Endzeiten DokumentarfilmMark Szilagyi

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Endzeiten Dokumentarfilm

ENDZEITEN ist ein 60minüter Dokumentarfilm über Aussteiger und Neuanfänge, Ufos und den Weltuntergang.

Kategorie: Film / Video
Finanzierungszeitraum: 26.11.2012, 11:55 Uhr bis 02.02.2013, 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum:

Worum geht es in diesem Projekt?

Kurz gesagt:

ENDZEITEN ist ein 60minüter Dokumentarfilm über Aussteiger und Neuanfänge, Ufos und den Weltuntergang.

Und nun genauer:

JENS und MICKY leben sprichwörtlich am Ende der Welt. Vor Jahren sind die beiden Deutschen in das abgelegene südfranzösische Dorf Bugarach ausgewandert, um weit weg von der modernen Zivilisation in Ruhe und Einklang mit der Natur zu leben. Doch seit einiger Zeit ist es dort nicht mehr ganz so ruhig. Denn was sie zuvor nicht wussten: Bugarach liegt am Fuße eines angeblich heiligen Berges, dem sogenannten Pic de Bugarach. Dieser soll besondere energetische Kräfte besitzen und zieht daher schon immer Sinnsuchende und spirituelle Touristen aus aller Welt an. Neben Aussteigerparadies und esoterischer Pilgerstätte ist der Ort außerdem noch Magnet für zahlreiche Ufojäger, die dort jede Menge fliegender Untertassen sehen und eine außerirdische Raumstation im „Pic de Bugarach“ vermuten. Für den Kuhbauern JENS und den Zivilisationskritiker MICKY, die schon seit Jahren am Fuße des Berges leben, ist das alles allerdings pure Spinnerei.
Seit einiger Zeit macht nun ein neues Gerücht über ihr kleines Nest die Runde: Bugarach soll der einzige Ort auf unserem Planeten sein, wo man am 21. Dezember 2012 den Weltuntergang überleben kann, der uns mit dem Enden des Mayakalenders angeblich bevorsteht - dies behaupten zumindest endzeitliche Internetforen und zahlreiche Medienberichte.
Einige Monate zuvor sind unsere beiden Aussteiger JENS, ein ehemaliger Berliner Punk, und MICKY, ein einstiger Unternehmer, eher mit dem täglichen Leben und Überleben, als mit dubiosen Theorien aus dem Internet. Denn das Leben im vermeintlichen Paradies ist nicht so einfach, wie sie sich das zunächst vorgestellt haben: die Winter sind hart und kalt und die Sommer heiß und trocken. Arbeit gibt es kaum, Frauen sind Mangelware und eine gewisse Einsamkeit hat sich in ihr Leben geschlichen. Gleichzeitig werfen die beiden immer wieder einen humorvollen Blick auf die Geschehnisse an ihrem Ort der Erlösung.
Ob und wie man mit sich auf einen möglichen Ansturm Ende 2012 vorbereiten sollte, sehen die beiden sehr unterschiedlich: Während MICKY von Besuchern und übernatürlichen Phänomenen nichts wissen will, hat Jens bereits mit dem Umbau seiner Scheune zur Touristenherberge begonnen. MICKY widerstreben die Geschäftsideen seines Aussteigerfreundes zutiefst, denn dafür ist er schließlich nicht ausgestiegen.
Wie die beiden den 21. Dezember 2012 in Bugarach nun tatsächlich erleben

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Ziel ist es, die nötige Finanzierung des letzten Drehblocks zu erreichen, um die Ereignisse am 21. Dezember 2012 in Bugarach mit der Kamera festzuhalten. Die Fertigstellung des Filmes ist für Februar 2013 geplant.
Der Film wird zunächst auf namhaften internationalen Filmfestivals präsentiert werden. Des Weiteren wird es DVDs, Pressematerial, Poster, eine Homepage mit Hintergrundinformationen über Aussteigen und alternative Lebensformen sowie ein seriöses Diskussionsforum zum Thema „Der immer wieder kehrende Weltuntergang“ geben.
Ein Verkauf ans Fernsehen für den nächsten Weltuntergangstermin (der bestimmt bald kommt) wird angestrebt.
Zielgruppe für diesen Film ist jeder: jung oder alt, weltuntergangsgläubig oder nicht, Zivilisationsjunkie oder Aussteigerromantiker. 
Wer kennt das nicht: den Wunsch, einfach alles hinter sich zu lassen und irgendwo weit weg in der Fremde neu anzufangen? Somit ist der Film vor allem für diejenigen, die das Gefühl gut kennen, wenn einem die heutige moderne Welt mit all den Anforderungen und Überforderungen schon mal zu viel wird.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wäre ich Endzeitfanatikerin, würde ich jetzt sagen: weil ihr somit in den letzten Film auf Erden investieren und nach 30 Tagen mit eurem Geld sowieso nichts mehr anfangen werdet.
Wäre ich Marketingspezialistin, würde ich argumentieren: weil das Thema 21. Dezember 2012 sehr aktuell ist und ihr vielleicht Interesse daran habt, wie der mittlerweile 156ste Weltuntergang seit dem Jahre 0 von statten gehen wird.
Als Filmemacherin sage ich aber: weil ich eine etwas andere sehr persönliche Geschichte rund um dieses sonst so abstrakte Thema „die Angst vor dem Weltuntergang“ erzählen möchte. Das Thema „Bugarach und die Apokalypse“ wurde bereits von vielen Medien reißerisch, unkritisch und teilweise unwahr verbreitet. Mein Film verspricht mehr, als nur den Voyeurismus des Zusehers zu befriedigen: er beschreibt den persönlichen Lebensweg von zwei Menschen, ihre Träume und Vorstellungen von der Welt.
Dieses Filmprojekt ist ein Non Profit Projekt, das ohne Gelder des Fernsehens oder von Förderungen im Rahmen meines Dokumentarfilmstudiums an der Filmakademie Baden-Württemberg produziert wird. Wir selbst, das Team, arbeiten ohne Gage, aber dafür mit sehr viel Engagement bereits seit eineinhalb Jahren daran. Und nun würden wir diesen gerne mit eurer Unterstützung erfolgreich, sozusagen zu „Ende“ bringen.
Kurz zum Stand des Projektes:
Ich und mein Team waren bereits im Jahr 2011 und 2012 mehrmals vor Ort um das Leben von JENS und MICKY, das Dorfleben und die Besucher d.h. „die Ruhe vor dem Sturm“ mit der Kamera einzufangen. Daraus ist eine erste geschnittene Version entstanden. Nun fehlt dem Film nur noch der „Sturm“, den wir hoffentlich mit eurer Hilfe filmisch begleiten können.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

1. Finanzierung des letzten Drehblocks im Dezember (1 Woche, Team: 3 Personen). Dafür werden 1000 Euro benötigt.

2. Die weiteren 500 Euro würden in die Pressearbeit, die DVD-Erstellung und die Vermarktung fließen.

Wir würden uns natürlich über weitere Unterstützung über den angeforderten Betrag hinaus freuen, mit dem wir eine ordentliche Postproduktion (Colorgrading, Musik- und Sounddesign), Übersetzungen und Untertitel sowie eine Homepage finanzieren würden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Monika Grassl, Dokumentarfilmerin an der Filmakademie Baden-Württemberg, mittlerweile im Diplomjahr. Ich bin ursprünglich Wienerin, 31 Jahre alt, habe schon mehrere Kurzdokumentarfilme verwirklicht sowie bei vielen Dokumentarfilmprojekten im Schnitt und in der Produktion gearbeitet. ENDZEITEN ist mein erster eigener langer Dokumentarfilm.

Mark Szilagyi , studiert Produktion an der Filmakademie Baden-Württemberg im Diplomjahr. Als Producer hat er bereits zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme realisiert. Vor seinem Studium hat er beim ungarischen Fernsehen gearbeitet und an der Universität Siegen Medien-Planung, -Entwicklung und –Beratung studiert.

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