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Das Dankeschön (2): Gut kalkuliert zum Erfolg!

Dem Supporter eine Auswahl geben

Auf der einen Seite sollte man dem Supporter eine gewisse Auswahl anbieten, damit er das für sich passende Dankeschön aussuchen kann. Auf der anderen Seite sollten jedoch auch nicht zu viele Dankeschöns angeboten werden, da ansonsten die Wahl auch schnell zur Qual wird. Aus diesem Grund empfiehlt es sich je nach Projekt zwischen 3 und 9 Dankeschöns anzubieten. Unsere Statistik zeigt, dass Dankeschöns zwischen 15€ und 75€ von den Supportern am besten angenommen werden. Folglich ist es ratsam in dieser Spanne seinen Fokus zu setzen, um so viele Supporter wie möglich zu erreichen.

Eine gute Preiskalkulation ist das A und O

Eine gute Kalkulation ist das A und O für ein erfolgreiches Crowdfunding-Projekt – zum einen vor der Crowdfunding-Kampagne, um mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis viele Unterstützer für sich gewinnen zu können. Zum anderen im Nachhinein, um mit der eingenommenen Fundingsumme sowohl anfallende Kosten für die Dankeschöns als auch für das Projekt abdecken zu können. Bei der Kalkulation sollte also Folgendes beachtet werden:

1. Brutto statt netto
Die Dankeschöns werden verkauft. Aus diesem Grund solltet ihr in den Preisen auch die abzuführende Mehrwertsteuer mit einberechnen.

2. Versandkosten nicht vergessen
Nicht selten werden Dankeschöns auch versendet. Hierbei ist es ratsam auch die anfallenden Verpackungs- und Versandkosten in den Preis mit einzukalkulieren.

3. Gebühren bei PayPal
Derzeit ist PayPal die einzige gebührenpflichtige Bezahlmethode auf Startnext. So fallen für eine empfangende Zahlung aus Deutschland oder anderen EU-Ländern 1,9 % der Buchungssumme plus einmalig 0,35€ an. Bei Projekterfolg hat dies der Starter zu tragen und sollte daher in die Kalkulation mit berücksichtigt werden. Im Falle des Scheiterns übernimmt Startnext die entstandenen Gebühren für euch. Dennoch empfiehlt es sich PayPal zu aktivieren, da PayPal mit 60% der Buchungen die beliebteste Bezahlmethode auf unserer Plattform ist.

4. Orientierung an Marktpreisen
Grundsätzlich sollten die Preise marktfähig sein. Aus diesem Grund empfiehlt sich im Vorfeld eine Preisanalyse in seinem Produkt- oder Dienstleistungssegment durchzuführen. Am Beispiel eines Musikalbums: Wenn ein vergleichbares Album im Handel 20€ kostet, wird es schwierig sein, das Album weit über diesen Preis, z.B. für 40€, zu verkaufen. Bei zu hohen Preisen besteht die Gefahr die Kampagnen-Dynamik sowie die virale Verbreitung des Projektes zu entschleunigen oder im schlimmsten Falle sogar zu stoppen.

5. Tipp aus der Praxis: Aktionspreise
Erleichtert euren Supportern die Unterstützungsentscheidung mit unwiderstehlichen Aktionspreisen in eurer Crowdfunding-Kampagne. Wie das aussehen kann, macht euch Carsten Waldeck mit seinem iCrane-Projekt vor. So bietet er seinen Kamerakran nicht nur zum regulären Preis von 299€ an, sondern darüber hinaus noch zu limiterten und gestaffelten Aktionspreisen.

iCrane Aktionspreise 
Diese Preisstrategie zeigt Wirkung, denn so konnte er knapp einem Monat vor Deadline bereits über 63.000€ einsammeln, was 318% seiner angestrebten Fundingsumme von 20.000€ entspricht.

Noch etwas: Hinweis auf Wartezeit

Die Praxis zeigt, dass zwischen der Projektfinanzierung und der Erbringung der Dankeschöns etwas Zeit verstreichen kann. In diesem Fall sollte die Wartezeit auch in der Projektdarstellung transparent kommuniziert werden, sodass sich der Supporter darauf einstellen kann. Sehr schön gelöst hat dies Van Bo Le-Mentzel in seinem aktuellen Crowdfunding-Projekt Karma Chakhs.

Dankeschön mit Lieferdatum am Projketbeispiel Karma Chakhs 

Fazit

Runde dein Projekt mit originellen Dankeschöns zu angemessenen Preisen ab, somit kommst du deinem Projekterfolg einen deutlichen Schritt näher.

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12.11.2012

veröffentlicht von
Christin Lorenz

Kategorie
Projektlounge

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