Projekte wie die audiovisuellen „berlinfolgen“ von 2470media und der taz, Albumveröffentlichungen oder Printmagazine, haben mich schnell für die Plattform begeistert. Es ist schön zu sehen, dass es möglich ist – auch ohne die Hilfe von Großinvestoren oder Medienunternehmen – kreative Projekte von Einzelnen durch die Unterstützung von vielen Menschen zu verwirklichen.
Seit zwei Wochen sitze ich nun als Teil des Startnext-Teams im neuen Lab in Berlin-Kreuzberg. Täglich werden neue Projekte gestartet, Projektauftritte optimiert und in die nächste Phase geschickt, um so dem Ziel der erfolgreichen Finanzierung näher zu kommen. Es gefällt mir den Entstehungsprozess eines Projekts mitzuerleben und zu gestalten: von der ersten Idee bis hin zur - bestenfalls erfolgreichen - Umsetzung.
Geschichten erzählen über Crowdfunding
Doch was hat das mit Journalismus zu tun? Meiner Meinung nach sehr viel. Die FAZ und das Wirtschaftsmagazin Brandeins schreiben darüber: Immer mehr Projekte aus dem journalistischen Bereich werden über Crowdfunding finanziert. Durch die Unabhängigkeit können dabei Themen entdeckt und Recherchen finanziert werden, die abseits des alltäglichen Mediengeschehens stattfinden – für die es aber durchaus Nischen und Interessierte gibt. Letztlich geht es beim Crowdfunding wie auch im Journalismus darum, Geschichten zu erzählen und damit Leute zu erreichen.
Meine Arbeit bei Startnext im Bereich Projektbetreuung und Online-Kommunikation verbindet glaube ich beides ganz gut: Einerseits das Kennenlernen von Projekten und andererseits das Entdecken und Bewerten von relevanten Themen und Geschichten.
Ich freue mich darauf eure Projekte zu betreuen, Hintergründe zu erfahren und euch bei der erfolgreichen Umsetzung eurer Ideen zu unterstützen!
