Worum geht es in diesem Projekt?
Unser Projekt ist ein Dokumentarfilm über die Herausforderungen und Besonderheiten des Altwerdens auf einer Hallig Nordfrieslands.
Jens zählt zu den ältesten Bewohnern auf Langeness. Seine Familie lebt nicht mehr auf dem Eiland vor der Küste Nordfrieslands. Auf's Festland will er aber nicht. Und das obwohl die Hallig kein Altersheim, keine Apotheke und keinen Arzt hat.
Mitten im Watt, mitten im Meer sind ihre Bewohner oft tagelang vom Festland abgeschnitten. Die Jungen ziehen weg, da sie auf den Halligen keinen Arbeitsplatz finden, die Alten bleiben. Häufig bildet die Nachbarschaft das einzige Netz, das den Rentnern und Rentnerinnen auf den Halligen bleibt. Was sind das für Menschen? Warum leben sie hier? Was sind ihre Sorgen im Alter? Und wie sehen ihre Lebensentwürfe aus in einer ländlichen Region, die so stark von Wetter und Gezeiten geprägt ist?
Wir erzählen die Geschichte dreier Senioren und Seniorinnen, die auf Langeness wohnen. Doch nicht alle bleiben hier.
Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
Unser Abschlussfilm soll ein ruhiger und atmosphärischer Film werden, der dem Leben auf der Hallig gerecht wird. Dafür nehmen wir uns besonders viel Zeit die Protagonisten und die Hallig kennenzulernen.
Zum einen möchte der Film informieren und über das Leben im Alter auf der Hallig aufklären. Er soll aber auch erzählen und unterhalten.
Wir möchten den Film durch etablierte Medien in Deutschland einem breiten Publikum zur Verfügung stellen.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Alt werden auf Halligen - eine Problematik die von Dokumentationen über diese Region Nordfrieslands nicht aufgegriffen wurde. Das wollen wir ändern und damit die Problematik des Demografischen Wandels, der auf den Halligen noch verschärft ist, thematisieren.
Viele können sich nicht vorstellen hier alt zu werden, wir wollen es zeigen wie es geht, aber auch zeigen, wie Hallig-Bewohner ihren Lebensraum im Alter aufgeben müssen.
Viele gute Ideen können nicht umgesetzt werden, weil die finanziellen Mittel fehlen, gerade als Student. Unseren Abschlussfilm an der Hochschule wollen wir professionell umsetzen und hoffen daher auf Eure Unterstützung.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Das Geld wird zu 100% in die ausstehenden Produktions- und Postproduktionskosten gesteckt. Wir werden einen Großteil aus eigenen Mitteln vorfinanzieren, stoßen aber schon jetzt an Grenzen. Wie viel Equipment können wir für uns finanziell möglich mieten? Gerne würden wir auch Flugaufnahmen in den Film integrieren und möglichst lange Zeit auf der Hallig verbringen oder ein zweites Mal hinfahren, um den Protagonisten gerecht werden zu können.
Im einzelnen fließt das Geld in folgende Bereiche:
Dreh:
- Reise-, Unterkunft- und Fährkosten
- Anfallende Kosten für Technik
- Versicherungskosten
- Besondere Aufnahmen: Luftbilder
Postproduktion:
- Kosten für Festplatten
- Bezahlung Komponist
- Bezahlung Sprecher
- Produktion der DVDs
Wer steht hinter dem Projekt?
Wir sind Jens Kösters und Christina Hellmold, Studenten der Hochschule Hannover im Master-Studiengang Fernsehjournalismus. Dieser endet mit dem 45-minütigen Abschlussfilm.
Jens Kösters hat vorher Medienproduktion in Lemgo studiert und kommt aus dem Münsterland, genauer gesagt Rheine. Christina Hellmold studierte Medienwissenschaften, Geschichte und Geographie in Trier, kommt ursprünglich aus Duderstadt bei Göttingen.


