Bis auf Weiteres haben wir die Möglichkeit per Vorkasse Projekte zu unterstützen für Einzahler außerhalb von Deutschland abgeschaltet. Aus der Erfahrung im ersten Jahr dauern diese Einzahlungen 7-15 Tage bevor diese bei uns eintreffen, was im Zusammenhang mit Crowdfunding nachteilig ist (limitierte Dankeschöns, Projekt-Deadlines) und erzeugen so sehr viel Kommunikationsaufwand. Weiterhin verursachen einige Einzahlungen auf unserer Seite Kosten. So haben wir bislang Gebühren im Bereich 8-25 Euro für einzelne Einzahlungen getragen. Als Alternative bieten wir daher Folgendes an:
Startnext Blog
Vorkasse für Auslandseinzahler abgeschaltet
Krautfunding ist deutsches Crowdfunding - Startnext-Interview mit Ansgar Warner Teil 1
Bereits letzte Woche traf ich mich mit Ansgar Warner, Chefredakteur und Herausgeber von E-book-News, zu einem "Doppel-Interview." Der Anlass war die bevorstehende Veröffentlichung seines - inzwischen erschienenen - Buches "Krautfunding - Deutschland entdeckt die Dankeschön-Ökonomie." Als Begründer des Wortes "Krautfunding" hat Ansgar es sich zur Aufgabe gemacht die bisherigen Crowdfunding-Entwicklungen in Deutschland zusammenzufassen. Auf insgesamt 65 Seiten gibt Ansgar Warner, der bereits einige Bücher veröffentlicht hat, einen Überblick über die bisherigen Modelle; Angefangen vom Micropayment-Netzwerk Kachingle bis hin zu Startup-Crowdfunding-Plattform Seedmatch.de. Auch Startnext, als gemeinnützige Crowdfunding-Plattform, hat er ein ganzes Kapitel gewidmet. So war es quasi eine Frage der Ehre Ansgar zu seinem Buch und der Entstehung des Krautfunding zu interviewen.
Tataaaa: Startnext bereit für den Start in Österreich
Kreativität macht auch an den europäischen Grenzen nicht halt - zum Glück! Deutsche Projekte sind für unser Nachbarland genauso spannend wie österreichische Projekte für uns Deutsche. Also befördern wir den interkulturellen Austausch und launchen am 15.06.2011 startnext.at!
FidorPay - eines der modernsten Zahlungsverfahren exklusiv auf Startnext
Was sich andere Paid-Content-Portale sehnlichst wünschen, ist bei Startnext schon seit dem 1. Tag eingebaut. Noch teilen nicht alle unsere Euphorie.
Das Gründer-Team von Startnext wurde in den letzten Monaten schon häufiger gefragt, ob wir zur Fidor Bank AG gehören, ob es einen speziellen Deal gibt oder warum wir deren Produkt so häufig präsentieren und exklusiv in unser Portal eingebaut haben. Es gibt einige Crowdfunding-Fans, die vor der Neuanmeldung eines Kontos bei einer noch recht "unbekannten" Bank zurück schrecken, und bei denen die Verifizierung des eGeld-Kontos via Bank-Verbindung und mTan eher Angst, statt ein Sicherheitsgefühl verursachen.
Wie steht es um dieses Zahlverfahren und die Beziehung zwischen Startnext und Fidor Bank AG.
E-wallet und warum wir nicht Paypal nutzen
Vereine haben uns gefragt, warum wir nicht Paypal nutzen. Dies wäre für Unterstützer einfacher. Wir geben dieser Aussage recht, wenn es sich bei Startnext um ein Spendenportal handeln würde. Der Erfolgsfaktor des Crowdfundings sind aber die Dankeschöns. Bei diesen ist es erforderlich, dass die Beträge nicht
gebucht, sondern nur geblockt werden. Am Tag der Deadline werden die Gelder transferiert – entweder zum Projektinitiator oder wieder zurück an die
Supporter. Dieses essentielle Prinzip des Crowdfundings ist bei Paypal
nicht möglich - und wenn nur mit erhöhten Paymentkosten. Wir haben in
Deutschland mit der e-wallet von der Fidor Bank weltweit die einzige Möglichkeit
gefunden, keine Transaktionskosten zu erzeugen.
Andere internationale Plattformen setzen meist auf Paypal. Ein Rechenbeispiel:
Das Projektbudget beträgt 10.000 €. 1.000 Personen finanzieren das Projekt mit jeweils 10 €. Paypal verlangt pro Transaktion 1,9% + 0,35 Euro. Daraus ergeben sich: 1000 x (0,35 € + 0,19 €) = 1000 x 0,54 € = 540 € (werden von dem Projektbudget für Paypal abgezogen)
Wir haben uns also die Frage gestellt, ob die derzeitige Bekanntheit von Paypal uns und damit euch wirklich die 540 € wert sein sollte. Wir glauben, dass die 540 € schon allein Motivation genug sind, alle Supporter von der e-wallet zu überzeugen - zumal sich die e-wallet unabhängig von Startnext in Deutschland auf dem Vormarsch befindet und sich schon bald als Standard-Bezahl-Instrument etablieren wird. Die weiteren Vorteile der e-wallet für beide Seiten habe ich hier mal zusammen geschrieben.
Für Supporter
15€ Startguthaben (Aktion für die ersten 500 Supporter, danach 5€)- Keine Transaktionskosten
- Rewards (vgl. mit Zinsen) auf das Guthaben
- Sichere Verifizierung der Starter per PostIdent
- Kein Risiko: Geld automatisch bei Scheitern eines Projektes zurückbekommen
Für Starter
Treuhänderische Verwaltung (legitimierte Bank)- Eigenanteil ohne Abzug möglich
- Externe Finanzierungen ohne Abzug angeben
- Geld von Supportern leihen
- Mikrokredite aufnehmen
- Integrierte Spendenfunktion für Vereine und Stiftungen: Unterstützungsleistungen werden direkt übermittelt
- Kein Risiko: Geld wird erst bei erfolgreicher Finanzierung übertragen
- Kein Aufwand: Bei Nicht-Erfolg wird das Geld automatisch zurückgebucht






