Worum geht es in diesem Projekt?
Ein Film über die tiefe menschliche Sehnsucht nach Freiheit und die Unmöglichkeit, sie zu leben.
Charlotte Selb, Director of Programming RIDM-Filmfestival, Montreal:
"I wanted to personally congratulate you on this amazing piece of work. Rarely have I seen a documentary (and I've seen a lot in the past 10 years about women in jail!) that got so close to the deep human meaning of incarceration. Your film manages to approach with subtlety about every aspects of what imprisonment, surveillance, isolation and addiction do to human beings. I was really impressed and deeply moved by this film and your 2 beautiful characters."
Synopsis
Kübra ist eine Heimsuchung. Sie, die einzige weibliche Intensivstraftäterin Berlins, hat bereits mit 14 Jahren gequält und gehasst. Aber eigentlich sehnt sie sich danach ein einfaches Mädchen zu sein, das man in den Arm nimmt und liebevoll hin und her wiegt. Mit ihr begeben wir uns auf die Reise in die Vergangenheit, an einen Ort, wo sie erwachsen geworden ist: Ein Gefängnis in Berlin.
Als Kübra zum ersten Mal inhaftiert wird, begegnet ihr eine junge Frau aus Äthiopien, Salema, deren Lebensgeschichte im Laufe des Filmes eng mit der von Kübra verknüpft wird. Beide Frauen treffen in ihrer gemeinsamen Haftzeit auf einen ungewöhnlichen Gefängnisleiter, Matthias Blümel. Was Kübra mit dem Gefängnisleiter verbindet, geht über die Gefängnismauern und das gewöhnliche Verhältnis von zwei Menschen hinaus, die eigentlich auf unterschiedlichen Seiten unserer Gesellschaft stehen.
Durch ihre ungewöhnliche Intelligenz, den faszinierenden Humor, den wilden Blick auf’s Leben und nicht zuletzt durch ihre Widersprüchlichkeit nehmen uns die beiden gefangenen Frauen mit auf eine berührende und verstörende Reise ins Leben.
Weiterführende Links
Filmfestival Montreal (RIDM) - Internationaler Wettbewerb
http://www.ridm.qc.ca/fr/programmation/films/215/my-freedom-your-freedom
Produktionsfirma TAG/TRAUM, Köln
http://tagtraum.de/pages/de/produktionen/dokumentarfilm/147.meine_freiheit_deine_freiheit.htm
Homepage der Regisseurin
http://diananaecke.de/Diana_Naecke/film.html
Leider können wir hier aus rechtlichen Gründen keinen Teaser zum Film uploaden...
Der Teaser stammt von 2009. Wer vor hat, uns finanziell zu unterstützen und aus diesen Gründen den Teaser sehen möchte, kann uns gerne mailen und wir werden den entsprechenden Link und das Passwort per Mail zusenden.
Anfragen bitte an:
mail@diananaecke.de
Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
Die politische und gesellschaftliche Dimension dieses Films spielt eine wichtige Rolle: Unser Gefängnissystem ist marode und kein Ausweg ist in Sicht. Es wird in Berlin an allen Enden gespart, Leidträger sind auch die Beamten in den Gefängnissen. So werden Menschen mehr oder weniger verwahrt, Perspektiven gibt es kaum. Viele der inhaftierten Frauen kehren immer wieder als Straftäter in das Gefängnis zurück. In der JVA Berlin Lichtenberg, in der die beiden Frauen inhaftiert waren, werden jugendliche Straftäter (14 - 21 Jahre) zusammen mit erwachsenen Straftätern inhaftiert (was nicht dem Gesetz entspricht). Von den erwachsenen Frauen sind über 80 Prozent heroinabhängig. Das hat Folgen auch für die Heranwachsenden.
Darüber hinaus möchte der Film den beiden Frauen ein Gehör geben, ohne zu urteilen oder voyeuristisch zu sein. Es ist das erste Mal in ihrem Leben, dass sie Respekt für das bekommen, was sie sind. Davor kannten sie Respekt nur als Resultat von Gewalt.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
MEINE FREIHEIT, DEINE FREIHEIT betrifft uns alle, ohne Einschränkung auf Alter, Beruf oder Geschlecht. Was wäre mit uns passiert, wäre unser Weg nicht so gerade verlaufen? Wo wären wir jetzt, wenn wir mit solch einer Biografie, wie sie die beiden Frauen aus dem Film haben, hätten umgehen müssen?
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Das Geld wird nachweislich in die Anmeldegebühren bei internationalen Filmfestivals investiert, die in der Regel zwischen 35 - 100 US-Dollar betragen. Denn nur die Einreichung des Filmes kostet bereits Geld, ohne Garantie gezeigt zu werden. Aber die Festivals sind essenziell für die nationale und internationale Anerkennung und Verbreitung eines Filmes.
Desweiteren wird von dem Geld die Herstellung eines Trailers, das Entwerfen und Drucken von Postern und Postkarten als auch die Erstellung einer Film-Homepage sicher gestellt.
Auch die Beantragung des Prädikates "Besonders wertvoll" bei der Deutschen Film- und Medienbewertung ist kostenpflichtig wie auch die Übertragung des Prädikats auf die DVD.
Anmeldegebühren für Filmfestivals: 1000 Euro
Plakate / Postkarten / Homepage: 5000 Euro
Prädikaterteilung und -übertragung: 2000 Euro
Wer steht hinter dem Projekt?
Mein Name ist Diana Näcke. Ich bin die Regisseurin des Filmes.
Mehr Informationen über mich, finden Sie hier: www.diananaecke.de