Beim Hamburger Musik Forum diskutierten wir mit Michael Bogatzki,
Geschäftsführer von SellaBand, Malcolm
Dunbar und Benji Rogers von PledgeMusic sowie mit Eddie Tjon Fo, dem Manager der niederländischen
Sängerin Hind Laroussi, die über SellaBand ein
Top-10-Album
produziert hat.
Startnext Blog
Startnext beim Hamburger Musik Forum gemeinsam mit SellaBand und PledgeMusic
Interview mit Best Practices Crowdfunding
Im Blog mit dem Titel "Best Practices Crowdfunding" findet ihr ein ausführliches Interview zu startnext. Hier erfahrt ihr die Hintergründe der Entstehung von Startnext, könnt mehr über das Team lesen und erhaltet erste Einblicke in zukünftige Entwicklungen.
Link zum Artikel: Tino Kreßner von Startnext über Crowdfunding und Tipps & Tricks für erfolgreiche Projekte
Der Fan als Mäzen - Startnext bei Deutschland Radio Kultur
Zum Start von Startnext ist Leander Wattig im Interview mit Frank Meyer bei Deutschland Radio Kultur und spricht über Crowdfunding und startnext.de. Der Beitrag läuft im Format "Breitband" und kann online über dradio.de angehört werden. Leander Wattig beschäftigt sich auf seinem Blog vordergründig um die soziale Reputation und schreibt über Dienste wie Flattr, Kachingle sowie Crowdfunding allgemein. Im Interview erklärt er, wie sich Crowdfunding in Zukunft entwickeln wird, was die Antriebe sind Geld zu geben und wie sich das Verhältnis von Produzenten und Konsumenten dadurch verändert.
Dem Schlusssatz möchten wir uns anschließen - das Thema Crowdfunding steht in Deutschland mit Startnext am Anfang. Zunächst müssen wir eine Akzeptanz für unsere Plattform und das nötige Vertrauen aufbauen. Nach der Freischaltung der Finanzierung vor 5 Tagen sind jetzt über 1.000 € in Projekte investiert worden. Damit haben wir bereits unser erstes Ziel für die erste Woche erreicht. Nächste Woche wird der ganze Zahlungsprozess nochmal enorm vereinfacht - wir danken allen "Beta-Testern" für das viele Feedback, was wir jetzt gerade umsetzen.
Startnext sagt dem DOK Festival Leipzig Danke!
Bereits zum 53. mal fand das DOK Festival in Leipzig statt und gehört neben dem IDFA in Amsterdamzu den zwei größten Dokumentar-Festivals in Europa. Eine Woche lang ist Leipzig wie verwandelt, und zeigt die Qualitäten internationaler Dokumentar-Filmemacher. In diesem Rahmen waren wir geladen an einem Panel über die Zukunft des Umgangs mit Geld teilzunehmen und uns beim Crowdfunding-Panel zu beteiligen. (Fotos1: 1 2 3)
Wir hatten hier die Möglichkeit Startnext vor einer großen Anzahl von Dokumentar-Filmemachern zu präsentieren, die diesem Thema äußerst aufgeschlossen waren und es als ergänzende Maßnahme zu klassischer Förderung in Betracht ziehen.
Besonders gefreut haben wir uns den aktuellen Dokumentarfilm aus startnext.de "Snowboarding Iran" vorstellen zu können. Alle Panelteilnehmer waren sich einig, dass Crowdfunding zweifelslos in den Nischen auch kurzfristig funktionieren wird und haben angekündigt, dass es nächstes Jahr auf dem DOK sicher eine ganze Reihe zum Thema Crowdfunding geben wird.
Startnext im Interview mit Carta.info
Mit Robin Meyer-Lucht habe ich auf der Frankfurter Buchmesse über Startnext sprechen können und habe seine Fragen in einem kleinen Video beantwortet.
Den Artikel auf carta.info findet ihr dazu hier. Ich würde mich sehr freuen über eine Beteiligung an der Diskussion auf Carta.info. Es geht grundlegend um die Frage, ob und wie Crowdfunding im deutschsprachigen Bereich am besten funktioniert. In Deutschland stehen wir mit dem Thema im Rahmen einer sehr großen und etablierten Förderlandschaft. Was gilt es hier zu beachten?
Besonders gefreut habe ich mich übrigens, dass es das Video auch auf die Startseite von t3n.de geschafft hat.
Crowdfunding Übersicht
Wir haben unter http://crowdfunding.startnext.de mit einer thematischen Zusammenstellung von Informationen zu Crowdfunding begonnen. Eine gute Basis, um die einzelnen Bereiche wie Film, Musik, Literatur, aber auch die deutschsprachigen und internationalen Cases und Plattformen näher zu beleuchten. Wer hat lesenswerte Artikel und Informationen, die hier mit drauf sollen? Diese sollten vor allem deutschsprachig sein und weniger mit Startnext selbst in Verbindung stehen. Bitte in den Kommentaren oder per Email bei uns melden.
E-wallet und warum wir nicht Paypal nutzen
Vereine haben uns gefragt, warum wir nicht Paypal nutzen. Dies wäre für Unterstützer einfacher. Wir geben dieser Aussage recht, wenn es sich bei Startnext um ein Spendenportal handeln würde. Der Erfolgsfaktor des Crowdfundings sind aber die Dankeschöns. Bei diesen ist es erforderlich, dass die Beträge nicht
gebucht, sondern nur geblockt werden. Am Tag der Deadline werden die Gelder transferiert – entweder zum Projektinitiator oder wieder zurück an die
Supporter. Dieses essentielle Prinzip des Crowdfundings ist bei Paypal
nicht möglich - und wenn nur mit erhöhten Paymentkosten. Wir haben in
Deutschland mit der e-wallet von der Fidor Bank weltweit die einzige Möglichkeit
gefunden, keine Transaktionskosten zu erzeugen.
Andere internationale Plattformen setzen meist auf Paypal. Ein Rechenbeispiel:
Das Projektbudget beträgt 10.000 €. 1.000 Personen finanzieren das Projekt mit jeweils 10 €. Paypal verlangt pro Transaktion 1,9% + 0,35 Euro. Daraus ergeben sich: 1000 x (0,35 € + 0,19 €) = 1000 x 0,54 € = 540 € (werden von dem Projektbudget für Paypal abgezogen)
Wir haben uns also die Frage gestellt, ob die derzeitige Bekanntheit von Paypal uns und damit euch wirklich die 540 € wert sein sollte. Wir glauben, dass die 540 € schon allein Motivation genug sind, alle Supporter von der e-wallet zu überzeugen - zumal sich die e-wallet unabhängig von Startnext in Deutschland auf dem Vormarsch befindet und sich schon bald als Standard-Bezahl-Instrument etablieren wird. Die weiteren Vorteile der e-wallet für beide Seiten habe ich hier mal zusammen geschrieben.
Für Supporter
15€ Startguthaben (Aktion für die ersten 500 Supporter, danach 5€)- Keine Transaktionskosten
- Rewards (vgl. mit Zinsen) auf das Guthaben
- Sichere Verifizierung der Starter per PostIdent
- Kein Risiko: Geld automatisch bei Scheitern eines Projektes zurückbekommen
Für Starter
Treuhänderische Verwaltung (legitimierte Bank)- Eigenanteil ohne Abzug möglich
- Externe Finanzierungen ohne Abzug angeben
- Geld von Supportern leihen
- Mikrokredite aufnehmen
- Integrierte Spendenfunktion für Vereine und Stiftungen: Unterstützungsleistungen werden direkt übermittelt
- Kein Risiko: Geld wird erst bei erfolgreicher Finanzierung übertragen
- Kein Aufwand: Bei Nicht-Erfolg wird das Geld automatisch zurückgebucht
Thank you economy und Crowdfunding
In diesem Text möchte ich beschreiben, wie Künstler und Kreative sich die neue Thank You Economy für den Erfolg ihrer Projektfinanzierung zu eigen machen können. In dem Beitrag gibt es wertvolle Tipps, wie mit Startnext Interessenten zu Fans werden und die Projekte lautstark im Freundeskreis weiterempfehlen.
Das Internet ist ein globaler Marktplatz und die Instrumente auf diesem
zu handeln und interagieren verändern sich rapide schnell. Mit der
Globalisierung wurden Massenmedien, wie Radio, TV und Print notwendig,
um die Botschaften der Produzenten an die Zielgruppe zu übermitteln.
Doch mit dem Internet hat sich die Rezeption von Werbung geändert: die
Zielgruppe hört heute einfach nicht mehr zu. Denn jeder einzelne kann
sich mit anderen horizontal vernetzen, über Produkte, Marken und
Unternehmen sprechen, sich Tipps geben und Empfehlungen übermitteln.
Lufthansa Exclusive Magazin: Coverstory Crowdfunding
In der Coverstory des Lufthansa Exclusive Magazins 10/2010 stand Tino Kreßner, Mitbegründer von Startnext, dem Magazin zu den Themen Startnext, Crowdfunding im Kulturbereich und wie Unternehmen mittels Crowdfunding ihr Image stärken können, Rede und Antwort. Den kompletten Artikel könnt ihr online in der Lufthansa Media Lounge abrufen oder im aktuellen Lufthansa Exklusive Magazin auf den Seiten 70-76 nachlesen.
Crowdfunding international best cases
Die Geschichte des plattform-basierenden Crowdfundings begann im August 2006 mit Sellaband.com. Je 50.000 US$ galt es für Musiker und Bands mit der Hilfe von sog. Believer zu erreichen, um ein Album zu produzieren. Bereits am 2.11.2006 hatte die Band Nemesea 528 Unterstützer zusammen und konnte so ihr Album "In Control" aufnehmen. In den vergangenen vier Jahren haben es weitere 50 Bands ins Tonstudio bei Sellaband.com geschafft.
Ebenso ging 2006 das Filmprojekt "A Swarm of Angels" online mit dem Ziel 50.000 Personen zu motivieren sich mit je £25 an der Produktion eines Spielfilms zu beteiligen. Mit beiden Projekten habe ich mich im Sommer 2007 in meiner Abschlussarbeit "Marketing 2.0" beschäftigt während wir mit dem Projekt Filmtrip.de gerade das erste Film 2.0 in Deutschland realisiert haben.
Dieser Artikel soll einen Überblick über erfolgreiche, internationale Cases im Bereich Kunst und Kultur geben, die sich die Finanzierung einer Online-Community zu Nutze gemacht haben. Die Beispiele richten sich nicht nach der Höhe des Budgets, sondern sollen eine Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten zeigen.
Als Erfolgsfaktoren werden in diesem Artikel die im amerikanischen Raum oft als "pledges" bezeichneten Dankeschöns der Projektinitiatoren benannt. Meist beinhalten die einzelnen Dankeschön auch immer alle niedrigeren mit im Paket.
Habt ihr weitere, unbedingt erwähnenswerte Beispiele, die hier genannt werden sollen? In unregelmäßigen Abständen möchte ich diesen Artikel fortsetzen und freue mich über Hinweise in den Kommentaren. Vielleicht können wir schon das nächste Mal die ersten deutschsprachigen Projekte hinzufügen?






