Auf dem dritten Future Music Camp in der Popakademie Mannheim stand das Digital Music Business im Vordergrund. Diskutiert wurden Social Media Kommunikationsstrategien und -Instrumente sowie die Wertigkeit digitalen Contents und die damit verbundenen Bezahlmodelle bzw. viel besser ausgedrückt die Refinanzierungsmodelle für Musiker. In den beiden Vorstellungsrunden vor den Sessions wurde deutlich, dass sich hier das "Who's Who" der Musikwirtschaft getroffen hat: Labels, Bandmanager, Musiker, Plattformbetreiber, Vermarkter und Musikstudenten. Bis auf SONY habe ich hier aber vor allem die großen Majors vermisst. Das Umdenken von der „economy of atoms“ zur „economy of bits“ ist in der Musik auch heute noch ein massiv zu diskutierendes Thema.
In diesem Artikel möchte ich die diskutierten Finanzierungsmöglichkeiten für Musiker zusammenfassen, auf Schwierigkeiten der Branche eingehen und die Potenziale von Crowdfunding für Musiker vorstellen sowie die ersten fünf Crowdfunding Best Cases im Musikbereich auf startnext.
