Do it together LaserbauMatti vom Werk.Stadt.Laden.

Projekte
Do it together Laserbau

Der kühne Traum eines selbstgebauten open source lasercutter für Dresden soll Wirklichkeit werden. Eine Gruppe bestehend aus Ingenieuren, Programmierern, Gestaltern und anderen Bastlern ist schon dabei. Ihr Motto: Alle für den Laser, der Laser für Alle!

ALLE DANKESCHÖNS SIND MITHILFE EINES GELIEHENEN LASERCUTTER ENTSTANDEN.

Kategorie: Erfindung
Stadt: Dresden
Finanzierungszeitraum: 30.11.2012, 14:52 Uhr bis 01.02.2013, 23:59 Uhr

Worum geht es in diesem Projekt?

Der DO IT TOGETHER LASER BAU beinhaltet den Selbstbau eines Lasercutter auf Grundlage der vielfach und weltweit erprobten Plänen des Open Source Projekts LASERSAUR (http://labs.nortd.com/lasersaur) - sowie die anschließende geteilte, für alle offene und dauerhafte Nutzung des Geräts im Kollektiv. In Workshops rund um den Lasercutter möchten wir gemeinsam mit euch zeitgemäße Einsatzgebiete der Technik für lokale Strukturen und Nachhaltigkeitsbewegungen erkunden. Zum Beispiel welche Möglichkeiten für das upcycling und dem low budget design entstehen, oder wie sich lokale Produktionen damit stärken lassen.

DO IT TOGETHER
Einen Laser bauen ist nicht einfach, möglich wirds nur im Team und durch eure Unterstützung

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das DIY LASER LAB zeigte deutlich: Das schneiden und gravieren mit dem Laser ist eine moderne Technik, die vom Ingenieur bis Hausmeister alle gebrauchen können. Einerseits erleichtert sie die Ausführung nervtötender und langwieriger Laubsägearbeiten und erhöht die Produktionsrate gebauter Vogelhäuser um ein vielfaches. Andererseits rückt mit Hilfe des Lasers der Traum von der eignen Raketenbasis in greifbare nähe.

Mit dem DIT LASER BAU richten wir uns an die gesamte Menschheit; ob Selbständige, freien Initiativen, Schüler, Studenten, kleine Unternehmen, Arbeitnehmer, Arbeitsuchende, Arbeitslose, Rentner und alle anderen sind eingeladen mitzuwirken und von dem Projekt zu profitieren.

Unsere Ziele sind

1.Durch den Selbstbau eines im Internet dokumentierten Lasercutters aktiv eine Zusammenarbeit verschiedener Gruppen und Einzelpersonen fördern.
2. Stärkung des lokalen Mittelstandes, sowie der freien Szene durch die Bereitstellung einer modernen und flexibel nutzbaren Produktionstechnik.
3. Förderung individueller Gestaltungskompetenzen durch öffentliche Nutzungsmöglichkeiten des Lasercutters für Privatpersonen, sowie das Angebot von Anwendungskursen.

Voraussetzung für das erkennen der persönlichen Einsatzmöglichkeiten ist der offene und uneingeschränkte Zugang, sowie die selbstständige Bedienung des Gerätes. In Dresden gibt es zwar die Möglichkeit Dinge “lasern” zu lassen, aber nicht selbst zu lasern.
Dass soll sich mit dem DIT LASER BAU ändern!

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Der kollaborative Bau und die offene Bereitstellung eines Lasercutters stellt unabhängigen Netzwerken nicht nur ein kraftvolles Werkzeug zur Verfügung, sondern stärkt in der Herausforderung alle beteiligten Partner, ob Einzelperson oder Institution. Der Prozess ist offen und jeder kann nach seinen Interessen und Fähigkeiten Teil des Projektes werden.

GANZ DIREKT unterstützt ihr
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Kreative aus allen Klassen, ob nun Designer, Modellbau Nerd oder Bastelfreund, bekommen mit dem Lasercutter ein Tool in die Hand, mit dem ansonsten aufwendige und langwierige Produktionen in kurzer Zeit und kostengünstig realisierbar werden. Diese Technik ermöglicht auch kleinen Unternehmen, Einzelpersonen und freien Initiativen Einzelanfertigung, Kleinserien und Prototypenproduktion auf hohem Niveau - etwas, das bislang nur einem sehr kleinen, technologisch hoch-kompetenten und finanzkräftigen Expertenkreis vorbehalten war. Lang gehegte Träume können endlich Wirklichkeit werden!

und WELTVERBESSERISCH GEDACHT
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übertragen Geräte wie Lasercutter oder 3D-Drucker (Rapid Prototyping) den Open Source Gedanken auf materielle Güter. Auf der einen Seite der Welt entwickelte Gegenstände können durch die freie Datenweitergabe im Internet und schnelle Herstellung von Musterbauteilen, auf der Anderen unkompliziert und rapide reproduziert werden. Im großen Maßstab gedacht, erhöht diese Entwicklung die Unabhängigkeit von weltweit agierenden Großkonzern und nimmt positiven Einfluss auf die Verteilung von bestimmten Produktionsgütern, sowie auf die damit verbundene Lohnabhängigkeit. Mit dem fertig gestellten Laser sind wir in der Lage, Teile für weitere Cutter zu produzieren und anderen Baugruppen zur Verfügung zu stellen!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Nach Lasersaur Stückliste kosten alle Teile zusammen etwa 7000€. Durch gute Kontakte und fleißiges sammeln können wir einen Eigenanteil von etwa 3000€ aufbringen.
Das heißt von dern crowd benötigen wir noch etwa 4000€ für Bauteile und Material. Darunter z.B. die essentielle und ca. 2000€ teure Lasereinheit, oder andere wichtige Bauteile wie z.B. Schrittmotoren oder Servos.
Die restlichen 500€ sind zur Finanzierung der Bildungsangebote. Bezahlt werden von dieser Summe organisatorische Unkosten, Referentenhonorare und eine Bildungsreise nach Köln in die Dingfabrik (http://dingfabrik.de), denn die haben schon ihren Lasersaur fertig gebaut!

Ihr stellt also mit eurem Geld sicher, dass der Lasercutter gebaut werden kann und dann zur Nutzung und für Bildungsangebote zur Verfügung steht.

Wer steht hinter dem Projekt?

MEHR ZUM PROJEKT AUF DEM LASER BLOG - http://laserlab.posterous.com/pages/das-bauprojekt

DAS TEAM

Matthias vom Werk.Stadt.Laden.
Ist Initiator und Koordinator des Projektes, von hier aus wird der Gesamtablauf organisiert und fungiert als offizieller Ansprechpartner, sowie Büroadresse. Auch die Veranstaltungen rund um den Laser werden hier entwickelt und zum Teil auch stattfinden.

Daniel vom Werkstadtpiraten e.V.
kümmert sich um die Betreuung eigentlichen Laserbaus in der Piraten-Werkstatt. Dort wird die Maschine im Aufbau geplant und Einzelteile hergestellt. Die Mädels und Jungs von dort kennen ihre Werkzeuge bis ins letzte Detail. Dieses Wissen geben sie weiter an die Teilnehmenden und betreuen die Arbeitsabläufe.

Marco von der Nikkifaktur
stellt freundlicherweise seine heiligen T-Shirt-Produktionshallen zum zusammenschrauben des Lasers bereit. Bei ihm ist es warm und es kann auch mal ein Schraubenzieher liegen bleiben. Persönlich ist er auch ein freundlicher Zeitgenosse und unterstützt das Projekt wo und bei wem es nur geht.

Brian und Hannes von KAZOOSH!
KAZOOSH! ist eine offene Plattform für alle Freunde des digitalen und elektronischen Bastelns, egal ob jemand lieber mit Code oder Kondensatoren spielt. Die zwei und weitere von der Gruppe möchten beim Erstellen der Web-Applikation helfen, sowie bei der Entwicklung der Lasersteuerung unterstützen.

Robert Mißbach überlegt unabhängig der Projektentstehung schon seit geraumer Zeit ein multifunktionales Rapid Prototyping Gerät für den Heimgebrauch zu bauen. Bisher fehlte es ihm an personeller Unterstützung. Durch seine Arbeit in einer Forschungsfirma und seinen ausführlichen Recherchen zu Thema ist er prädestiniert für den Posten des informellen Bauleiters. Jörg Eichhorn ist Softwareentwickler und hilft Programmabstürze zu vermeiden. Anne Lange, Produktdesign Studentin ist an partizipativer Gestaltung interessiert und hält den Kontakt zur HTW. Sebastian Veit hat mithilfe des Lasercutters sein erstes Windrad gebaut und möchte als nächstes ein faltbares Modell für den mobilen Einsatz entwickeln und das Wissen an Jugendliche weitergeben – vielleicht in Kooperation mit den Produktgestaltern der HTW. Paul Breiter ist Gestalter und hat die wunderbaren Weihnachsterne entworfen. Er weiß den Lasercutter für Dinge einzusetzen, auf die noch keiner gekommen ist. Ein wichtiger Mann für die Workshops.


KOOPERATIONSPARTNER

Evoluzzer
Diskutieren regelmäßig neue Ideen in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit Blick auf eine lebenswerte Zukunft in der Region und Welt.Visionären und kreativen Personen und Gruppen helfen sie bei der Verbreitung ihrer Gedanken. Sie beleuchten das Projekt in Informationsveranstaltungen unter dem Aspekt der globalen Zusammenhänge und Herausforderungen unserer Zeit.

TU-Dresden, Hochschulgruppe Turmlabor
Aufschrauben, auseinanderbauen, verstehen, Ideen, verbinden, bauen, freuen! Was hier passiert, ist nicht vorhersagbar. Das Turmlabor sind drei Dinge auf einmal: Spannung, Spiel und Schokolade. Es ist der Ort zum Werken, Lernen, Treffen. Der Gruppe gehören Studenten der Fachrichtungen Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau und Informatik an und können fachliche Unterstützung bei Bau und Planung des Lasers leisten. Beim Bau eines 3D-Druckers konnte die Gruppe schon Erfahrungen sammeln, die auch dem Laserprojekt zugutekommen.

HTW Dresden, Fakultät Gestaltung
zur Vermittlung von Gestaltungskompetenzen ist die Fakultät Gestaltung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden, bestens geeignet. Im interdisziplinären Austausch mit den StudentInnen des Studiengangs Produktgestaltung suchen wir nach Möglichkeiten des nachhaltigen Einsatzes dieser Technik. Globale Kommunikation, lokale Produktion, Müll als Werkstoff und partizipatives Verfahren sind hier die Gestaltungsgrundlagen.

Initiative Nachbarschaft für Morgen - Krea(k)tiv für Morgen gemeinnützige UG
Die Mitwirkenden der “Initiative Nachbarschaft für Morgen” wollen sich sowohl am Aufbau des LASER beteiligen, als auch bei der gemeinschaftlich-offenen Nutzung nach dem Motto “Freunde erklären Freunden, wie´s geht”. Darüber hinaus beteiligen Sie sich an der Koordination und Entwicklung einer schnell verfügbaren Lösung für die “Zusammenarbeit über eine Plattform”. Der gemeinnützige Träger der Initiative - “Krea(k)tiv für Morgen gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)” übernimmt bei Bedarf das Hosting der Webseite.

Sichtbetong Crew
setzt sich aus einer kleinen Gruppe junger Menschen zusammen, die das Interesse an der Gestaltung des städtischen Umfeldes mittels urbaner Kunst teilen. Seit zwei Jahren werden die Sichtbetong Wandmaltage im Plattenbauviertel Dresden Prohlis organisiert. Sie sorgen für eine Gesicht des Projektes auf der Straße, erstellen und Verteilen Plakate, Flyer und Schablonen. Niemand muss in tristen, grauen Räumen schrauben!

Martin Reichel unterstützt den Werk.Stadt.Laden bei der Strukturierung des Projektes und hilft durch seine Arbeit im Kulturbüro Dresden, das Projekt Publik zu machen und weitere Partner zu finden.

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Was ist Startnext?

Startnext ist die größte Crowdfunding-Community für kreative Projekte im deutschsprachigen Raum. Filmemacher, Musiker, Journalisten, Designer, Künstler, Erfinder, Gründer und andere Kreative stellen ihre Ideen auf Startnext vor und finanzieren sie mit der direkten Unterstützung von vielen Menschen.

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