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Alte Gießerei Berlin - Fertigstellung offener Werkstätten in Lich...Rebekka Rinner

Projekte
Alte Gießerei Berlin - Fertigstellung offener Werkstätten in Lichtenberg

Seit drei Jahren bauen wir an den Vereinsräumen des Alten Gießerei Berlin e.V. . Durch unsere unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen entsteht eine große Bandbreite an offenen Werkstätten, in denen Menschen ihre Visionen handwerklich, technisch und gestalterisch umsetzen können. Kurz vor dem Ziel fehlen uns nun aber die finanziellen Mittel für die letzten Schritte: der Bauantrag und das zugehörige Genehmigungsverfahren. Deshalb brauchen wir eure Hilfe, die Werkstätten für alle zu öffnen!

Stadt: Berlin
Finanzierungszeitraum: 17.07.2013, 12:17 Uhr bis 09.09.2013, 23:59 Uhr

Worum geht es in diesem Projekt?

Auf dem Gelände einer ehemaligen Gießerei im Lichtenberger Industriegebiet in Berlin richten wir offene Werkstätten ein: Hier entstehen nach und nach eine Holzwerkstatt, eine Metallwerkstatt, eine Druckerei, eine Schneiderei, ein Gemeinschaftsgarten und zwei Tonstudios, zwei Ateliers und ein Fotostudio. Menschen mit Ideen finden bei uns ein Umfeld, in dem sie sich ihren handwerklichen, künstlerischen und wissenschaftlichen Projekten widmen können. Dafür können die Mitglieder die unterschiedlichen Werkstätten nutzen und insbesondere Projekte realisieren, für die eine einzelne Werkstatt nicht ausreichen würde. Die Verantwortlichen der einzelnen Werkstätten stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Diese Reichhaltigkeit des Angebots und die Zusammenarbeit zwischen den Werkstätten sind die wichtigsten Aspekte unseres Projekts; es lebt vom aktiven Austausch innerhalb der Gruppe, der gegenseitigen Unterstützung und den vielfältigen Möglichkeiten, welche durch die enorme Bandbreite der Fähigkeiten entstehen. Um noch mehr Menschen daran teilhaben zu lassen, planen wir Workshops und ähnliche Veranstaltungen bei unseren Kooperationspartnern.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Unser wichtigstes Ziel ist es, unsere Vision einer neuen Art des Arbeitens in die Praxis umzusetzen: Im Verein Alte Gießerei Berlin können Vereinsmitglieder selbständig und eigenverantwortlich an eigenen oder gemeinschaftlichen Projekten arbeiten. Durch den kreativen Austausch mit anderen Menschen können sie neue Perspektiven auf die eigenen Projekte gewinnen. Durch die unterschiedlichen Fähigkeiten und Erfahrungen, die jeder in die Gruppe einbringt, entstehen neue Ansätze für die Umsetzung einzelner Projekte. Und natürlich kann man durch die gegenseitige Hilfestellung viel schneller und einfacher Ziele erreichen; manche Projekte werden dadurch überhaupt erst realisierbar.

Die Projekte unserer Vereinsmitglieder beschäftigen sich mit Mobilität, Umweltverträglichkeit, Energiegewinnung, Kunst, Design und Nachhaltigkeit. Diese Projekte zur Blüte zu bringen, ist ein weiteres wichtiges Ziel der Alten Gießerei Berlin. Wir halten eigenverantwortliches Arbeiten in einer Gemeinschaft für einen guten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Um die Umsetzung dieses Konzepts zu verbessern und zu erweitern, vernetzen wir uns mit anderen Vereinen, offenen Werkstätten und Gruppen, die eine ähnliche Arbeitsweise verfolgen und bieten Workshops und Seminare an. Dazu laden wir insbesondere Menschen aus dem Bezirk Lichtenberg ein. Ein weiteres Ziel der Alten Gießerei Berlin ist es, für und mit dem Bezirk Lichtenberg einen Beitrag zu einem vielseitigen Standort für Kunstschaffende und Gewerbetreibende zu leisten.

Damit kommen wir auch gleich zu unserer Zielgruppe: Wir richten uns an alle Menschen, die sich mit unseren Ansätzen identifizieren können und den Drang verspüren, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen; wir bieten diesen Ideen ein Dach und einen „Spielplatz“. Des Weiteren richten wir uns an alle Menschen mit einem Interesse an Kunst und Kreativität im Allgemeinen: Sie sind alle herzlich eingeladen uns zu besuchen, sich zu informieren und mit ihren Ideen zum Gelingen des Projekts Alte Gießerei Berlin beizutragen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Weil es für uns alle wichtig ist, selbstbestimmte und zugleich gemeinschaftliche Arbeitsweisen zu entwickeln und voranzutreiben. Unserer Erfahrung nach wird vor diesem Hintergrund vermeintlich nicht Realisierbares plötzlich machbar, was umso schöner ist, wenn man anschließend die Freude darüber teilen kann. In der alten Gießerei können alle, die daran Interesse haben, zu dieser Entwicklung beitragen und davon profitieren: Wie wäre es zum Beispiel damit, die eigenen musikalischen Ideen in einem selbstgebauten Musikstudio zu realisieren und anschließend die CD-Covers und die Plakate fürs Konzert in der Druckerei herzustellen? Oder warum nicht ein eigenes, einmaliges Möbelstück erträumen, in der Holzwerkstatt herstellen und anschließend in der Schneiderei polstern? Wir wünschen uns, dass den Visionen und Träumen keine Grenzen gesetzt sind!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung wird mit dem Geld ein Teil der Kosten für die Baugenehmigung bestritten, ohne die wir die Werkstätten nicht offiziell nutzen dürfen. Diese Kosten teilen sich in drei Posten: Als erstes müssen wir den Architekten bezahlen, der für uns den Bauantrag einreicht. Als zweites werden die Kosten für die Bearbeitung und Überprüfung seitens des Bauamts fällig. Wenn das Bauamt den Antrag dann mit dem Zustand des Gebäudes abgeglichen und uns die nötigen Auflagen zur Inbetriebnahme unserer Werkstätten erteilt hat, müssen diese schnellstmöglich umgesetzt werden. Diese Arbeiten machen den dritten Teil der Kosten aus. Das Ausmaß dieser Kosten liegt ausserhalb unseres Einflussbereiches und im Ermessen des Sachbearbeiters. Mit unserer Kampagne auf startnext.de wollen wir mindestens die Summe von 5500 Euro erreichen, um davon die Arbeit des Architekturbüros zu bezahlen. Sollten wir mehr als diese Summe erreichen, könnten wir davon die Umsetzung der behördlichen Forderungen sowie einen Teil der amtlichen Gebühren bezahlen.

Wenn wir alle Genehmigungen haben, können wir endlich unsere Werkstätten legal nutzen, Seminare und Workshops anbieten, Projekte verwirklichen, Menschen vernetzen und nicht zuletzt nachts ruhiger schlafen!

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen die Mitglieder des Alte Gießerei Berlin e. V. Wir sind Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Einige unter uns sind Student/innen der Natur-, Rechts-, Kunst- und Kulturwissenschaften. Andere sind Handwerker/innen, Designer/innen, Fotografen/Fotografinnen, Künstler/innen, Musiker/innen, Physiotherapeut/innen, Schneider/innen. Wir sind: Aileen Klein Astrid Winkel Dennis Rätzel Franz Wagner Franziska Schulz Gregor Mönke Hary Soerijanto Johann Heber Johannes Regin Johannes Schade Johannes Stein Jona Kurpiers Jonathan Werlich Kathi Ehlers Laura Fügmann Ludwig Dobe Marcel Berno Maria Stolzenberg Marius Ferdin Marlene Stepp Max Kurpiers Rebekka Rinner Robin Hunt Simon Frohberger Taiyou Mori Thomas Azier Thomas Böhm Thomas Nahlob Wilhelm Kiewitt

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