Alarm bei roten SockenTechnology.Review

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Alarm bei roten Socken

Schon wieder einen teuren Wollschal bei 40 Grad gewaschen und damit ruiniert? Eine rote Socke untergemischt, die das weiße Hemd unwiederbringlich rosa gefärbt hat? Funkchips, in Kleidungsstücke eingenäht und von der Waschmaschine ausgelesen, könnten das verhindern. (Bild: Siemens)

Kategorie: Erfindung
Region: Hannover
Schlagwörter: Kleidung, Waschmaschine, RFID

Updates

Update vom 19.12.2012

Das Projekt ist Teil dieses Wettbewerbs: "Unsere Technologie-Ideen für 2013". Hier kannst du deine Stimme abgeben: http://www.startnext.de/pages/tr

Worum geht es in diesem Projekt?

Im Demohaus Living Tomorrow in Amsterdam war sie 2004 bereits zu sehen: Eine Waschmaschine, die Kleidungsstücke erkennt und das richtige Programm einstellt. Doch die Technik basierte auf der Erwartung, dass die Textilien mit winzigen RFID-Chips (Radio-Frequency Identification) bestückt sind, auf denen Fasermischung und Waschanleitung gespeichert sind. Das Problem ist mangels entsprechender Kleidung geblieben. Waschmaschinen mit RFID-Lesern sind laut Bosch und Siemens Hausgeräte derzeit nicht sinnvoll. Für Zehn-Euro-T-Shirts sind die Chips immer noch zu teuer.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Für teure Kleidungsstücke würde die Technologie aber durchaus Sinn ergeben. Jeder, der schon einmal einen teuren Schal aus Schurwolle aus Versehen bei 60 Grad gewaschen hat, hätte sich über eine Warnung der Waschmaschine gefreut. Schließlich gibt es derartige Chips bereits – nur eben als Plagiatsschutz an Nobelklamotten oder in Krankenhäusern, die ihre Textilien in Großwäschereien schicken.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Bisherige Knöpfe sind zwar robust, aber eben teuer und für kleinere Kleidungsstücke wie Socken noch zu sperrig. Es braucht also kleinere Varianten, die zudem zeigen müssen, ob sie Hunderte Waschgänge überstehen. Die entsprechende Waschmaschine immerhin existiert bereits: Der Chiphersteller NXP 2011 stellte ein Modell vor, das Infos aus RFID- Knöpfen einliest und Alarm schlägt, wenn man Weiß- und Buntwäsche mischt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ihr legt euer Geld rein virtuell an. Das Projekt wird nicht realisiert. Die Höhe der Summe, die eine Idee auf sich vereint, dient als Gradmesser dafür, wie gut die Crowdfunding-Community diese Idee findet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Contest ist eine Kooperation des Innovationsmagazin Technology Review mit Startnext. Technology Review ist die deutsche Lizenzausgabe des gleichnamigen Magazins vom Massachusetts Institute of Technology MIT.

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