Startnext Blog http://www.startnext.de/Blog.html Thu, 15 Oct 2009 00:00:00 +0200 <![CDATA[Startup Safary: Europas größtes Startup-Event sucht die Unterstützung der Crowd]]> Startups der Gründerhauptstadt öffnen ihre Türen

Nirgendwo anders in Deutschland schießen mehr junge Unternehmen aus den Boden wie in Berlin. So verzeichnete das Jahr 2011 über 44.460 Gewerbeneueinrichtungen in Berlin. Das waren sogar 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Bundesweit nimmt die Gründungsfreude sogar mit minus 6 Prozent ab (2010-2011).*

Spannender als die nackten Zahlen sind jedoch die Startups selbst. Das dachte sich wohl auch das 5-köpfige Team der Startup Safary, das für den 6. September 2013 das gleichnamige und Berliner Kiez übergreifende Event organisieren möchte. Im Grunde ist es ein Tag der offenen Tür, an dem über hundert kleine, große, junge oder schon lang etablierte Startups von 8.00 Uhr morgens bis Mitternacht den Teilnehmern tiefere Einblicke in ihr Unternehmen gewähren. Ob Büroführungen, Workshops, Fragerunden oder Partys - wie sich die Unternehmen ihrem neugierigen Publikum präsentieren, steht ihnen vollkommen frei. Die einzelnen Events werden auf einer Karte unter www.startupsafary.com vorgestellt und kategorisiert, so dass ihr euch eine ganz persönliche Startup Safary-Tour mit ein paar Klicks selbst zusammenstellen könnt.

Startup Safary mit der Unterstützung der Crowd

Das Konzept des größten Startup-Events Europas steht und viele namhafte Unternehmen wie Fab.com, 9Flats.com oder SponsorPay.com sind bereits mit im Boot. Was jetzt noch fehlt, ist die Unterstützung der Crowd, um das Großprojekt auch finanziell auf die Füße zu stellen. So werden mindestens 10.000€ benötigt, um die Event-Webseite mit ihren Basis-Funktionen umzusetzen. Kommen mit Hilfe der Crowd 35.000€ zusammen, werden weitere Feature-Ideen für die Plattform verwirklicht sowie Gelder für internationale Kampagnen zur Bewerbung der Startup Safary eingesetzt. Auf den Supporter warten neben dem regulärem Ticket für 10€ viele weitere attraktive Dankeschöns, wie z.B. VIP-Tickets, Einladungen zum exklusiven Safary Dinner oder die Garantie zur Teilnahme an allen (auch bereits ausgebuchten) Veranstaltungen mit dem Startup Safary All Access-Paket.

Startnext ist exklusiver Crowdfunding Partner des Events

Zusammen mit unserer Crowd wollen wir dem Startup Safary-Team bei der Finanzierung von Teilaufgaben helfen. Damit der Prozess für Crowdfunding-“Gäste” noch einfacher ist, haben wir eine zusätzliche Crowdfunding Page eingerichtet, auf der auch heute schon Kreditkarten- und Lastschriftzahlungen möglich sind. Helft dem Organisationsteam und teilt diese Kampagnenwebseite: http://crowdfunding.startupsafary.com

Natürlich wird auch Startnext bei der Startup Safary die Türen für euch offen halten.

*Quelle: Landesinitiative Projekt Zukunft

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Wed, 22 May 2013 09:27:00 +0200
<![CDATA[Crowdfunding Page und CSR 2.0: Die Initiative praktisch NACHHALTIG zeigt wie es geht]]> Crowdfunding trifft auf CSR mit klarem Mission Statement: praktisch NACHHALTIG

Wie der Name praktisch NACHHALTIG schon vermuten lässt, hat sich die Initiative komplett dem Nachhaltigkeitsgedanken verschrieben. Dabei bringt sie eigene, aber auch fremde Nachhaltigkeitsprojekte auf den Weg, sensibilisiert Führungskräfte auf das Thema und schafft darüber hinaus einen Marktplatz für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen.

Die gleichnamige Crowdfunding Page stellt dabei die ideale Plattform dar, um neue unterstützenswerte Projekte zu entdecken und zu fördern. Die Crowdfunding Page überzeugt mit einem attraktiven Auftritt, einem klarem Mission Statement und vor allem mit einer aktiven Nutzung durch ihre Mitglieder. So investierten die vier Page-Mitglieder innerhalb eines Jahres bereits über 3.000€ in 10 Projekte, die gemäß der eigenen Vision “Mensch, Wirtschaft, Kultur und Umwelt miteinander in Einklang bringen”. Hierbei handelt es sich vor allem um Projekte, die den Nachhaltigkeitsgedanken auch praktisch umsetzen, wie z.B. die Fotoprojekt “We are traffic” zur aktiven Förderung der Fahrradkultur in Hamburg.

In einem kurzem Interview haben wir Franziska Köppe, Gründerin der Initiative, einmal etwas genauer bezüglich ihrer Motivation zur Crowdfunding Page auf den Zahn gefühlt.


Mit welchem Ziel habt ihr die Crowdfunding Page angelegt?

Viele Unternehmer und Akteure, die sich für die Reform der Wirtschaft, für Umweltschutz und soziale Projekte einsetzen, scheitern heute noch zu oft am Geld. Doch Nachhaltigkeit ist kein Luxus, den sich nur die „Großen“ leisten. Mit unserer Initiative praktisch NACHHALTIG setzen wir uns dafür ein, dass Menschen sich als Teil der Gesellschaft fühlen und mitgestalten können. Crowdfunding ist ideal zur Finanzierung von Gemeinwohl-Projekten: Zahlreiche Unterstützer investieren so viel sie wünschen – damit eine pfiffige Idee unabhängig von Bankkrediten umgesetzt werden kann. Starter und Unterstützer merken, was es heißt, etwas zu bewegen. Unsere praktisch NACHHALTIG-Crowdfunding Page habe ich angelegt, um Anregungen zu geben und um Projekte mit höherer Sichtbarkeit gezielt zu stärken.

Wie setzt ihr die Crowdfunding Page für Sponsoring- oder CSR-Aktivitäten ein?

Corporate Social Responsibility wird leider zu oft umgesetzt als „Wir sollten dann mal noch Geld an Afrika spenden. Das macht sich gut auf unseren Weihnachtskarten. Oder was mit Kindern…“ Autsch! Corporate Social Responsibility, so wie wir es verstehen, ist integriert ins Tagesgeschäft. Es stärkt die Kernkompetenz des Unternehmens und nutzt sie zur Förderung von Gemeinwohl. Dort wo auch Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden profitieren. Zum Beispiel, wenn ein Restaurant-Inhaber aus Kreuzberg die Starter Culinary Misfits unterstützt und jetzt nach erfolgreichem Funding sein Gemüse über sie bezieht. Idealerweise widmet er dem Projekt auf seiner Speisekarte eine Seite, ergänzt um ein Foto beim Einkauf vor Ort und sein persönliches Statement, warum er in die Aktion investiert und was seine Gäste davon haben. Auf der Crowdfunding Page praktisch NACHHALTIG treffen wir für Nutzer eine Vorauswahl aus der bunten Vielfalt von Startnext. Wir geben Projekten Rückenwind, die gesellschaftliche und Umwelt-Themen aufgreifen. Ich war begeistert, dass We are traffic gelungen ist. Wir trommelten für sie kräftig in Social Media und auf unserer Internetseite Radkultur. In Zukunft wollen wir verstärkt eigene Projekte auf den Weg bringen. In Crowdfunding steckt viel positive Energie. Das habe ich während unserem eigenen Projekt Operation Monkey Business hautnah erlebt. Ich freue mich darauf und hoffe, wir können viele begeistern.

Die Crowdfunding Page befindet sich in einem stetigen Entwicklungsprozess. Welche Tipps gebt ihr uns zur Weiterentwicklung auf den Weg, damit wir eure Aktivitäten noch besser unterstützen können? Wir sind gespannt!

Da es für uns wichtig ist, guten Geschäftsmodellen mehr Sichtbarkeit zu geben, wünschen wir uns, Aktionen gezielt für unsere Seite „markieren“ und mit einem Empfehlungstext versehen zu können. Wir würden gern einen Blog rund um die Projekte führen und so in Kontakt mit unserer Startnext-Community bleiben. Idealerweise als RSS-Import aus unserer Internetseite, um möglichst effizient arbeiten zu können. Wenn wir schon dabei sind: Es wäre schön, das Netzwerk aktiver zu gestalten. Bisher können wir Mitglieder lediglich zu unserer Seite einladen. Bestenfalls nehmen sie an. Mehr Bewegung käme in unsere Gemeinschaft, wenn Mitglieder auch bei uns anfragen, uns Projekte vorschlagen und auf der praktisch NACHHALTIG Crowdfunding-Page kommentieren könnten.

Ein herzliches Dankeschön geht an Franziska für das offene und vor allem aufschlussreiche Interview. Wir haben wertvolle Anregungen zur Weiterentwicklung unserer Crowdfunding Pages mitnehmen können und so viel sei schon einmal verraten: Da wird bestimmt noch einiges kommen!

Im Übrigen mehr Informationen zu den Crowdfunding Pages findest du hier. Bei konkreten Fragen kannst du auch sehr gern mit uns über pages[a]startnext.de in Kontakt treten.

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Thu, 02 May 2013 16:58:25 +0200
<![CDATA[Löschen von Projekten auf Startnext und unser Glaube an Transparenz ]]> Liebe Starterinnen und Starter,

bei der Entwicklung von Startnext im Jahr 2009 haben wir uns dazu entschlossen, ein neues, sehr transparentes System zur Förderung von Kreativität und Kultur im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Eine Motivation von uns war es, den Menschen zu zeigen, dass Unterstützen und Fördern wichtig ist und Spaß macht. Crowdfunding ist dafür aus vielen Gründen geeignet. Viele bestimmen ganz demokratisch, was sie umgesetzt sehen wollen oder wo sie sich beteiligen können. Die Transparenz der Prozesse ist für das notwendige Vertrauen am Markt sehr wichtig und ein Erfolgsfaktor.

Deshalb haben wir uns 2009 dafür entschlossen, dass alle, die ein Projekt einstellen, mit diesem Projekt online bleiben, auch wenn das Projekt scheitert, auch wenn das Scheitern für den Einzelnen in dem Moment nicht angenehm ist.

Scheitern gehört zum Handwerk!

Wir Deutschen neigen oft dazu, Scheitern als Negativ zu betrachten. Dabei ist es so, dass fast alle Initiatoren auch beim Scheitern von Erfolgen, neuen Kontakten und Effekten berichten. Nicht zuletzt erlaubt einem die Erfahrung eines gescheiterten Projektes, beim nächsten Projekt alles besser zu machen! Wir freuen uns über jeden 2. Versuch von Startern, die dieses Prinzip leben.
Wer sich der Crowd-Entscheidung stellt, zeigt in meinen Augen, dass er enorm mutig ist.

Ich empfehle allen Startern, hört auf die Tipps von unserem Support-Team, die schon über 2.000 Projekte begleitet haben. Nutzt die Startphase und befragt eure Fans. Macht ernst mit der Crowd, beim Crowdfunding. Wir geben euch dafür viele Tools an die Hand.

Wenn ihr scheitert, teilt euer Wissen mit der Crowd, mit anderen Startern. Dein gescheitertes Projekt ist für Andere ein wichtiges Beispiel. Neue Starter können daraus lernen. Nur so kannst du auch als Starter authentisch sein. Auch wenn alle immer bemüht sind, nur vermeintlich Positives in ihre Vita zu schreiben, nur im Scheitern lernst du wirklich. Warum also löschen?

Trotz dieser, unserer Motivation fragen uns einige Starter um Löschung ihres Projektes an. Auch wenn wir nicht hinter diesem Ziel stehen können, möchte wir diesem Wunsch in gewisser Form entsprechen. Die notwendigen Anpassungen am System, die auch aus regulatorischer Sicht zulässig sind, werden derzeit umgesetzt.

Warum wir nicht “einfach so” löschen können.

Auf Startnext werden Finanztransaktionen abgewickelt. Nutzer treten mit anderen Nutzern in Vertragsbeziehungen ein. Jede Handlung folgt einem Ziel. Der Gesetzgeber und die Aufsichtsbehörden der Banken verlangen hier Vorkehrungen, die zum Beispiel Geldwäsche verhindern. Aus diesem Grund müssen die Aktivitäten der Nutzer auf der Plattform nachvollziehbar bleiben. Gescheiterte Projekte, bei denen Transaktionen entstanden sind, werden in Zukunft auf Wunsch nicht mehr in den Suchmaschinen und Projektlisten angezeigt, bzw. eingefroren (“project freeze”), so dass der Initiator zwar sein Profil löschen kann, das Projekt per Direktlink jedoch auffindbar bleibt.

Die vollständige Realisierung bis zum Launch wird sicher noch 2 Monate in Anspruch nehmen. Wir bitten daher alle Starter, die eine Löschung beantragt haben noch um ein wenig Geduld. Vielen Dank!

Oder noch besser - start next!

Euer Denis Bartelt, CEO Startnext

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Mon, 29 Apr 2013 18:46:03 +0200
<![CDATA[Crowdfunding Guide: 10 Tipps für ein erfolgreiches Crowdfunding-Projekt ]]> 1. In anderen Projekten stöbern

Schau dich um, informiere Dich bei anderen Vorhaben der gleichen Kategorie. Ist Crowdfunding tatsächlich der richtige Weg für das, was Du willst? Frage dich selbst, warum du ein Projekt fördern würdest und warum nicht.

2. Selbst ein Vorhaben unterstützen

Crowdfunding basiert auf der Idee von Geben und Nehmen. Projektstarter, die selber schon einmal ein anderes Projekt gefördert haben, sind in der Regel erfolgreicher. Sie haben das Prinzip des Crowdfunding verstanden.

3. Eine klare Botschaft haben

Schwarmfinanzierung funktioniert nur, wenn die User deine Projektidee schnell verstehen und in kurzen, einfachen Worten weitererzählen können.

Beispiel für eine eindeutige Botschaft für die Crowd


4. Unbedingt ein Pitch-Video drehen

In einem kleinen Film stellst du dein Projekt und die Macher vor. Videos sind unterhaltsamer als ein langer Text. Sie vermitteln Gefühle und ein Bild davon, was bei dem Projekt herauskommen soll.

Beispiel für ein Musikprojekt

5. Gesicht zeigen

Projektstarter müssen das Vertrauen der User gewinnen. Das gelingt nur, indem sie offenbaren, wer sie sind. Trau Dich vor die Kamera und erzähle von dir. Erkläre, warum deine Idee Wirklichkeit werden muss und was die Unterstützer davon haben.

Beispiel: Buchprojekt "Eine Neue Version ist verfügbar"

6. Bilder sorgsam auswählen

Das erste, was User in der Übersicht aller Angebote von deinem Projekt sehen, ist das Titelbild. Wenn du sie dann auf deine Seite gelockt hast, musst du deine potentiellen Supporter mit der richtigen Aufmachung weiter für deine Idee begeistern.

7. Attraktive Dankeschöns bieten

Deine Unterstützer bekommen als Gegenleistung sogenannte Dankeschöns von unterschiedlichem Wert: Ein Poster für 10 Euro, eine DVD für 20 Euro, eine Einladung zur Premierenparty für 200 Euro. Biete eine überschaubare Anzahl von Dankeschöns an (zwischen drei und neun). Achte auch darauf, dass sie nicht überteuert sind und du ihnen klar verständliche Namen gibst.

Beispiel: Dankeschöns können auf Startnext mit Bildern visualisiert werden


8. Eigenes Netzwerk einbinden

Eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne beginnt immer bei den treuesten Unterstützern - bei Deiner Familie, Deinen Freunden und bei Deinen Facebook-Fans. Wenn sie dein Projekt fördern, werden es nach und nach auch Leute tun, die du noch nicht kennst.

9. Aktiv kommunizieren

Die ersten Tage deiner Kampagne sind entscheidend für den Erfolg. Poste dein Projekt auf Facebook, Twitter, in Blogs. und schreibe Kontakte per E-Mail an. Wenn du Pressekontakte hast, lohnt es sich auch Journalisten über dein Projekt zu informieren.

10. Ehrlich und authentisch sein

Je persönlicher Du das Projekt vorstellst, umso eher findet sich die Crowd in der Idee wieder. Dazu gehört auch, dass man als Projektstarter von Fehlern und Rückschlägen berichtet.

Wenn du noch mehr Unterstützung für dein Crowdfunding-Projekt braucht, kannst du dir unsere Workshops oder Premium Dienstleistungen anschauen.

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Thu, 25 Apr 2013 10:58:00 +0200
<![CDATA[Startnext Talks: Crowdinvesting für Genossenschaften - am Beispiel von Fairnopoly]]> Fairnopoly als Genossenschaft 2.0

Das Crowdinvesting-Projekt von Fairnopoly zeigt schon jetzt, wo Genossenschaften und Sozialunternehmen in Zukunft ihre Investoren finden können. Die Gründer von Fairnopoly werden an diesem Abend ihre Erfolgsgeschichte erzählen, erklären wie das Crowdinvesting funktioniert hat und auch ihr Modell der Genossenschaft 2.0 vorstellen.

Fairnopoly ist das erste kombinierte Crowdfunding/-investing Projekt auf Startnext und zeigt, in welche Richtung wir gehen wollen:

Unser Fokus liegt auf Projekten und Startups in der Kreativwirtschaft, die vor allem auch sozialgesellschaftliche Rendite versprechen, weniger einen schnellen finanziellen Gewinn. Wir brauchen ein Umdenken in der Wirtschaft und Startnext möchte junge Unternehmer motivieren nachhaltige Wirtschaftsmodelle zu entwickeln. Renditestreben als Antrieb beim Crowdinvesting ist ein guter Aktivierer und öffnet neue Chancen für junge Unternehmen. Crowdinvesting kann allerdings noch viel mehr! Wir wollen das Geld der Masse für wirklich wertvolle Ideen einsammeln. Für Genossenschaftsgründungen werden wir uns ganz besonders stark machen.

(Denis Bartelt, Mitbegründer von Startnext)

Wann?

Freitag 3.05.2013
Beginn: 19 bis ca. 21 Uhr

Anmeldung?

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist notwendig, da die Plätze begrenzt sind. Bitte meldet euch bei diesem Facebook-Event an. Wer nicht bei Facebook ist, kann eine E-Mail mit dem Betreff Genossenschaft an projekte (at) startnext.de schreiben.

Wo?

Café / Restaurant Vabrique
direkt neben dem Startnext LAB
Ritterstraße 12-14 (Hinterhof)
10969 Berlin

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Fri, 19 Apr 2013 17:58:42 +0200
<![CDATA[Start der Crowdfunding Workshopreihe im Startnext LAB Berlin]]> Wir beginnen die Reihe am Do, den 25. April mit den Crowdfunding Workshop, der sich an Projektinitiatoren richtet und alle wichtigen Basics rund um das Thema Crowdfunding vermittelt. Themen sind Wahl bzw. Gestaltung von Fundingziel, Deadline, Pitch-Video, Dankeschöns, Grafiken und Texten – sprich die Erfolgsfaktoren beim Crowdfunding.

Wissen teilen mit der Startnext Crowd

Der Open Source Gedanke wird perspektivisch bei den Workshops eine wichtige Rolle spielen. Wir möchten die Workshopreihe im Laufe des Jahres ausweiten, Projektinitiatoren, Supporter und andere Experten aktiv einbinden. Themen wie Crowdsourcing, Crowdinvesting, Crowdfunding für spezifische Kreativbranchen wie Film oder Design oder Workshops rund um Genossenschaften, Steuern und Recht sind geplant.

Jeder kann sein Wissen oder seine Erfahrung einbringen. Wenn ihr also spezielle Kenntnisse habt, die die ihr im Rahmen eines Workshops vorstellen und diskutieren möchtet, meldet euch bei uns , damit wir den Workshop gemeinsam planen können.

Wir freuen uns auf eure Vorschläge!

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Thu, 28 Mar 2013 14:50:19 +0100
<![CDATA[Scheitern und Neustarten: Das Projekt Mr Elektro zeigt wie das beim Crowdfunding funktioniert ]]> Der zweite Versuch: Projektstarter Sebastian schaut immer nach vorn

Seit dem ersten Versuch vor knapp einem Jahr ist viel passiert. Die notwendigen Reisekosten übernahm er schließlich selbst und kehrte im August 2012 mit Sophia Maier, Team-Kollegin und Fotografin, nach Bali zurück, um Mr Elektro erneut zu begegnen und seine Fähigkeiten zu ergründen.

Ich zweifelte niemals an Mr Elektro. Ich hielt das Projekt von Anfang an für sehr interessant, spannend und war sicher, dass dieser Film einfach gemacht werden musste.

Zurück in Deutschland angekommen stehen sie nun vor 80 Stunden Filmmaterial, 1200 Fotos und zahlreichen Experteninterviews, die nur darauf warten in einen fesselnden Kinofilm verpackt zu werden. Die nächsten Schritte sind nun Sounddesign, Musik-Komposition, Übersetzungsarbeiten, Kinotour-Organisation und vieles mehr. Und genau hier setzt das zweite Crowdfunding-Projekt von Sebastian an.

Mr Elektro 2013: Ein offizieller Neustart mit wertvollen Erkenntnissen

Selbstvertrauen und Enthusiasmus - zwei wertvolle Eigenschaften, die jeder Projektstarter mitbringen sollte, um Supporter für sich und seine Projektidee zu gewinnen. Und erst recht beim zweiten Mal. Sebastian versucht Nichts zu vertuschen. Ganz im Gegenteil, so kommuniziert er offen und transparent im Projektblog warum er sich nochmals für Crowdfunding entschieden hat, woran der erste Versuch gescheitert ist und warum es dieses Mal besser laufen soll. Ein charmanter und zugleich cleverer Schachzug - das Internet vergisst schließlich nie.

Nun damals war das Crowdfundingprinzip für mich noch neu und ich dachte ich könnte relativ schnell und einfach, die benötigten Kosten für das Projekt zusammen bekommen. Ich unterschätzte damals aber mehrere Faktoren.

Selten ist die Projektidee der Knackpunkt einer gescheiterten Crowdfunding-Kampagne. Die Fehler sind oftmals wie am Beispiel von “Mr Elektro” in der Projektdarstellung sowie in der -kommunikation zu finden:

  • Video ohne persönliche Vorstellung und aufschlussreiche Projektdarstellung
  • Unzureichende Social Media-Kommunikation
  • Dankeschöns zu teuer und wenig exklusiv

Fehler zu machen ist jedoch keine Schande, so lange man wie Sebastian aus ihnen lernt. Dieses Mal überzeugt das Projekt mit einem sympathischen und zugleich informativen Pitch-Video, in dem Sebastian sein Projekt sowie sich selbst authentisch vorstellt. Dieses wird nun aktiv über die Social Media-Kanäle gestreut, wobei die eingeblendete Projekt-URL potenzielle Supporter direkt auf das Crowdfunding-Projekt lenkt.

Schließlich wurde auch kräftig an der Exklusivität der Dankeschöns gefeilt. So können Supporter beispielsweise den Film, den eigens zum Film komponierten Soundtrack sowie einen persönlichen Gruß mit Widmung im Komplettpaket erstehen - die ersten 30 Suppporter sogar zum Aktionspreis. Weiter laden Sebastian und Sophia zu einem balinesischen Kochabend mit anschließender Filmvorführung in Dresden ein.

Crowdfunding ist keine Spende, es ist eine Möglichkeit Menschen die Möglichkeit zu geben selbst ein Projekt mit zu produzieren, daran zu glauben und es möglich zu machen. Und genau das ist der Grund warum die Menschen die es unterstützen exklusive Angebote bekommen sollten.

Wir danken Sebastian für seinen Mut und seine selbstkritische Reflexion und hoffen, dass durch ihm noch viel mehr Projektstarter Mut schöpfen und einen Neustart wagen. Wir vom Startnext-Team unterstützen euch sehr gern dabei!

Und hier geht es direkt zum Projekt: “Mr Elektro - Das Rätsel des balinesischen Heilers”.

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Thu, 28 Mar 2013 13:45:52 +0100
<![CDATA[Startnext Crowd kämpft gemeinsam mit 'Reporter ohne Grenzen' für die Pressefreiheit]]> Ein Buch, viele Beteiligte

Menschenrechtsorganisation ROG setzt sich für Meinungs- und Pressefreiheit ein, indem sie Verstöße recherchiert und dokumentiert sowie verfolgte Journalisten unterstützt. Das jährliche Fotobuch zeigt, wie „besorgniserregend die Lage der Pressefreiheit in vielen Ländern der Welt ist“ erzählte Mathias uns in einem Interview. „Das Buch trägt dazu bei, eine Sensibilität für das Thema Pressefreiheit zu entwickeln, und das Verständnis zu fördern für jene Regionen, die derzeit auf der Bühne der internationalen Politik eine Rolle spielen. Das Buch ist aber auch gleichzeitig ein reflektierter Rückblick auf die eigene Arbeit.“

Die neuen Auflagen bewegen sich vom klassischen Bildband weg und bieten stattdessen Fotos, Texte und Essays, die dem Leser einen alternativen Blick zu den Standardmedien auf das derzeitige Geschehen in der Welt verschaffen sollen. Diese schöpferische Neuausrichtung wurde im Jahre 2010 mit dem kress Award für den ‚Relaunch des Jahres‘ ausgezeichnet. Macht euch selbst ein Bild davon bei der offiziellen Buchpräsentation im Magazin- und Buchshop ‚do you read me?!' am 3. Mai. Dort könnt ihr auch das ROG Team und ihre besonderen Gäste kennenlernen.

Die tatkräftige Unterstützung bei der Realisierung des Buches von allen Seiten zeigt den ideellen Wert und die enorme Wichtigkeit, die dieses Buch für alle Beteiligen hat. Das Buch wird auch durch eine von allen Seiten kommende ideelle Unterstützung ins Leben gerufen. Damit so viel von dem Erlös wie möglich in die humanitäre Arbeit fließen kann, gestaltet die Agentur onlab das Buch zum Selbstkostenpreis. Jedes Jahr stellen bekannte Journalisten und Fotografen ihre Werke honorarfrei zur Verfügung. Mathias berichtet, dass für die aktuelle Ausgabe ein tolles Programm geplant sei: „Wir haben unter anderem die junge Fotografin Olivia Arthur aus England eingeladen, die über mehrere Jahre hinweg Frauen und deren Lebenssituationen aus einem ganz persönlichem Blickwinkel fotografiert hat.“

Die Crowd: Der Beschützer der Pressefreiheit und der Demokratie

„In mir schlagen zwei Herzen: Fundraising und Sensibilisierung“, sagt Mathias, als er sich zu der Frage „Warum Crowdfunding?“ äußert. Ein wichtiges Ziel des Fotobuches ist die nachhaltige Aufklärungsarbeit, die dieses in der Öffentlichkeit zu leisten vermag. ROG freut sich, dass sich bereits im Vorfeld eine ständig wachsende Fanbase mit Pressefreiheitsthemen aktiv auseinandersetzt. Nach den Aussagen des Fundraisers trug die Crowd bereits weit vor dem Eintritt in die Crowdfunding-Startphase wesentlich zu der Verwirklichung des Projektes bei. Er findet es schön, dass diese Crowd-Verwirklichung durch Dankeschöns belohnt wird und die Unterstützer ein nachhaltiger Teil des Projektes werden. ROG dankt der Crowd direkt im Fotobuch: Sie haben in der diesjährigen Ausgabe eine spezielle Dankseite eingebaut und haben die Startnext Crowd schon mit aufgenommen.

Wenn die Crowdfunding-Kampagne der Reporter ohne Grenzen in diesem Jahr gelingt, wollen sie nächstes Jahr eine Sonderausgabe 20 Jahre Reporter ohne Grenzen auch mit Hilfe der Startnext Community verwirklichen. „Wir selbst feiern uns nicht“, erklärt Mathias „aufgrund der schwierigen Situation für Journalisten und Blogger weltweit ist unsere Arbeit aber leider unverzichtbar“. In den vergangenen Jahren erlebte ROG eine Zunahme an Verstöße gegen die Presse- und Meinungsfreiheitan durch Zensur und Überwachung im Internet. Gerade deswegen drücken wir die Daumen, dass diese informative und optisch ästhetische Publikation ihre Finanzierungsphase in 9 Tagen erfolgreich beendet und die grundlegenden Freiheitsbeschützenden Programme der auch weiterhin von der Crowd unterstützt werden. Denn Crowdfunding wie auch Reporter tragen zu der Demokratisierung unserer Gesellschaft bei.

Mit einer Unterstützung von 15€ kann du dir eine Kopie der 2013er Ausgabe von Fotos für die Pressefreiheit frisch von der Druckmaschine sichern.

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Fri, 22 Mar 2013 16:15:10 +0100
<![CDATA[stoersender.tv: Crowdfinanziertes TV-Programm]]> Dieter Hildebrandt sagt in eurem ersten Crowdfunding-Pitch-Video "Er hat sich vorm Fernsehen verabschiedet." War das der Grund dafür ein Internet-TV-Sender zu initiieren oder was steckt genau hinter der Störsender-Idee?

Die Idee ist, den Protest aus der Occupy-Bewegung in die Medien zu bringen. Wir sind empört und wollen uns engagieren. Alte und neue Nazis und andere Extremisten wollen die Demokratie abschaffen. Diese Leute möchten wir stören. Der Geist von Stephane Hessel wird uns hoffentlich beistehen. Ein großer Mann, der nie aufgehört hat zu kämpfen. Chapeau. Auf der anderen Seite werden wir im positiven Sinne stören und Alternativen aufzeigen.

Warum habt ihr euch entschieden den Störsender ausgerechnet über Crowdfunding zu finanzieren?

Eine Finanzierung durch Werbung oder einen Mobilfunkanbieter oder einen öffentlich-rechtlichen Sender bringt gewisse Abhängigkeiten mit sich. Das wollten wir vermeiden. Crowdfunding ist das demokratischste, was das Internet bislang hervorgebracht hat. Startnext ist in Deutschland die ideale Plattform für Kreative.

Wir haben vor dem Start eurer Crowdfunding-Kampagne ja noch über das hohe Fundingziel von 125.000€ diskutiert. Am Ende steht das Projekt sogar bei unglaublichen 150.000€. Warst du überrascht von der großen Resonanz?

Ich hätte gedacht, dass es etwas knapper wird, dennoch habe ich immer an das Projekt und an die vielen Empörten geglaubt, und daran, dass sie Dieter Hildebrandt und diese Idee unterstützen werden.


Hast du für andere Crowdfunding-Projektinitiatoren ein paar Tipps, wie man ein Projekt kommuniziert um so viel Menschen zu erreichen, wie es euch gelungen ist?

Durch Dieter Hildebrandt und die vielen anderen Künstler haben wir auf Anhieb eine große Aufmerksamkeit bekommen. Das ist ein großer Vorteil und kaum vergleichbar. Leidenschaft ist in jedem Fall gut. Wer für sein Projekt brennt, kann auch andere anstecken.

Als Unterstützer vom Störsender ist man ein "Very Intelligent Freiheitskämpfer" und hat ein Wahlrecht. Was bedeutet das genau, wie viel darf der Unterstützer beim Störsender mitmischen?

Es wird gleich ab der ersten Sendung die Möglichkeit geben, die Störereien mit zu beeinflussen. Wir werden nicht alle Themen und nicht alle Störereien gleichzeitig realisieren können. Da binden wir die VIP ein und geben Richtungen zur Auswahl. Außerdem stimmen die VIP z.B. ab, wer das "Hannelore-Spieß-Rutenlauf-Diplom" bekommt. Das ist ein Preis für den bürgerfernsten Politiker. Es wird übrigens auch für diejenigen, die sich das Abo nicht leisten können, die Möglichkeit geben, den VIP-Status zu erwerben durch soziales Engagement.

Ihr habt knapp 3.000 Supporter bei eurem Projekt. Wie genau wollt ihr eure Unterstützer in den Störsender miteinbeziehen und welcher Aufwand glaubst du kommt da auf euch zu?

Hoffentlich werden es noch viel mehr! Die Unterstützer werden sich nämlich an den Störereien beteiligen, denn einige Aktionen können nur dann wirken, wenn sich sehr viele Menschen gleichzeitig engagieren. Der Aufwand ist schon jetzt riesig, Tendenz steigend. Zum Glück gibt es mittlerweile mehr Hände, die anpacken können. Bislang hab ich das fast komplett allein bewältigen dürfen.

Viele prominente Kabarettisten und Journalisten sind durch das Crowdfunding-Projekt auf den Störsender aufmerksam geworden. Welche Rolle werden diese zukünftig beim Störsender spielen?

Die Kabarettisten beteiligen sich am Programm und natürlich auch an den Störereien. Die Journalisten können bei uns Themen unterbringen, die in den "normalen" Medien nicht oder zu wenig beleuchtet sind.

Wie geht es weiter? Was sind die nächsten Schritte? Wann dürfen wir die 1. Folge Störsender sehen?

Im Augenblick wird gleichzeitig gedreht und das Jahr geplant. Jede der 20 Sendungen hat ein Schwerpunkt-Thema, behandelt aber auch die aktuelle Lage. Die erste Folge kommt in der letzten Märzwoche! Zum Glück ist die schon weitgehend im Kasten.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für den Start vom Störsender!

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Thu, 07 Mar 2013 17:41:00 +0100
<![CDATA[Der Projektfilter auf Startnext: Statistiken, Erfolgsquoten und Suchfunktionen]]> Was kann der Projektfilter?

Mit dem Projekfilter kannst du alle Projekte auf Startnext durchsuchen und kannst so schnell Projekte entdecken, die dich besonders interessieren. So kannst du beispielsweise Projekte aus deiner Stadt schneller finden oder nach bestimmten Projektkategorien sortieren.

Hier erklären wir dir alle möglichen Filtereinstellungen:

1. Filter

  • Alle: Alle Projekte
  • Empfehlungen: Empfohlene Projekte vom Startnext-Team
  • Neue Projekte: Projekte in einer neuen Phase (max. 7 Tage)
  • Häufig angeschaut: Projekte mit den häufigsten Aufrufen
  • Bald endend: Projekte enden in spätestens 7 Tagen
  • Success Stories: Best Cases
  • Eigene Favoriten: Alle Projekte von denen du Fan bist und die du unterstützt hast

2. Städte

Mit dem “Städtefilter” kannst du Projekte in deiner Stadt oder Region finden.

3. Kategorien

Hier kannst du nach den einzelnen kreativen Kategorien auf Startnext filtern und beispielsweise nur Projekte aus der Kategorie “Design” anschauen.

4. Sortierung

  • Alphabet: Projekttitel von A bis Z sortiert
  • Datum: Projekte sortiert nach der Deadline
  • Beliebtheit: Projekte mit den häufigsten Aufrufen
  • Funding: Erreichtes Funding (in %)
  • Fans: Anzahl der Fans eines Projektes

5. Phase

  • Startphase: Alle Projekte in der Startphase
  • Finanzierungsphase: Alle Projekte in der Finanzierungsphase
  • Erfolgreiche: Erfolgreich finanzierte Projekte
  • Alle: Alle Projekte

Wie gestalte ich meinen eigenen Crowdfunding-Ticker?

Jede Einstellung, die du im Filter vornimmst kannst du ganz einfach auf Twitter und Facebook teilen und so mit deinen Freunden spannende Fakten austauschen oder einfach ihnen nur deine Lieblingsprojekte zeigen (Screenshot, Punkt 6). Außerdem bekommt jede Einstellung automatisch einen Link, den du in deinen Browser speichern kannst. So hast du alle Infos zu deinen Lieblingsprojekten mit einem Klick jederzeit parat.

Probiers doch einfach mal aus und gestalte dir deinen eigenen Crowdfunding-Liveticker!

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Wed, 20 Feb 2013 18:07:00 +0100