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Der iCrane - eine Erfindung wird zum  erfolgreichsten Crowdfunding-Projekt in Deutschland

Lange hat er auf ein Produkt gewartet, das sich auch Amateur- und Hobbyfilmer leisten können: „Auf meiner Marktrecherche fand ich die Firma CobraCrane USA. Diese gefiel mir von den Produkten und besonders vom Preis-Leistungsverhältnis mit Abstand am besten. Allerdings waren die Produkte noch nicht so ganz reif für den deutschen bzw. europäischen Markt“, erklärt Carsten mir im Interview. Auf seine Anfrage hin, war das Team um CobraCrane so begeistert von seinen Plänen zum iCrane, das eine Kooperation zustande kam. Damit hat Carsten das erreicht, was er sich immer gewünscht hatte: Einen kleinen kompakten Kamerakran zu entwickeln, „der in weniger als 10 Sekunden einsatzbereit ist, in einen Golf-Kofferraum passt, nicht mehr kostet als ein günstiges Videostativ und dennoch wirklich professionelle Ergebnisse liefert.“

Die Innovation ist mit Crowdfunding nicht mehr zu bremsen

Crowdfunding ermöglicht es Carsten aus seiner Idee und den ersten Basteleien endlich ein fertiges Produkt herzustellen. Dabei hat er die deutsche Crowd nach eigenen Aussagen ziemlich unterschätzt: „Ich hatte ja vorher (Anm.d.Red. vor Beginn des Projekts) noch die Projektsumme heruntergesetzt und auch die Laufzeit verlängert, weil ich nicht sicher war, ob wir es überhaupt schaffen würden die 25.000 Euro innerhalb von 30 Tagen zu erreichen.“ Das iCrane-Projekt erbringt den Beweis, dass es auch in Deutschland im Bereich der technischen Erfindungen und Produkte möglich ist, ein Projekt erfolgreich mit höheren Summen zu finanzieren. "Ich habe in der letzten Zeit einige Erfahrungen mit Investoren gemacht und erlebt, was es bedeutet als Kreativer von Geld und Macht abhängig zu sein. Ich glaube, dass das nicht der richtige Weg ist.

Gier, Stolz und Kontrollgebaren von Geldgebern sind starke Kräfte, die Kreativen oft das Leben schwer machen und echter Innovation meist im Wege stehen.

Crowdfunding ist nach Carstens Ansicht  die derzeit beste Alternative:

Die Idee und der Kreative bleiben frei und unabhängig und können sich so gesund entwickeln.

Noch etwas ist besonders auffällig bei dem Projekt: Das Projekt ist ein Nischenprodukt, hinter dem jedoch eine starke Community steht. Auf der Projekt-Pinnwand herrscht ein reger Austausch: Zum Beispiel wird über iCrane-Workshops in verschiedenen Städten nachgedacht, die durch das Schneeballprinzip von den Teilnehmern weiterverbreitet werden sollen. Auch ermöglicht der Kamerakran weitere kreative Projekte: So hat ein Fan schon angekündigt damit einen Roadmovie in den USA zu drehen.

  

Knackt iCrane die 100.000 Euro Marke?

Momentan kann man den iCrane über die Projektseite auf Startnext supporten - noch können ihn 98 Supporter für 277 Euro erwerben, es lohnt sich also! „Nach Beendigung des Projekts wird der iCrane höchstwahrscheinlich in das Programm von CobraCrane aufgenommen. D.h. man kann ihn ganz normal über den Webshop oder auch im Handel kaufen. Der Preis wird dann allerdings zwischen 300 und 400 Euro liegen“, verrät Carsten Waldeck.

Die Liste der Ideen, die Carsten noch umsetzen möchte ist lang. Sie reicht von Filmproduktionen über den Bereich Software und User Interfaces bis hin zu Personal Gadgets. Wir sind weiter gespannt, welches Projekt er als nächstes einstellt.

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18.10.2012

veröffentlicht von
Johanna Willimsky

Kategorie
Crowdfunding Cases

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Kommentar(e)

Aus meiner Sicht stimmt hier einfach alles! Name, Produkt, Authentizität und ein Virus der sich in einem Satz durchs Netz tragen lässt. Der Starter beweist, was wir schon immer geglaubt haben. Wenn Team, Idee und Kommunikation stimmen, ist Crowdfunding ein mächtiges Werkzeug ohne Gesichtsverlust!


elCheffe

am 18.10.2012 | 16:59

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