CLUB META / Ein Labor für Utopien im GängeviertelClub Meta William Schwartz

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CLUB META / Ein Labor für Utopien im Gängeviertel

CLUB META ist ein Labor für Möglichkeiten. Jeder ist willkommen, der interagieren, forschen, partizipieren, produzieren und präsentieren möchte. Unterschiedliche Ideen, Menschen und Werkzeuge kommen zusammen und schaffen einen neuen Denkraum. Wir geben CLUB META gemeinsam Inhalt und transportieren diesen nach außen- heben mit alternativen Bildungskonzepten gedankliche Grenzen auf. Wir gestalten CLUB META mit Hand und Fuß- politisch, utopisch, kulturell, nachhaltig.

Kategorie: Event
Stadt: Hamburg
Finanzierungszeitraum: 24.10.2011, 02:18 Uhr bis 10.12.2011, 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum:

Worum geht es in diesem Projekt?

CLUB META ist ein experimenteller, sozialer Raum in dem Produktion,
Interaktion, Forschung und Präsentation symbiotisch ineinandergreifen. Der
Raum beherbergt ein interdisziplinäres Labor sowie freie Flächen deren Nutzung
sich konstant ändert. Er dient als Plattform um das unpräsentierte zu zeigen und
das Alltägliche zu zelebrieren.

CLUB META zeichnet sich durch angewandte, offene und teilnahmeorientierte
Kunstpraktiken aus. Es entsteht ein Umfeld für Wissensaustausch und kollektive
Schaffensprozesse. So wird Kunst zum Werkzeug der Entkategorisierung um
Grenzen zwischen verschiedenen Forschungsfeldern zu verflüssigen und dabei
unerwartete Verbindungen herzustellen. Mögliche Ansätze können sein:
Kollaborationen auf lokaler und internationaler Ebene, alternative
Bildungskonzepte, Happenings, nachhaltige Strukturen und sozio-politische
Initiativen. Kunst soll hier praktisch werden, also eine alltägliche,
gesellschaftspolitische Relevanz entfalten, anstatt sich nur ins Symbolische
zurückzuziehen.

Die Fläche besteht aus einem Labor sowie frei einsetzbaren Räumen. Das Labor
setzt sich aus vier Bereichen zusammen, die wir als Werkzeugkästen betrachten;
ein Raum für Digitales (Computer, Drucker, audiovisuelles Equipment, etc.),
einer für Analoges (Papier, Nähmaschine, Stifte, Scheren, etc.), einer für
Elektro-Mechanisches (Hammer, Metall, Lötkolben, Schraubenzieher, Säge, etc.)
und eine Bibliothek mit Tee-Küche. Statt die Disziplinen voneinander
abzugrenzen, lädt die Fläche zu deren Vermischung und Kollision ein.

Neben dem Labor gibt es zwei weitere Räume, in denen ein vielfältiges
Programm an öffentlichen Veranstaltungen, Workshops, interaktiven
Installationen und noch unbezeichneten Ereignissen stattfindet. Der freie Raum
entwickelt sich organisch, Dauer und Inhalt seines Programm variieren
gleichermaßen. So könnte an einem Abend ein Pop-Up-Restaurant seine Türen
öffnen, um am nächsten Tag von einem ein-wöchig begehbaren Terrarium
abgelöst zu werden. Die Fläche behält durch den ständigen Wandel ihre neutrale
und temporäre Gestalt.

Um eben diese Frische zu gewährleisten, werden Künstler, Aktivisten,
Wissenschaftler und andere Gäste aus verschiedenen Städten und Ländern
eingeladen, um ortsbezogene Projekte zu entwickeln und zu verwirklichen. Für die Gestaltung
der Freiflächen stehen ihnen Werkzeuge und Räumlichkeiten des Labors zur Verfügung.

Die Organisation und Kuration der Fläche wird von fünf bis zehn Personen
geleistet. Anfallende Aufgaben beinhalten die Weiterentwicklung des
Programms, den Ausbau lokaler und globaler Netzwerke, die Zusammenarbeit
mit geladenen Gästen, die Dokumentation des Projekts, sowie die Aktualisierung
der Website. Diese Aktivitäten bilden die Basis zur Belebung des Labors und zur
intensiven thematischen Auseinandersetzung.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

In einem Labor der Utopien hat man natürlich unendlich vielen Ziele. Vor allem hoffen wir aber eine auf Spaß, Kreativität, und Nachdenklichkeit basierende Gemeinschaft zu werden, die neue und ungewöhnliche Ein-und Ansichten ermöglicht.

Wichtig ist uns die Bewegung, die Veränderung, der Wechsel. CLUB META ist offen für alles und jeden. Alle sind willkommen auf Grundlage eines gemeinsamen Nenners der Neugierde und der Freude am Experimentieren.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

CLUB META animiert den Intellekt und die Imagination. Noch wichtiger sind uns die Menschen, mit denen wir zusammen Freiräume schaffen. Und im Vergleich zu den Chancen, die der CLUB META bietet, sind die Beträge, um die wir euch hier und heute bitten, doch verschmerzbar.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir haben vor allem ein ganz rudimentäres Problem, für das wir eure Hilfe benötigen: Der CLUB META ist im sogenannten Kutscherhaus des Hamburger Gängeviertels beheimatet ­– eine sehr (k)alte Räumlichkeit, die unbedingt eine Heizung braucht. Ohne die wird es extrem schwierig, das Projekt weiter zu führen.

Außerdem haben wir noch weitere, ganz praktische Bedürfnisse: Tische und Stühle zum Beispiel. Aber auch Computer, Beamer, Sägen, Lötkolben oder alle möglichen anderen Werkzeuge, die euch bei der Verwirklichung eurer Utopien unterstützen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir arbeiten als Partner mit dem Gängeviertel e.V. und stehen mit der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Verbindung. Wir sind bereits jetzt ein sehr internationales Ensemble aus Leuten aus Hamburg, Paris, Capetown und Minneapolis.

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