Das Projekt ist Teil dieses Wettbewerbs: "Unsere Technologie-Ideen für 2013". Hier kannst du deine Stimme abgeben: http://www.startnext.de/pages/tr
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Worum geht es in diesem Projekt?
Das verdammte Ladegerät liegt zu Hause auf dem Schreibtisch, der Akku ist schon wieder leer: Aktuelle Smartphones sind zwar zehntausend Mal schneller als der Rechner, der die Apollo damals zum Mond navigiert hat. Dafür müssen sie aber auch alle acht bis zehn Stunden an das Ladegerät gestöpselt werden. Wirklich praktisch wäre eine drahtlose Energieübertragung, die meine Gadgets ständig mit Strom versorgt und den Kabelsalat unter dem Fernsehtisch beseitigt.
Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
Elektromagnetische Felder lassen sich über Tausende von Kilometern übertragen. Das ist seit über hundert Jahren Stand der Technik. Der Physiker und Erfinder Nikola Tesla arbeitete bereits um 1900 daran, diesen Effekt für die weltweite Energieversorgung zu nutzen. Er scheiterte allerdings 1905 – der Hauptinvestor zweifelte an der Realisierbarkeit und zog sein Geld zurück. Rund 100 Jahre später können wir immerhin elektrische Zahnbürsten sowie ein paar Mobiltelefone drahtlos aufladen – allerdings nur auf kürzeste Distanz, indem sie in eine Ladeschale oder auf eine Ladematte gelegt werden. Das ist von der Vision einer allgegenwärtigen Energieversorgung weit entfernt. Dabei könnte jeder von ihr profitieren, der elektrische Geräte anschließen will. Der Kabelsalat hinter dem Fernsehmöbel wäre von gestern, der Ärger um falsch platzierte Steckdosen ebenfalls.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Eine kabellose Stromversorgung ist demnach im Prinzip möglich. 2006 elektrisierte der Physiker Marin Soljačić die Fachwelt, als er eine 60-Watt- Glühlampe vorführte, die er über mehrere Meter Distanz drahtlos mit Energie versorgte. Sein Start-up WiTricity versucht die Technologie seit- dem zur Marktreife zu bringen. Seit 2012 sind Entwicklerkits verfügbar, die bis zu drei Kilowatt Leistung übertragen können. Nun muss die Technik nur noch halbwegs verlustfrei funktionieren – und bezahlbar sein.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Ihr legt euer Geld rein virtuell an. Das Projekt wird nicht realisiert. Die Höhe der Summe, die eine Idee auf sich vereint, dient als Gradmesser dafür, wie gut die Crowdfunding-Community diese Idee findet.
Wer steht hinter dem Projekt?
Der Contest ist eine Kooperation des Innovationsmagazin Technology Review mit Startnext. Technology Review ist die deutsche Lizenzausgabe des gleichnamigen Magazins vom Massachusetts Institute of Technology MIT.

