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Fräulein Brehms TierlebenBarbara Geiger

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Fräulein Brehms Tierleben

Das weltweit einzige Theater für gefährdete Tierarten! Ein wandelndes, sprechendes, wohl erforschtes "Lexikon" auf der Bühne! „Fräulein Brehms Tierleben“, ein spannendes, lebendiges theatrum scientium, das ganz in der Tradition von Alfred E. Brehm, Wissen und Zusammenhänge zu freien wilden Tieren Europas auf theatralische Art und Weise zeigt. Es darf geschaut, gerochen, gehört, geschmeckt und angefaßt werden! Der Fräuleinforscherkoffer steckt voller Überraschungen und Erstaunlichkeiten...

Category: Theater
City: Berlin
Funding period: 30.11.2012, 03:23 PM to 31.01.2013, 11:59 PM    

What is this project all about?

Die reizende Protagonistin Fräulein Brehm hat sich das Kostüm der Wissenschaft übergestreift und zeigt als Naturbotschafterin sondergleichen ein lebhaftes und doch fundiertes Theatertreiben zu Erstaunlichkeiten über heimische, Tierarten. Ihr nächstes Stück soll von Fräuleins König der Tiere, Lumbricus terrestris, dem wilden Regenwurm handeln, der ist maßgeblich für die Gestaltung der Erdoberfläche verantwortlich, ein unterirdischer Kreator der Extraklasse. In ihren bisherigen Stücken ging es um Wolf, Bär, Luchs und Wildkatze, nun sollen diese Pelzträger ihren Beitrag dazu leisten, die Aufmerksamkeit von Homo sapiens auf die Arten zu lenken, die wir nicht für Kuscheltiere halten, die für unser aller Wohlergehen jedoch ausschlaggebend sind, Regenwurm, Ameise und Wildbiene. Den Anfang macht der Wolf, mit den wirklich exklusiven Dankeschöns für den Regenwurm. In einer mitreißenden Multimediaaufführung wird Fräulein Brehm von ihren Beobachtungen, Erkenntnissen und Begegnungen in freier Wildregenwurmbahn erzählen. Fräulein Brehms Tierleben verflechtet handfeste Wissenschaft, praktische Feldforschung und tiefe Einblicke in tierische Zusammenhänge zu einem theatralischen Ganzen. Jedes der Theaterstücke wird mit neuesten Forschungsergebnissen versehen und laufend aktualisiert. Die Schauspielerin und Regisseurin Barbara Geiger wird das Manuskript aus ihren intensiven Recherchen heraus entwickeln. Dafür stattet sie den Tieren selbst so einige Besuche ab, durchstöbert wissensdürstend die naturhistorischen Archive und Bibliotheken, lauscht den Erfahrungsberichten der Feldbiologen, und es hält sich ihre eigene Regenwurmfamilie um daraus bühnenreifen Schlüsse zu ziehen. Aus all den Erkenntnissen wird sie ein Wissenspaket schnüren, das die Muskelprotze von bisher unbekannter Seite zeigt.

Bei Fräulein Brehms Tierleben darf angefasst, geschnuppert, geschmeckt und begriffen werden! Im neuen Stück treten zum ersten Mal richtige, lebendige Regenwürmer auf, Lumbricus terrestris, live onstage! Die Vorstellung wird zu einer sinnlichen Reise, zum erlebnisreichen Abenteuer durch die faszinierende Naturgeschichte.

Im Zusammenklang von Theater und Biologie wird Fräulein Brehms Tierleben auf leichtfüßige Art und Weise ein Bewusstsein für unsere Umwelt schaffen. Das Fräulein pflanzt mit der Wahrhaftigkeit ihrer Schilderungen und dem Verständnis für biologische Zusammenhänge den Keim für ein ökologisches Weiterdenken. Alles das unter dem wachsamen Auge der Wissenschaftler, die alle Programme begleiten.

What is the project goal and who is the project for?

Die großen Ziele sind, jedes Jahr drei Tierarten auf die Bühne zu bringen bis alle zehn Bände Brehms Thierleben geschafft sind – uff und Gloria! Das nächste Ziel ist, das Verfassen von Lumbricus terrstris - Der Regenwurm zu stemmen, dafür brauchen wir Eure Unterstützung, denn es muß viel geforscht und begriffen werden, bevor wir den Erdwurm auf die Bühne bringen können!

Jede Tierart soll dran kommen, es gibt keine Lieblingstiere beim Fräulein, alle sind fräuleinmalig! Nachdem 2012 Bär, Luchs, Wolf und Wildkatze den Anfang machten, wird 2013 das Trio Infernale: Regenwurm, Ameise und Wildbiene das Fräuleinrepertoire erweitern.

2014 sollen Rauchschwalbe, Schwarzstorch und Rotmilan folgen. Fräulein und ihr Team gehen in die Luft. Und nicht nur das, wir schauen auch genau nach, was, wo und wie Heimat ist. Wo sind Zugvögel zuhause? Wo ist der Mensch daheim? Da geht es ganz klar auch um Evolution und philosophische Fragen. Und wie immer geht das alles nur mit engem Kontakt zu Feldforschern vor Ort. Gut so! Das wird spannend.

Zielgruppe? Hmm..., wer was wissen will, wirklich was wissen und begreifen will, der soll unsere Zielgruppe sein. Angesprochen sind all diejenigen, die sich eigentlich immer schon für Tiere interessiert haben, aber nicht Biologen geworden sind und denen es nicht reicht, Tierfilme zu schauen oder in den Zoo zu gehen; all diejenigen, die immer schon wussten, dass Verstehen der Kern von Naturschutz ist und das Große im Kleinen entsteht; für alte Köpfe, junge Geister, Dicke, Dünne, Schräge und sogar Hübsche, alle sind Ziel und Weg zugleich.

Why should you support this project?

Wir haben die ersten vier Stücke erfolgreich geschafft. Jetzt wünschen wir uns Menschen, die teilhaben wollen, als Zuschauer, als Unterstützer, als Beteiligte, an dem Entstehen und Sein von Fräulein Brehms Tierleben. Den Weg können und wollen wir nicht alleine gehen.

Das Projekt braucht Eure Unterstützung, damit wir den Lumbricus und danach weitere Theaterstücke entwickeln können. Das geht alles nicht so schnell, aber hey, Alfred Brehm hat es geschafft, und er war auch nicht alleine. Er hatte mit seiner Kraft und Leidenschaft andere auch dazu gebracht, mitzumachen. Ihr könnt das Projekt unterstützen, indem ihr es euch anschaut, darüber redet, es weiter empfehlt. Weitersagen ist das Beste, was uns passieren kann, tut es!

2011 haben Barbara Geiger und Stephan Lux die Stiftung Fräulein Brehms Tierleben gGmbH gegründet. Die Erlangung der Gemeinnützigkeit war ein wichtiger Schritt, die Ziele der Theaterreihe langfristig anzulegen und zu sichern. Alles, was über Vorstellungen, Crowdfunding und Anträge an Finanzkraft generiert wird, fließt wieder zurück in die Erarbeitung weiterer Stücke, Eure Dankeschöns auch!

Das nächste Tier, um das es gehen wird, ist also Lumbricus Terrestris – Der Regenwurm. Der Regenwurm und seine Kollegen haben maßgeblich zur Gestaltung des Erdreichs beigetragen und wenn wir nicht aufpassen, ist das mit der Erdoberfläche nicht mehr weit her, denn die wird gerade so richtig weggefressen z.B. von industrieller Landwirtschaft. Und wenn Erde erst einmal weg ist, kommt sie auch nicht so schnell wieder, dann gibt es nur noch blanke Felsen oder Wüste! Und was machen wir dann? Keine Erde, kein Regenwurm, keine Kartoffeln auf dem Teller,... so einfach ist das – gut, so einfach ist das nicht. Aber bitte schön, wer mehr wissen will, kann entweder 2000 Seiten Weltagrarbericht lesen – autsch! – oder ab März 2013 eine Vorstellung von Fräulein Brehms Tierleben Lumbricus Terrestris – Der Regenwurm besuchen.

Nach dem Regenwurm steht als Vertreterin der Wildbienen Die Große Erdhummel – Bombus magnus auf der Fräuleinliste, weil sie wunderschön, geradezu umwerfend barock ist, jeder Balkon, jeder Garten mit vielen Blühpflanzen von ihr kostenlos besucht wird und sie auf der Liste gefährdeter Tierarten steht. Und weil sie als Wildbiene keine Lobby hat, hält das Fräulein ihr die Fahne hoch. Dann kommt die Rote Waldameise dran und dann und dann und dann! Ja, das ist nur der Anfang. Immerhin stehen insgesamt zehn Bände von Brehms Thierleben auf dem Programm. Bald wollen wir auch eine Tierwunschliste vorschlagen, dann könnt ihr selbst Tiere aussuchen und darüber abstimmen, welche erforscht weerden. Also, dran bleiben, wachsen und gedeihen und immer wieder www.brehms-tierleben.com besuchen!

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Das Fräulein muss forschen, forschen, und noch mal forschen, und dazu braucht es Zeit und Geld. Ohne Moos keine Erkenntnis, und das wäre einfach zu schade.

Wir haben uns vorgenommen mit Hilfe des Crowfundings die nächste Strecke des Weges, die Regenwurmforschung zu finanzieren. Dafür brauchen wir 5000 Euro. Wir müssen verstehen, wie das Leben unter der Erde funktioniert. Darum fahren wir z.B. zu einem tollen Bauern, Sepp Braun, der bei unserem ersten Gespräch gesagt hat: Ich ernähre meine Regenwürmer wie mich selbst! Wir müssen in die Bodeninstitute gehen, begreifen, wann ein Boden lebt und wann er tot ist, welche Böden es gibt, welche bedroht sind.

Im Februar 2013 wird von Barbara Geiger ein Runder Tisch einberufen, zu dem Experten aus den Bereichen Biologie, Agrarökonomie und Umweltschutz geladen sind. Und sie kommen, um Ihr Wissen mit dem Fräulein zu teilen: Benedikt Haerlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Michael Spielmann von der Deutsche Umwelthilfe, Sepp Braun, Biobauer aus Freising und viele mehr. Moderiert wird das Gespräch von Barbara Geiger, Initiatorin des Fräulein-Projekts. Hier sollen die Visionen der Fachleute auf den Tisch kommen, geschützt und unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um daraus die Essenzen für praktische Lösungen und theatralische Verwerkungen zu ersinnen.

Die nächste Wegstrecke für den Wurm kostet 5000 Euro. Um das zusammen zu kriegen, haben wir uns grandiose, exklusive, immer spannende, ungewöhnliche und vor allem einzigartige Dankeschöns ausgedacht, um das große Feld, das wir beackern müssen, bepflanzen zu können. Sucht euch ein schönes Dankeschön aus!

Und mal sehen, wenn wir es schaffen, Euch zu inspirieren, dann gibt es gleich im Anschluss an diese Aktion im Frühling 2013 gleich noch eine Crowdfunding-Kampagne für Wildbienen. Der Braunbär steht für die Bienen Pate, dann machen wir eine Forschungsreise zu den Bären nach Schweden – mit Höhlenkriechereien, Spurenlesen und und und... Also, mitmachen, anschauen, weitersagen!

Who are the people behind the project?

Als die Regisseurin und Schauspielerin Barbara Geiger im Nachlass ihres Vaters auf die Buchreihe Brehms Thierleben stieß, war sie von Poesie und Beschreibungslust des Zoologen Alfred Brehms (1829 - 1984) derart entflammt, dass sie begann sein Werk ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Alfreds Liebeserklärung an das „Nickende Glockentierchen“, ließ sie Fräulein Brehms Tierleben erfinden.

Daraufhin haben Barbara Geiger und Stephan Lux im Mai 2011 die Stiftung Fräulein Brehms Tierleben gGmbH gegründet. Im Oktober 2011 fiel ganz offiziell im Münchner Naturkundemuseum Mensch und Natur der Startschuss für die Bühnenreihe und schon bald musste ein zweites Fräulein her, um die Vorstellungen in Bayern zu schaffen. Seit Oktober 2011 verkörpert Lydia Starkulla, Fräulein Leopoldina Emilia Brehm. Im Januar 2012 kam Dafne-Maria Fiedler für Berlin/Brandenburg dazu. Sie wird Fräulein Josephine Brehm genannt. Der Fräuleinreigen wird immer größer. Wir halten Euch auf dem Laufenden unter www.brehms-tierleben.com

Natürlich schaffen Barbara und Stephan das alles nicht alleine! Es gibt mittlerweile ein – noch – kleines Fräuleinteam, das Tag und Nacht am Sein und Werden dieser sinnstiftenden Theaterreihe arbeitet. Caroline Peterik ist die Produktionsleitung. Bei ihr laufen die Strippen der vielen Arbeitsacker zusammen. Sie sorgt dafür, dass alles auch optisch schick aussieht ist, macht das Layout für Einladungen und Plakate. Manchmal ist sie die Einzige, die den berühmten Überblick noch hat. Fräulein Brehm zeigt sich dankbar und erfreut. Sarah Frost kümmert sich um Pressearbeit und Sponsoring, textet wie wild für die PR von Fräulein Brehms Tierleben , während sie doch eigentlich heftig an ihrer Doktorarbeit über den großartigen Fotografen Jerry Berndt schreiben soll. Sarah kriegt das hin! Ruthe Zuntz steht für die Fotokonzepte zu den Theaterstücken. Bei den großen Beutegreifern war das Thema: Das wilde Tier in der Stadt. Hierfür wurden vier lebensgroße Fotografien der Tiere auf Hartpappe gezogen und mit ins Café, ins Schwimmbad oder sonst wohin genommen. Die Welt war Zeuge!. Nuka Matthies und Izabela Skawinska helfen die Hürden des Antragstellens zu meistern und sind kluge Beraterinnen, wenn es heißt, die offizielle Sprache von öffentlichen Anträgen zur Akquise von Fördermitteln zu sprechen. Und allen leeren Kassen zum Trotz, wir machen das, weil auch Vater Staat was Nützliches tun kann. Bertold Schmidt-Thomé, unser wunderbarer Anwalt, der die Gründung der Stiftung Fräulein Brehms Tierleben gGmbH, mit den einleitenden Worten begleitet hat: „Mein Schwiegermutter hat drei Bücher über Wölfe ins japanische übersetzt!“ Kein Wunder, dass Barbara Geiger und Stephan Lux sofort ein Gefühl des Gut-aufgehoben-Seins entwickeln konnten. Immerhin war das ihre erste Gründung, wofür Lebensversicherungen und jeder andre Groschen, Verzeihung Cent zusammengekratzt wurde. Gut so! Es konnte begonnen werden und mit eurer Unterstützung wird das Licht am Ende des Tunnels immer heller scheinen können. Last but not least: Stephan Lux, sorgt dafür, dass Barbara Geiger, trotz des enormen Pensums an Recherche und Vorstellungen, ihre Spagate, die dieses Mammut Projekt mit sich bringt, munter schafft. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, und dieser Fräuleinzauber hat es gewaltig in sich.

Danke, dass Ihr Fräulein Brehms Tierleben unterstützt!

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