chinesische übersetzte. Das System ist auf kein spezielles Thema beschränkt und basiert auf einem neuronalen Netzwerk, das nach dem Vorbild des menschlichen Hirns aufgebaut ist. Die Übersetzung gibt das Programm sogar mit der Originalstimme des Nutzers aus.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Microsoft gibt zwar zu, dass der Dolmetscher noch einiger Forschung bedarf. Jedoch sind die Aussichten, seinem chinesischen Gesprächspartner irgendwann das Smartphone hinhalten zu können und die Übersetzung per Kopfhörer eingespielt zu
 bekommen,
 gar nicht so
 schlecht.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ihr legt euer Geld rein virtuell an. Das Projekt wird nicht realisiert. Die Höhe der Summe, die eine Idee auf sich vereint, dient als Gradmesser dafür, wie gut die Crowdfunding-Community diese Idee findet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Contest ist eine Kooperation des Innovationsmagazin Technology Review mit Startnext. Technology Review ist die deutsche Lizenzausgabe des gleichnamigen Magazins vom Massachusetts Institute of Technology MIT.

Fans

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