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Das e-Wallet – mehr Geld für die Projekte (ca. 4-5%)

Für einen innovativen Prozess braucht es innovative Lösungen. Crowdfunding ist ein komplexer Prozess. Es fließen viele Gelder auf Projektkonten. Die Beträge sind vor allem klein und einige davon groß. Wenn ein Projekt nicht stattfindet, dann muss das Geld wieder zurück an den Supporter. Zahlungsmittelanbieter verdienen ihr Geld durch Transaktionsgebühren.  Es ist nicht schwer festzustellen, dass das Geld vom vielen hin und her bewegen einfach auch ALLE WERDEN kann.

Das e-Wallet ist KOSTENFREI und es werden KEINE GEBÜHREN FÜR TRANSFERS zwischen den Konten verlangt. PERFEKT! Wenn Du nur 10€ auf Deinem e-Wallet hast, kannst Du es einem Projekt zuweisen. Das Projekt bekommt diese 10€ OHNE ABZUG. Sollte das Projekt nicht starten, bekommst Du Deine 10€ wieder OHNE ABZUG und packst es in ein neues Projekt!

In der mit dem heutigen Tage veröffentlichten Version der e-Wallet Schnittstelle sind wir zusammen mit der FIDOR Bank AG neue Wege gegangen. Ihr seht jetzt die Version 1, die noch weit entfernt ist von der Komfortabilität unserer Zielversion. Die Vorgänge sind im Moment noch recht umständlich und gewöhnungsbedürftig. Es ist eben eine BETA!

Wir hoffen ihr kommt dennoch damit klar und gebt uns FEEDBACK, wenn‘s klemmt.

Ganz wichtig! Wenn ihr unter den ersten 500 e-Wallet-Anmeldern seid, dann bekommt ihr 15€ auf dem e-Wallet für die erste Projektunterstützung gutgeschrieben. Das geht aber nur, wenn ihr schon als Startnext-User registriert seid und dann mit dem kleinen Button unten rechts (e-Wallet registrieren) ein Konto bei FIDOR anlegt. Beide Nutzerkonten sind dann miteinander verknüpft. Wenn Ihr schon ein Fidor-Konto habt, dann könnt Ihr es auch neu verknüpfen mit dem Startnext-Konto. Derzeit kann die Verknüpfung nicht wieder gelöscht werden.

Was passiert bei der e-Wallet-Anmeldung?

Ja, die Prozedur ist im Moment noch „suboptimal“ und wird weiter vereinfacht. Auf jeden Fall müssen folgende Daten bei der Bank hinterlegt werden:

  1. Schritt: Anrede, Vorname, Nachnahme, Nutzername, Passwort, Bestätigung der AGB > das Konto wird angelegt.
  2. Schritt: es muss eine eMail bestätigt werden, das Konto wird freigeschaltet mit einem Saldo von +15€ (für die ersten 500, ansonsten nur noch 5€ bei Neuanmeldern)
  3. Schritt: Bei den Kontoeinstelllungen müssen noch die Handy-Nummer und die Bankdaten hinterlegt werden
  4. Schritt: die Handynummer wird mit einer mTan die via SMS kommt, bestätigt
  5. erst jetzt ist das Konto voll funktionsfähig
  6. zurück auf Startnext und unterstütze dein Lieblingsprojekt (die Unterstützung ist erstmöglich, wenn auch der Starter sein e-Wallet verknüpft hat > dies geschieht sicher in Kürze! Es wurden alle informiert)

Wozu Bankdaten und Handynummer?

Bei dem e-Wallet handelt es sich um ein Online-Konto. Durch die Bankenaufsicht reguliert, müssen diese mit einem physischen Konto (normales Bankkonto) verifiziert werden (vgl. Paypal). Die Handynummer dient dem m-Tan-Verfahren. D.h. alle Geldtransaktionen die in Zukunft mit der e-Wallet getätigt werden, werden online durch eine m-Tan validiert. Dadurch ist die e-Wallet mehrfach gesichert.

Wann muss ich mich per PostIdent authentifizieren lassen?

PostIdent wird von ALLEN STARTERN abgefragt, zur Sicherheit. Kein Starter bekommt dein Geld, wenn er nicht authentifiziert worden ist.

Außerdem schreibt das Geldwäsche-Gesetz vor, dass auch e-Wallet-Nutzer mit einem Transaktionsvolumen über 2500€ sich via PostIdent authentifizieren müssen. Für die meisten Supporter wird dies sicher nicht zutreffen.

Wir sind gespannt.
Viel Spaß beim ausprobieren.

Wir geht es weiter mit der Implementierung?

Die Wege bei der Registrierung werden weiter vereinfacht, bis hin zum Single-Sign-On. Auf Seiten der Fidor werden die Informationen noch für Startnext-User aufbereitet. Es wird einen Tag geben, an dem die e-Wallet bei Startnext einfacher zu nutzen ist, als eine Kreditkarte. Das e-Wallet wird außerdem internationalisiert, woduch auch unsere Ausländischen Supporter und Starter ihre Chance bekommen.

In Punkto Sicherheit

Eure Daten werden bei FIDOR genau so sicher behandelt, wie bei jeder anderen deutschen Bank. Die Bankenaufsicht sorgt dafür mit strengsten Regularien. Startnext speichert keinerlei Konto-Daten der Nutzer. Alle Transaktionen laufen über die Server der Bank.

Ist die Überweisung mittels des e-wallets sicher und kann ich der Fidor Bank vertrauen?

Matthias Kröner, Vorstand der Fidor Bank, beantwortet eure Fragen:

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Fragen unserer Starter  

21.10.2010

veröffentlicht von
Denis Bartelt

veröffentlicht in
Finanzierung und Förderung

12

Kommentar(e)

Kommentare   (12)

Guten Abend Herr Bartelt, wie kann ich eine bestehende e-wallet mit dem Startnext-Konto verknüpfen? Danke für die Info. Grüße Ohandel

geschrieben von
ohandel

geschrieben am 21.10.2010 | 21:27

Nächste Frage: Ich habe ein neues Konto bei Fidor angelegt und es scheint auch verknüpft zu sein, Projekte unterstützen kann ich dennoch nicht. Was muss ich tun?

geschrieben von
neologist

geschrieben am 21.10.2010 | 21:32

Projekte unterstützen - erst wenn die Starter ihr e-Wallet aktiviert haben
Danke für die Rückfrage! Auch die Starter der jetzt schon sichtbaren Projekte müssen ihr e-Wallet aktivieren. Das können sie auch erst seit heute tun. Innerhalb der nächsten Tage wird dies sicher geschehen sein. Sobald das Konto verknüpft ist, kann unterstützt werden! Wir werden via Blog und Facebook auf dem laufenden halten.

geschrieben von
Denis

geschrieben am 22.10.2010 | 00:38

Aber selbst wenn man das Projekt schon unterstützt werden kann, funktioniert der Abbuchungsprozess nicht. Wenn ich mein Häkchen bei einer der Spendensummen eines aktiven Projekts (zum Beispiel beim >>fastforward-mnagazin) setze und dann auf den button klicke, komm ich zwar zur Fidor-Seite, aber nachdem ich dor meine Daten eingegeben habe erscheint nur ein leeres kleines Fesnter, welches man schließen kann, und trotzdem hab ich noch 15 euro in meiner Wallet.
Grüße

geschrieben von
clemens

geschrieben am 22.10.2010 | 14:40

Hallo Clemens,

Das Fastforward Magazin hat bei uns einen Bug/Fehler aufgedeckt. Die Sonderzeichen ">>" im Titel wurden von der Schnittstelle zum e-wallet falsch interpretiert. Für das e-wallet gab es dadurch das Projekt nicht - für diesen Fall haben wir noch keine Fehlermeldung - sollte auch sonst recht selten vorkommen ... jetzt kann es aber auch mit dem fastforwad-Magazin losgehen.

Bitte weiterhin Feedback, wenn Probleme auftreten

geschrieben von
tino

geschrieben am 22.10.2010 | 19:50

Warum macht ihr es so kompliziert? ihr seid doch nicht die erste Crowdfunding-Plattform, und keine andere hat so ein kompliziertes System. Ich weiß nicht, ich will nicht unbedingt für startext eine neue Bankverbindung starten, die ich nur für Euch brauche. mir reichen meine drei konten. mus das sein?

geschrieben von
sven Richter

geschrieben am 22.10.2010 | 23:29

Hallo Sven,
mit den klassischen Bezahlverfahren ist das "Alles oder nichts Prinzip" nicht möglich - heißt, wenn du ein Projekt unterstützt und es wird nicht erfolgreich, ist dein Geld trotzdem weg. Beim Crowdfunding bekommst du dann dieses Geld in der Regel zurück. Viele der Plattformen, auf die du ansprichst sind Spenden-Sammelplattformen. Die anderen Plattformen arbeiten mit Paypal.
Der Vorteil der e-wallet: Spenden gehen 1:1 durch, externe Finanzierungen (Sponsorings, Förderungen) gehen 1:1 durch. Und du kannst dir sogar auch zusätzlich Geld von deinen Unterstützern leihen.
Paypal ist ein Dienst für Mikrobeträge. Da wir in Deutschland aber die Förderanstalten und Unternehmen in diesem Crowdfunding-Prozess benötigen (weil kleineres Land als Amerika), benötigen wir eine andere Payment-Lösung. Mit 1,9% Abzüge durch Transaktionskosten würden diese Organisationen nicht mitspielen.
Das Ziel ist es diesen Prozess jetzt so einfach wie möglich zu gestalten. So dass man mit drei Klicks loslegen kann. Im Moment ist der Weg noch etwas umständlich - dafür haben wir aber die Möglichkeit direkt mit dem Paymentanbieter zusammenzuarbeiten und individuelle Lösungen zu entwickeln. Nächste Woche wird weiter optimiert ...
Eigentlich bekommst du keine neue Bankverbindung usw.
Du bekommst bei dem e-wallet auch keine Bankkarte oder Kreditkarte - es ist lediglich eine Geldbörse - nur eben digital.
Zum Thema "Bankverbindung, die du nur für uns brauchst" Ganz im Gegenteil - wir werden eine von sehr vielen Plattformen sein, mit der die e-wallet genutzt werden kann.
Schonmal ein kleiner Hinweis, was hier bald möglich sein können wird: http://www.blicklog.com/2010/08/05/tweet-mir-mal-nen-euro-fidor-rockt-mit-banking-2-0-innovation-auf-twitter/
Ich fände es super, wenn du genau mit diesem kritischen Blick die e-wallet mal testet und uns dann hier deine Meinung berichtest.

geschrieben von
tino

geschrieben am 22.10.2010 | 23:54

von Österreich?
Habe micht bei der Fidor-Bank angemeldet. Allerdings wird nun die BLZ meines österreichischen Referenzkontos nicht akzeptiert. Ist eine Teilnahme von Österreich aus möglich?

geschrieben von
davidroethler
Webseite

geschrieben am 24.10.2010 | 14:30

Hallo David,

ich war heute zufällig erst auf deiner Seite für eine Recherche - es wird ein Projekt geben was dich inhaltlich sehr interessieren wird.

Aber nun zu der Frage: Die Anmeldung aus Österreich ist leider noch nicht möglich - wir arbeiten gemeinsam mit Fidor mit Hochdruck an der Freischaltung für Österreich & Schweiz. Sobald es funktioniert, werden wir nochmal im Newsletter und hier darüber berichten.

VG,
Tino

geschrieben von
tino

geschrieben am 24.10.2010 | 23:23

Das sind noch eine Menge Clicks
Mich würde interessieren, was es konkret bei den Bezahlmöglichkeiten noch für Vereinfachungen geben wird.

Die Registrierung für das eWallet fand ich zwar trotz der zahlreichen Schritte relativ unkompliziert. Nur das "Aufladen" scheint mir noch etwas umständlich zu sein.

Die Aufladung per Sofortüberweisung hat bei mir (trotz korrekter Daten!) nicht funktioniert & ich glaube, es wird eine Menge Menschen abschrecken, dass sie sich mit der PIN ihrer Bank einloggen sollen (Stichwort Phishing). Natürlich kann man auch selbst überweisen, aber ist das nicht der entscheidende Schritt zu viel?

Ist so etwas wie ein Bankeinzug geplant?

geschrieben von
Wolfgang Aistermann
Webseite

geschrieben am 25.10.2010 | 11:39

Hallo Wolfgang,

vereinfachen werden wir nächste Woche die Führung in der Registrierung - man wird jederzeit wissen, was man als nächstes zu tun hat - und das durchweg alles im Startnext-Layout. Nächste Woche sollte, dank dem Feedback vieler User, alles wasserdicht sein.

wobei sofortueberweisung als Onlinepaymentschnittstelle eigentlich schon relativ etabliert ist. Demnächst werden noch Kreditkarten bei der e-wallet dazu kommen - und wer weiß, vlt. auch paypal.

Über "Bankeinzug" disktutieren wir derzeit - Problem 6 Wochen widerrufbar - d.h. wir könnten den Startern, trotz Erfolg das Geld innerhalb 6 Wochen das Geld nicht geben - das bringt einige "Probleme" mich sich.

geschrieben von
tino

geschrieben am 27.10.2010 | 00:44

Bankeinzug
Hallo Tino,

vielen Dank für die Antwort: klar, die Widerrufbarkeit einer Lastschrift macht die Zuteilung des Gelds problematischer als eine erfolgreiche Überweisung. Die Frage ist, ob nicht trotzdem der Nutzen überwiegt.

In der Theorie ist die Sofortüberweisung sicher eine bequeme und vor allem rasche Art, das eWallet mit Münzen zu füllen. Aber Du schränkst die Akzeptanz ja schon selbst ein- wie "relativ" verbreitet ist das Verfahren tatsächlich? Wie hoch ist die Akzeptanz? Wenn ich auch nur die Hälfte aller Unterstützer auf diesem Weg verliere- ist dann nicht wertvolle Aktivierungsenergie verpufft?

Vielleicht liege ich damit ja auch falsch. Ich kann nur von mir selbst aus urteilen. Ich bin als Autor glaube ich ziemlich aufgeschlossen, was dieses Projekt angeht. Ich bin sogar ziemlich begeistert. :-) Und vermutlich bin ich etwas ausdauernder als der klassische Unterstützer, den ich gerade irgendwo in seinem Alltagsleben abgeholt habe.

Und zu einer Aufladung per Überweisung bin ich beispielsweise trotz aller Begeisterung schlicht und ergreifend noch nicht gekommen. Hätte ich das per Lastschrift erledigen können: meine Münzen wären längst an ein tolles Projekt verteilt! :-)

geschrieben von
Wolfgang Aistermann
Webseite

geschrieben am 27.10.2010 | 12:32

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Mit Startnext können Starter (Künstler, Musiker, Filmemacher, Designer, Fotografen, Autoren, Journalisten, ...) ihre Projekte durch viele einzelne Personen finanzieren lassen (Crowdfunding). Im Gegenzug bekommen die Supporter (Fans, Freunde, Bekannte, Familie, Firmen und Mäzene) vom Starter einzigartige Dankeschöns, wie z.B. eine unterschriebene CD, eine Nennung im Abspann oder ein exklusives Meet & Greet. Fans können hautnah bei der Entstehung eines Projektes dabei sein oder sogar in den Prozess involviert werden (Marketing 2.0). Firmen nutzen Startnext für ihr Kultursponsoring und CSR Marketing.

Der Starter bekommt die finanzielle Unterstützung erst, wenn sein Budgetziel erreicht ist - klappt das nicht innerhalb der geplanten Zeit, geht das Geld an die jeweiligen Unterstützer wieder zurück und kann in neue Projekte investiert werden. Du hast weitere Fragen? Lies in den FAQ!

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