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    <title type="html"><![CDATA[Crowdfunding, Projektfinanzierung f&uuml;r K&uuml;nstler, Kreative ... auf startnext]]></title>
    <subtitle type="html"><![CDATA[Du hast ein kreatives, verrücktes Projekt und suchst nach Finanzierern und Unterstützern? Startnext ist deine Plattform. Finde Freunde, Fans, Partner, Mäzen und gewinne ihre Herzen!]]></subtitle>
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    <updated>2009-10-15T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="html"><![CDATA[Kreative Ideen nach vorn! &#8211; Auch in Sachen unternehmerisches Kulturengagement (2.0)]]></title>
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            <published>2012-02-03T22:13:00+01:00</published>
            <updated>2012-02-03T22:13:00+01:00</updated>
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            <author><name>Anja Barth</name></author>
            <summary type="html"><![CDATA[<img src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=0&amp;width=400" style="display: block;"/><div>Eine empirische Untersuchung ...
<p>&#8230; klingt erst einmal nach trockener Methodentheorie. Doch das spannende bei der Untersuchung war, dass ich Vertreter völlig verschiedener Unternehmen interviewt habe. So konnte ich Menschen der unterschiedlichsten Branchen &#8211; vom Finanzmittelsektor, über die Automobilbranche, von internationalen Konzernen über mittelständische Betriebe bis hin zu Vermittlungsorganisationen zwischen Wirtschaft und Kultur &#8211; zu ihrem Kulturengagement befragen und Kriterien für sinnvolle Kooperationen zwischen Unternehmen und Kultur entwickeln. Im Ergebnis möchte ich vier Kategorien vorstellen, die aus Sicht von Unternehmen für das Gelingen ihres Kulturengagements eine wichtige Rolle spielen.</p>
Passfähigkeit &#8230;
<p>&#8230; zwischen dem Kreativen bzw. dessen Werten und Botschaften zum kulturfördernden Unternehmen bildet den Ausgangspunkt für eine gelungene Zusammenarbeit. Kann sich das fördernde Unternehmen mit dem Künstler, seiner Arbeit oder der Kulturinstitution identifizieren? Und umgekehrt: Findet sich das Kulturprojekt in den Werten des Unternehmens wieder? Zu klären sind Fragen nach den Zielgruppen bzw. dem Publikum, der regionale Fokus und der zugrunde liegenden Unternehmensphilosophie. Das heißt, Künstler und Kreative sollten sich über Ihre eigenen Wertvorstellungen im Klaren sein, um so konkrete Angebote für Sponsoren und Kulturinvestoren zu formulieren. Passen Unternehmen und Künstler zueinander steigert dies die Glaubwürdigkeit der Kulturkooperation.</p>
<img alt="Kooperationsangebote für Firmen im aktuellen Projekt &quot;Rettet Mailfrieds!&quot;" src="../../../tycon/pic.php?imgid=12253&amp;width=250&amp;height=" title="Kooperationsangebote für Firmen im aktuellen Projekt 'Rettet Mailfriends!'" align="center" border="5" />
Sichtbarkeit &#8230;
<p>&#8230; ist natürlich auch ein Kriterium, denn: Egal ob das Kulturengagement eher im Unternehmen für die Mitarbeiter oder für die Öffentlichkeit bestimmt ist, es ist stets ein Kommunikationsmittel, mit dem für das Unternehmen relevante Werte wie Authentizität und Glaubwürdigkeit sowie Image und Reputation gestärkt werden. Um wahrgenommen zu werden bedarf es natürlich der Aufmerksamkeit. Diese wiederum kann durch ein gewisses Maß an Einzigartigkeit oder Exklusivität erreicht werden. Dementsprechend werden kreative Kooperationen und Kommunikationsanlässe geschaffen, die dem fördernden Unternehmen jene Sonderposition im Förderkreis des Künstlers oder der Kulturinstitution ermöglichen.</p>
<img alt="Sponsoring-Paket des Projekts AABER ART AWARD 2012 - Award für junge Kunst in München" src="../../../tycon/pic.php?imgid=12254&amp;width=250&amp;height=" title="Sponsoring-Paket des aktuellen Projekts 'AABER ART AWARD 2012 - Award für junge Kunst in München'" align="center" border="5" />
Inhalte &#8230;
<p>&#8230; und Ideen sind natürlich relevant. Durch die Kooperation mit Künstlern, Kreativen und Kulturinstitutionen entstehen eine Reihe von Kommunikationsanlässen und Begleitveranstaltungen. Diese können mit Inhalten gefüllt und zielgruppenspezifisch aufbereitet werden. So können die Mitarbeiter auf ein Konzert gehen und davon im Mitarbeiterblog berichten. Oder die Entscheidung fällt für eine ganze Kampagne, in welche der Künstler integriert ist. Die Qualität der Unternehmenskommunikation kann durch relevante Inhalte gestärkt werden. Aus &#8222;Tue Gutes und rede darüber&#8220; kann schließlich in der Fortführung &#8222;Tue Gutes und lasse darüber reden&#8220; werden.</p>
Sicherheit &#8230;
<p>&#8230; und Prinzipien wie Vertrauen, Zuverlässigkeit, Langfristigkeit der und Gleichberechtigung zwischen den Kooperationspartnern bilden die vierte Säule eines erfolgreichen Kulturengagements. Eine dialogorientierte, nachhaltige Beziehung ist hier genauso wichtig wie der Blick auf Kosten und Ressourcen, die ein Unternehmen für das Kulturengagement einsetzt.</p>
Die Corporate Social Responsibility (CSR) &#8230;
<p>&#8230; wurde ja von mir bereits mehrmals im Startnext-Blog erwähnt. Dahinter steht der Gedanke, dass Unternehmen als gesellschaftliche Akteure in ihrer Umwelt handeln und diese so gestalten. Im Crowdfunding kann das potentielle Publikum aktiv in die Entstehung eines Kulturproduktes integriert werden. Dies sollte auch für Unternehmen möglich sein, denn: Auch in Unternehmen arbeiten kulturinteressierte und kreative Menschen. Und: Kulturinteressierte und kreative Menschen können auch die Zielgruppe der Unternehmen sein.</p>
Fazit:
<p>Mittels Crowdfunding sind neue kreative Kooperationsmodelle zwischen Unternehmen und Künstlern möglich. Im Web 2.0 vielleicht mehr denn je. Nirgendwo sonst können sich Künstler, Publikum und Förderer so einfach, kreativ und auf Augenhöhe begegnen: Kulturengagement 2.0.</p>
<img alt="Kreative Co-Finanzierung beim Projekt PODIUM 360 grad des PODUM Festivals 2011: Die Zukunftsstiftung Heinz Weiler hat jeden Unterstützerbetrag verdoppelt." src="../../../tycon/pic.php?imgid=12255&amp;width=250&amp;height=" title="Kreative Co-Finanzierung beim Projekt 'PODIUM 360 grad' des PODUM Festivals 2011: Die Zukunftsstiftung Heinz Weiler hat jeden Unterstützerbetrag verdoppelt." align="center" border="5" />
<p>Habt ihr Fragen, Feedback oder Ideen zum Thema? Schreibt mir einfach einen Kommentar.&nbsp;</p></div>]]></summary>
        </entry>
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            <title type="html"><![CDATA[Vorkasse für Auslandseinzahler abgeschaltet]]></title>
            <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Vorkasse-fuer-Auslandseinzahler-abgeschaltet-322"/>
            <published>2012-01-03T16:45:48+01:00</published>
            <updated>2012-01-03T16:45:48+01:00</updated>
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            <author><name>Tino Kreßner</name></author>
            <summary type="html"><![CDATA[<img src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=0&amp;width=400" style="display: block;"/><div><ul>
<li>Einzahlung mittels Sofortüberweisung. Derzeit können Supporter sofortüberweisung aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, den Niederlanden, Italien und dem Vereinigten Königreich nutzen</li>
<li>Gastzahlung mittels Paypal. Hier kann mittels Kreditkarte aus jedem Land bezahlt werden.</li>
</ul>
<p>Wir arbeiten weiter gemeinsam mit unserem Partner für die Payments - der Fidor Bank AG - an einer Optimierung der Buchungen und werden hier stetig neue Lösungen anbieten. Vielen Dank für Euer Verständnis.</p></div>]]></summary>
        </entry>
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            <title type="html"><![CDATA[Crowdfunding für Projekte der kulturellen Bildung]]></title>
            <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Crowdfunding-fuer-Projekte-der-kulturellen-Bildung-321"/>
            <published>2012-01-05T12:23:25+01:00</published>
            <updated>2012-01-05T12:23:25+01:00</updated>
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            <author><name>Vera Marie Rodewald</name></author>
            <summary type="html"><![CDATA[<img src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=0&amp;width=400" style="display: block;"/><div><p class="MsoPlainText">Keine Überzeugungsarbeit für den Bedarf medienpädagogischer Projekte.</p>
<p class="MsoPlainText">Projekte, die sich die Förderung von Medienkompetenz zum Ziel gesetzt haben, müssen den Bedarf ihres Konzepts vermutlich nicht erklären, da sie es mit internetaffinen Plattformnutzern zu tun haben, welche sich dem Thema Medien bereits genähert haben</p>
<p style="font-weight: bold;" class="MsoPlainText">Medienpädagogische Projekte sind medial gut aufzubereiten.</p>
<p class="MsoPlainText">80% der erfolgreichen Projekte auf der Plattform nutzen ein Video zur Bewerbung ihrer Idee. So bringen die Initiatoren zudem bereits aus konzeptionellen Gründen die erforderliche Medienkompetenz mit, um ihr Projekt zusätzlich auf den verschiedenen Social Media Kanälen zu bewerben</p>
<p style="font-weight: bold;" class="MsoPlainText">Gesellschaftliche Relevanz.</p>
<p class="MsoPlainText">Projekte der kulturellen und medienpädagogischen Bildung haben eine gesellschaftliche Relevanz. Damit eignen sie sich besonders dadurch für das Crowdfunding, dass sie durch die Crowd finanziert werden. Die gesellschaftliche Wirkung drückt sich hierbei sowohl auf regionaler Ebene aus (z.B. benötigt ein Nachwuchsfilmfestival finanzielle Unterstützung, um eine Jury aus Experten zu bilden), als auch überregional, indem sie ein Interesse von potentiellen Unterstützern abdecken. Ein gesellschaftlicher Nutzen kann sich auch dadurch abzeichnen, dass die im Projekt entstandenen Inhalte (Seminar, Ausarbeitungen, mediale Erzeugnisse, etc. ) für den Einzelnen frei zur Verfügung stehen</p>
<p style="font-weight: bold;" class="MsoPlainText">Bereits vorhandene Netzwerke.</p>
<p class="MsoPlainText">In der Projektarbeit der kulturellen Bildung und der Medienpädagogik sind die Initiatoren oftmals mit anderen Akteuren vernetzt und stehen im Austausch. Diese Netzwerke sind für die Akquisition finanzieller Mittel durch Crowdfunding besonders hilfreich, da während der Laufzeit auf der Plattform kaum Zeit für eine Netzwerkbildung bleibt.</p>
<p class="MsoPlainText">Kulturelle Bildungsprojekte und solche aus der Medienpädagogik sind auf die finanzielle Unterstützung durch Banken, Stiftungen, Sponsoren oder öffentliche Fördermittel angewiesen, welcher ein oftmals mühseliger Antragsprozess vorausgeht. Die Ungewissheit über die Bewilligung von Fördergeldern ist auch bei dieser gängigen Methode der Projektfinanzierung üblich.</p>
<p class="MsoPlainText">Crowdfunding dient demnach nicht nur als Möglichkeit, ungenutzte Potentiale für die Projektdurchführung auszuschöpfen und so kleinere Vorhaben vollständig zu realisieren. Es kann auch dabei helfen, eine finanzielle Eigenleistung einzutreiben, die für eine weitere Förderung durch eine Institution notwendig ist.&nbsp; Die Unabhängigkeit von den Interessen der Geldgeber, die Freiheit in der Konzeption und die Chance, gerade Nischenprojekte umsetzen zu können, macht die Attraktivtät dieser Finanzierungsform aus. Erste erfolgreich unterstützte Projektideen auf startnext.de wie museum in motion dürften Anreiz für weitere spannende Vorhaben aus dem Bereich der kulturellen Bildung und Medienpädagogik sein.</p>
<p style="font-style: italic;">Bildquelle: Initiative Creative Gaming e.V.</p></div>]]></summary>
        </entry>
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            <title type="html"><![CDATA[re: 2011 - Der Startnext Jahresrückblick]]></title>
            <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/re-2011-Der-Startnext-Jahresrueckblick-320"/>
            <published>2011-12-28T14:51:05+01:00</published>
            <updated>2011-12-28T14:51:05+01:00</updated>
            <id>http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/re-2011-Der-Startnext-Jahresrueckblick-320</id>
            <author><name>Anja Barth</name></author>
            <summary type="html"><![CDATA[<img src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=0&amp;width=400" style="display: block;"/><div><p>März
Auf Startnext wird vor dem eigentlichen Crowdfunding die Startphase (Crowdsourcing) eingeführt. Jetzt haben die Starter die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Fans ihre Projektdarstellung zu verbessern. So können Qualität und damit Erfolgsaussichten der Projekte erhöht werden.</p>
<p>April
Die 1. co:funding Konferenz findet als Sub-Konferenz der re:publica in Berlin statt und thematisiert das Thema Crowdfunding für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit 350 Besuchern ist die Konferenz restlos ausgebucht.</p>
<p>
</p>
<p>Crowdfunding: a chance for society or the killer of cultural variety? from 2010LAB.tv on Vimeo.</p>
<p>Mai
Startnext wird gemeinnützig und schafft damit ab Juli die Provision ab, so dass die Plattform für Starter komplett kostenfrei ist.

Juni
Startnext gewinnt den Website Award Sachsen und im bundesweiten Ausscheid die Anerkennung der Jury für die beste Start-Up Idee Umsetzung. Eine tolle Auszeichnung für die Entwickler und Gestalter der Website. Außerdem wird unter den Startnext-Projekten von der Crowd das beste Pitch-Video gewählt. Die 3 Sieger erhalten eine Startfinanzierung aus dem Crowdfonds.</p>
<p>Juli
Zunehmend werden auch klassische Medien auf Crowdfunding als alternative Finanzierungsmöglichkeit für Künstler und Kreative aufmerksam. Das ZDF berichtet in der Sendung "aspekte" über Crowdfunding und Startnext. Hier findest Du unseren Pressespiegel.

August
Wir gewinnen viele neue Kooperationspartner, die Crowdfunding auf Startnext unterstützen, darunter Arte Creative, das ART Magazin, crowdsourcingblog.de und viele viele mehr ...

September
Wir feiern den 1. Geburtstag und freuen uns über die vielen Glückwünsche! Außerdem launchen wir die sogenannten Pages, mit denen es nun auch Unternehmen, Institutionen und Städten möglich ist, ihr Kulturengagement sichtbar zu machen. Crowdfunding wird zum Instrument für das Kulturengagement 2.0.

Oktober
Die erste regionale Crowdfunding-Plattform Nordstarter Hamburg startet als Sub-Plattform von Startnext. Mit einem Stand sind wir fünf Tage auf der Frankfurter Buchmesse vertreten.

November
In Leipzig veranstalten wir den 1. co:funding Workshop und veröffentlichen zugleich das 1. co:funding Handbuch, in dem das Thema Crowdfunding und Crowdinvestment aus unterschiedlichen Perspektiven erstmalig beleuchtet wird.</p>
<p><img alt="co:funding Handbuch" src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=10058&amp;width=&amp;height=250" border="0" hspace="100" />
Dezember
Zum Weihnachtsfest veröffentlichen wir den Crowdfunding-Gutschein und die Dankeschön-als-Geschenk-Funktion, mit dem Du Kultur verschenken kannst.</p>
<p>Wir haben unser Jahresziel erreicht: 100 Projekte aus allen kreativen Sparten konnten dank eurer Unterstützung mit einer Summe von 300.000 &#8364; realisiert werden. Die tagesaktuelle Statistik findest Du immer auf der Startnext-Startseite.</p>
<p>In diesem Sinne, vielen Dank für Dein Crowdfunding-Engagement! Wir wünschen Dir einen guten Start ins neue Jahr und freuen uns auf ein spannendes nächstes Jahr.</p></div>]]></summary>
        </entry>
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            <title type="html"><![CDATA[Crowdfunding für Dokumentarfilme - "Stepping Forward" macht's vor!]]></title>
            <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Crowdfunding-fuer-Dokumentarfilme-Stepping-Forwa-319"/>
            <published>2011-12-22T12:46:15+01:00</published>
            <updated>2011-12-22T12:46:15+01:00</updated>
            <id>http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Crowdfunding-fuer-Dokumentarfilme-Stepping-Forwa-319</id>
            <author><name>Anna Theil</name></author>
            <summary type="html"><![CDATA[<img src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=0&amp;width=400" style="display: block;"/><div><p>Ulrike Kübler hat selbst ungefähr ein Jahr auf Malta verbracht und das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven - von Einheimischen, den Migranten und der Regierung - kennengelernt. In Stepping Forward wollen die Filmemacher abseits von den Medienbildern herausfinden, wie es nun wirklich an den Grenzen der <strong>"Festung Europa"</strong> zugeht. Der kleinste EU-Staat muss sich neben Gibraltar (Spanien) und Lampedusa (Italien) am direktesten mit den Herausforderungen der sog. irregulären Migration auseinandersetzen. Der Inselstaat bildet somit einen beinahe geschlossenen Mikrokosmos der im kleinen sehr gut veranschaulicht, wie Politik auf menschliche Motivationen stößt.</p>
<p>Die Vorproduktionsphase hat im Frühjahr 2011 begonnen und die Dreharbeiten dauern noch bis Ende Februar 2012 an. Um die ausstehenden Produktions- und Postproduktionskosten finanzieren zu können, haben die Filmemacher auf Startnext diesen Monat ein Crowdfunding-Projekt gestartet, das schon in kurzer Zeit vielversprechende Resonanz in der Community gefunden hat.</p>
<strong>Zukunft der Filmfinanzierung für Dokumentarfilme?</strong> &nbsp;
<p>Das Filmprojekt Stepping Forward zeigt einmal mehr, dass Crowdfunding insbesondere für Dokumentarfilme eine spannende Finanzierungsmöglichkeit sein kann, da die Bindung der Fans an reale Geschichten immer größer sein wird, als bei fiktionalen Geschichten. Damit steigt die Chance Unterstützer über den jeweiligen thematischen Fokus des Films zu gewinnen. Zwei Dokumentarfilme zeigen mit sagenhaften Crowdfunding-Projekten, wie das gelingen kann: <strong>"The Age of Stupid",</strong> ein Film über den Klimawandel und <strong>"My Reincarnation"</strong>, der die Geschichte einer Wiedergeburt und der tibetischen Spiritualität erzählt. &nbsp;</p>
<p>Peter Wintonick (Necessary Illusions/ DOCAGORA, Montreal) sieht Crowdfunding als alternative Finanzierungsmöglichkei, da sie von der Produktion bis zur Distribution neue Möglichkeiten eröffnet. <em>"Crowdfunding will be the next thing, the next big thing. (...) There is going to be a transition period for the next five years as we get rid of the core dependency of single source funding. It will be interesting that we can ask the film agencies that are investing now: Can we use crowdfunding as part of our budget."</em> (Crowdfunding-Panel am 21.10.2010, DOK Leipzig - Internationales Festival für Dokumentar- und Animationsfilme)<em></em></p>
<p>Der Dokumentarfilm Stepping Forward könnt ihr noch bis Ende Februar unterstützt werden!</p>
<p>&nbsp;</p></div>]]></summary>
        </entry>
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            <title type="html"><![CDATA[Der Kultur-Gutschein auf startnext&nbsp;&nbsp;]]></title>
            <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Der-Kultur-Gutschein-auf-startnext-318"/>
            <published>2011-12-17T16:07:52+01:00</published>
            <updated>2011-12-17T16:07:52+01:00</updated>
            <id>http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Der-Kultur-Gutschein-auf-startnext-318</id>
            <author><name>Tino Kressner</name></author>
            <summary type="html"><![CDATA[<img src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=0&amp;width=400" style="display: block;"/><div><p>Der Kultur-Gutschein kann mehrfach verwendet werden, bis das Gutschein-Budget aufgebraucht ist. Wenn der Funding-Betrag über dem Gutscheinwert liegt, muss der Differenzbetrag eingezahlt werden. Noch nie war Kultur-Unterstützung so einfach. Der Kultur-Gutschein ist etwas völlig Neues im Crowdfunding. Wir hoffen ihr habt Spaß beim Verschenken und wir freuen uns auf die Reaktionen der Beschenkten.</p>
<p>Jetzt Kultur-Gutschein sichern &nbsp;</p></div>]]></summary>
        </entry>
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            <title type="html"><![CDATA[Crowdfunding für Stromberg Kinofilm (Crowdinvestment, Kulturaktie)]]></title>
            <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Crowdfunding-fuer-Stromberg-Kinofilm-Crowdinvestme-317"/>
            <published>2011-12-15T21:42:03+01:00</published>
            <updated>2011-12-15T21:42:03+01:00</updated>
            <id>http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Crowdfunding-fuer-Stromberg-Kinofilm-Crowdinvestme-317</id>
            <author><name>Tino Kreßner</name></author>
            <summary type="html"><![CDATA[<img src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=0&amp;width=400" style="display: block;"/><div><p>Das Modell hinter dieser Crowdfunding-Kampagne ist simpel: Kommen <strong>1 Million &euro; per Crowdfunding</strong> zu Stande, wird der Film produziert. Gehen <strong>1 Million Zuschauer ins Kino</strong>, bekommt jeder sein Investment zurück. Bei <strong>doppelter Zuschauerzahl</strong> beträgt die <strong>Rendite 150%</strong>. Investiert man also 1.000 &euro; und 2 Million Zuschauer gehen ins Kino, beträgt die Ausschüttung 1.500 &euro; (bei 3 Millionen Zuschauer erhält man 2.000 &euro; usw.).</p>
<p>&nbsp;<img alt="" src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=10532&amp;width=460&amp;height=" border="0" /></p>
<p style="text-align: right;"><em>Quelle: myspass.de</em>&nbsp;</p>
<p>Als Investor erhält man über die Beteiligung hinaus eine <strong>Investorenurkunde, Zugang zur Investors-Lounge und je nach Höhe des Investments eine namentliche Nennung im Abspann sowie Premieren-Tickets</strong>. Scheitert die Finanzierung, erhält jeder Investor sein Geld zurück <strong>(Alles-oder-Nichts-Prinzip)</strong>. Stromberg kombiniert hiermit die Prinzipien des Crowdfundings&nbsp;(Finanzierung für exklusive Gegenleistungen) und mit der Erweiterung des Crowdinvestments (Beteiligung am Erfolg). Alle Details zur Kampagne im F.A.Q. Bereich auf Myspass.de</p>
Crowdinvestment-Pionier: Iron Sky
<p>Pionier auf diesem Gebiet ist die Spielfilmproduktion <strong>Iron Sky</strong>, die <strong>900.000 &euro; über Crowdinvestments</strong> sammeln und <strong>300.000 &euro; über Crowdfunding</strong>. 6,3 Millionen sind über klassische Filmförderungen gesichert. Ca. 570.000 &euro; konnten über diesen Weg eingeworben werden. Das Filmprojekt war dabei weltweit auf diversen Crowdfunding-Plattformen aktiv. Die Deutschland Kampagne lief erfolgreich über startnext.de</p>
<p><img alt="" src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=10534&amp;width=460&amp;height=" border="0" />&nbsp;</p>
<p style="text-align: right"><em>Quelle: startnext.de/iron-sky2</em>&nbsp;</p>
<p>Die schwarze Scifi-Komödie über die Nazis, die sich auf dem Mond versteckt haben und 2018 zurück kommen, wird Anfang 2012 in die Kinos kommen. &nbsp;Bis zum 15.03. können bei Stromberg Anteile gekauft werden.</p>
Das cofunding-Modell (Ko-Finanzierung von der Crowd und klassicher Finanzierung)
<p>Auch Stromberg nutzt bei der Kampagne das <strong>cofunding Modell</strong>, welches wir am 30.11. diesen Jahres auf dem co:funding workshop in Leipzig vorgestellt haben. Der andere Teil des Gesamtbudgets der Produktion werden über klassische Filmförderungen, Sponsoring und Risiko-Geldgeber eingeworben. Für <strong>50.000 &euro;</strong> kann man <strong>Pate</strong> einer Figur werden und deren Name und Charakter mitgestalten oder gar mittels Product-Placement seine Marke neben das Müller-Milchreis-Becherchen stellen lassen. Anders als bei Iron Sky ist diesmal die Abhängigkeit: Kommen die 1 Million Euro nicht zu Stande, wird nicht produziert. Bei Iron Sky ist der Kinostart schon fest in Planung trotz aktuell erst 63% eingesammelt werden konnten des geplanten Crowdfunding- und Crowdinvestment-Budgets.</p>
<p><img alt="cofunding - Kofinanzierungsmodell" src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=10535&amp;width=460&amp;height=" border="0" />&nbsp;</p>
<p style="text-align: right"><em>Quelle: co:funding Handbuch (tyclipso.me)</em>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<strong>Das cofunding-Modell von Iron Sky:</strong></p>
<p><img alt="" src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=10533&amp;width=460&amp;height=" border="0" />&nbsp;</p>
<p style="text-align: right">Quelle: ironsky.net</p>
Das Prinzip Kulturaktie&nbsp;
<p style="text-align: left;">2007 habe&nbsp;ich ein Kapitel über Crowdfunding im Musikbereich in meiner Bachelorarbeit geschrieben und hier das Prinzip der Kulturaktie untersucht. Vier Jahre später steht mit Stromberg nun ein Projekt in den Startlöchern, was dem Prinzip eine nationale Bekanntheit verleihen und das Thema in die Massenmedien bringen kann. Mit Startnext stehen wir kurz davor unser Jahresziel von <strong>100 erfolgreichen Projekten</strong> und <strong>300.000 &euro; für Kultur- und Kreativprojekte zu erreichen</strong>. Stromberg wird diese Summe vermutlich innerhalb 2 Wochen erzielen und damit den wichtigen Weg für Crowdfunding mit der Erweiterung der Kulturaktie ebnen.</p>
<p style="text-align: left;">Wir wünschen dem Team viel Erfolg.</p></div>]]></summary>
        </entry>
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            <title type="html"><![CDATA[Die Zukunft der CD/DVD - Erkenntnisse der 15. kgd media talks]]></title>
            <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Die-Zukunft-der-CDDVD-Erkenntnisse-der-15-kgd-314"/>
            <published>2011-12-10T18:43:12+01:00</published>
            <updated>2011-12-10T18:43:12+01:00</updated>
            <id>http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Die-Zukunft-der-CDDVD-Erkenntnisse-der-15-kgd-314</id>
            <author><name>Tino Kreßner</name></author>
            <summary type="html"><![CDATA[<img src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=0&amp;width=400" style="display: block;"/><div><p><strong>"Digital ist besser"</strong> lautet auch der Titel des aktuellen Buches von Tim Renner, welches er mit seinem Bruder Kai-Hinrich Renner geschrieben hat. Renner beschreibt in seiner Keynote zu Beginn die Fehler der Musikindustrie und warum CDs in Zukunft nicht mehr benötigt werden. &nbsp;In der zweiten Keynote habe ich vor Akteuren der Film- und Musikindustrie die neuen Möglichkeiten mittels Crowdfunding vorgestellt. Schaut man sich aktuell alle Musik- und Filmprojekte auf Startnext an, wird deutlich, dass in jeder Crowdfunding-Kampagne die CD bzw. DVD in einer individualisierten oder limitierten Form angeboten wird. Trotz Simfy und itunes scheint bei dem physischen Datentränger gerade der besondere Reiz zu liegen. Unterstützer werden frühzeitig in die Produktion und Finanzierung einbezogen. Als Gegenleistung bekommen diese besondere Gegenleistungen, die sie nicht im Laden kaufen können, wie z.B. eine CD mit Nennung im Booklet, eine handsignierte DVD oder auch eine limitierte Edition mit persönlichem Anschreiben.</p>
<p>Beim täglichen Medienkonsum sprechen die <strong>Vorteile der Digitalisierung</strong> gegenüber dem physischen Datenträger für sich:</p>
<ul>
<li>Sofortige Rezeption (keine Wartezeiten durch Versand)</li>
<li>Zugriff auf ein nahezu unendliche Datenbasis an Musik und Filmen</li>
<li>Übersichtliche Kategorisierung und leichte Auffindbarkeit durch ausgebaute Sortierfunktionen</li>
<li>Kein eigener Aufwand mit Download und Sortierung durch Streaming-Möglichkeiten</li>
<li>In der Regel geringere Kosten</li>
<li>Medienkonsum überall möglich (Synchronisation des PCs mit mobilen Geräten oder streaming server)</li>
<li>Einfache Möglichkeit Sampler und Playlisten zu erstellen</li>
</ul>
<p>Die <strong>Chance des physischen Datenträgers</strong> liegt dabei in den Möglichkeiten vom Crowdfunding:</p>
<ul>
<li>Personalisiertes Artwork (Cover-, Inlay-, Labeldesign)&nbsp;</li>
<li>Persönliche Widmung des Künstlers</li>
<li>Abdruck (Verewigung) der Unterstützer</li>
<li>Limitierung von Editions</li>
<li>Haptisches Erlebnis; höhere Wertschätzung</li>
<li>Persönliches Anschreiben beim postalischen Versand&nbsp;</li>
<li>Kombinierbar mit weiteren Merchandising-Produkten</li>
</ul>
<p>Die CD und DVD haben damit ein starkes Argument für die Daseins-Berechtigung und könnten sich wie die Vinyl unter Fans und Sammlern langfristig etablieren. Man denke an das Gespräch am CD-Ständer mit neuen Gästen in der Wohnung - hier können in Zukunft spannende Geschichten über die Entstehung erzählt werden. Als Geschenk heben sich diese Produkte von der Standard-Jewl-Case ab und auch der haptische Effekt beim "Rumzeigen" im Freundeskreis kann hiermit erhöht werden.</p>
<p>Den ersten Tag der kgd media talks beendete <strong>Bodo Schwartz</strong>, ehemaliger Geschäftsführer der 20th Century Fox Home Entertainment GmbH, mit den Worten: "Keine Bange, die Scheibe gibt's noch lange" und sprach so einer ganzen Industrie Mut zu.</p>
<p><strong>Meine Prognose:</strong> Die CD und DVDs werden aus den Elektronik-Supermärkten verschwinden und zu einem begehrten Sammlerobjekt für Fans. Die Produktionskosten und die Risikominimierung werden über Crowdfunding gedeckt. Auf dem Massenmarkt selbst wird alles gestreamt, was den natürlichen Gegentrend des hochwertigen physischen Datenträgers verstärkt.</p></div>]]></summary>
        </entry>
				<entry>
            <title type="html"><![CDATA[Hotel Desire &#8211; hat irgendwas mit Crowdfunding zu tun?]]></title>
            <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Hotel-Desire-8211-hat-irgendwas-mit-Crowdfundin-313"/>
            <published>2011-12-09T15:57:22+01:00</published>
            <updated>2011-12-09T15:57:22+01:00</updated>
            <id>http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Hotel-Desire-8211-hat-irgendwas-mit-Crowdfundin-313</id>
            <author><name>Denis Bartelt</name></author>
            <summary type="html"><![CDATA[<img src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=0&amp;width=400" style="display: block;"/><div><p>Auch Startnext hat sich damals positiv zum Projekt geäußert, weil es dem Thema Crowdfunding in Deutschland und unseren Projektstartern hilft, wenn das Thema bei der Masse ankommt. Der Trick Crowdfunding mit einem &#8222;seichten&#8220; Porno (PorNEO) zu kombinieren, hat auch funktioniert. Den Medien gefällt es &#8211; es kommt an. Mission erfüllt.</p>
<p>Allerdings zeigt sich auch, wie wenig die Presse offensichtlich recherchiert:</p>
<p>Der Stern schreibt völlig ungeniert, was da per DPA reinkommt: <i>&#8222;Per Internet steuerten Filmfans das Geld zur Finanzierung des Erotikfilms 'Hotel Desire' bei. Am Mittwochabend feierte das erste deutsche Crowdfounding-Projekt in Berlin Premiere. Bei der sogenannten Schwarmfinanzierung brachten tausende private Geldgeber die Produktionssumme von 170.000 Euro gemeinsam auf.&#8220;</i></p>
<p>Die Passage ist von Fehlern nur so übersäht:</p>
<ul>
<li><strong>Erste</strong> deutsche Crowdfunding-Projekt &#8211; stimmt seit ca. einem Jahr nicht mehr</li>
<li><strong>Crowdf(o)unding</strong> wird auch noch falsch geschrieben &#8211; es heißt Crowdfunding</li>
<li>Auch die <strong>170.000&euro;</strong> kamen nicht vollständig aus der Crowd, lediglich 10% sollen es tatsächlich gewesen sein, damit liegt es noch unter den Einnahmen für das Film-Projekt &#8222;Bar25&#8220;</li>
</ul>
<p>Der Spiegel-Online Artikel ist da schon eher eine Empfehlung wert, denn er bespricht auch den Anspruch und die Wirkung des Projektes. </p>
<p>Letztlich ist es auf jeden Fall hilfreich, die Crowdfunding-Thematik auch mit diesem Projekt hochzuhalten, denn es ist allemal Marketing und erzeugt Aufmerksamkeit. Und für alle, die in Zukunft noch Projekte auf den diversen Plattformen starten, ist es die Basis für deren Erfolg. Die Masse sollte wissen, was Crowdfunding ist.</p>
<p><strong>Ist Crowdfunding das Gleiche wie Spenden?</strong></p>
<p>Immer wieder führt der Begriff &#8222;Spenden&#8220; zur Verwirrung in diesem Kontext. Wollen wir lieber einem Künstler für sein Werk Geld spenden oder ihn und sein Projekt unterstützen, damit er es realisieren kann?</p>
<p>Spenden bleiben altruistisch und ohne Gegenleistungen. Unterstützungen implizieren jedoch auch einen Eigennutz. Bei den "Hotel Desire"-Unterstützern ist der Eigennutz ganz klar: Man will Teil vom Projekt werden, sich Aufmerksamkeit sichern, etwas bekommen und Spaß haben. Wenn eine Spende fließt, dann will man Kindern in Not helfen, nicht zuletzt, weil man weiß, dass es einem selbst viel zu gut geht. Unser Gerechtigkeitssinn oder auch unser schlechtes Gewissen helfen der Spende auf die Sprünge. Das ist gut so &#8211; viele profitieren davon.</p>
<p>Künstler und Kreative wollen hingegen etwas bewegen, wollen sich ausdrücken und wollen Mitstreiter finden. Dafür braucht es Unterstützung, Ja-Sager und Mitmacher. Crowdfunding verwirklicht dieses Prinzip, deshalb ist es für <strong>die Kulturförderung</strong> eine sinnvolle und notwendige Ergänzung und ein Schritt zu <strong>mehr demokratischen Strukturen in der Förderung</strong>.</p>
<p>Viele Künstler haben jedoch Angst vor dem Begriff &#8222;Spende&#8220; &#8211; sie kommen sich dann hilfsbedürftig vor, dabei wollen sie nur gemeinsam mit Fans etwas auf die Beine stellen. Ganz anders ist es auch beim Crowdfunding für Startups, bei denen es schon gar nicht mehr um Spenden geht, sondern um kalkulierte Investitionen.</p>
<p>Auf www.seedmatch.de wurden eben innerhalb von 60 Stunden rund 100.000&euro; für ein Startup beschafft. Niemand möchte dort von Spenden reden.</p>
<p>Es scheint daher sinnvoll die Begriffe weiter zu formen:</p>
<ul>
<li><strong>Crowddonating</strong> &gt; Spendensammeln in/mit der Crowd &gt; keine Gegenleistung</li>
<li><strong>Crowdfunding</strong> &gt; Projektgelder sammeln in/mit der Crowd &gt; Dankeschöns erhalten</li>
<li><strong>Crowdsponsoring</strong> &gt; beschreibt den Prozess, wenn über Crowdfunding auch Unternehmen Geld in Projekte stecken und dafür Sponsoring-Leistungen erhalten</li>
<li><strong>Crowdinvesting</strong> &gt; Investmentkapital sammeln in/mit der Crowd &gt; Beteiligung erhalten</li>
</ul>
<p>Alle Begriffe lassen sich gut unter dem Begriff <strong>Crowdsourcing</strong> abdecken, denn die Crowd wird für das Sammeln von Geld beansprucht.</p>
<p>Spannend am Crowdfunding ist übrigens, dass es sich in Zukunft als <strong>das Instrument zur Wirtschaftsförderung im Bereich die Kultur- und Kreativwirtschaft</strong> anbietet.</p>
<p>Kurzum &#8222;Hotel Desire&#8220; hat Crowdfunding weiter in die Öffentlichkeit getragen. Mit Spenden hat das aber nichts zu tun.</p></div>]]></summary>
        </entry>
				<entry>
            <title type="html"><![CDATA[Qualitätsmanagement bei Projekten&nbsp;&nbsp;]]></title>
            <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Qualitaetsmanagement-bei-Projekten-312"/>
            <published>2011-12-05T00:29:34+01:00</published>
            <updated>2011-12-05T00:29:34+01:00</updated>
            <id>http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Qualitaetsmanagement-bei-Projekten-312</id>
            <author><name>Tino Kreßner</name></author>
            <summary type="html"><![CDATA[<img src="http://www.startnext.de/tycon/pic.php?imgid=0&amp;width=400" style="display: block;"/><div><p><strong>1. Interne Phase</strong></p>
<p>Das Projekt ist nicht öffentlich. Alle Einstellungen am Projekt können geändert werden. In dieser Phase kann das Projekt nur vom Starter und von den Projektbetreuern (Startnext-Mitarbeitern) eingesehen werden.</p>
<p>Beim Statuswechsel auf <strong>"Feedback einholen"</strong> können Starter ihre Fragen an die Projektbetreuer stellen. Jetzt schauen wir uns das Projekt in der Regel zum ersten Mal an und gehen auf die Fragen sowie die Projektpräsentation ein.</p>
<p>Beim Statuswechsel auf <strong>"starten"</strong> wir das Projekt für die Startphase beantragt. Wir führen jetzt einen Richtlinien-Check durch&nbsp;und geben dem Projekt noch weitere Tipps auf den Weg. Projekte, die nicht auf Startnext passen werden so direkt abgelehnt und auf <strong>"zurückgewiesen"</strong> gestellt. Daraufhin besteht die Chance das Projekt nocheinmal zu bearbeiten und neu zu beantragen.</p>
<p><strong>2. Startphase</strong></p>
<p>Innerhalb der Startphase wird das Projekt online geschalten. Jetzt kann das Feedback von den engsten Freunden, Bekannten und Fans eingeholt werden und so die Projektpräsentation weiter optimiert werden <strong>(Crowdsourcing)</strong>. In dieser Phase lässt sich alles an dem Projekt weiter bearbeiten. Auch die Community gibt hier Feedback. Hier empfiehlt es sich mit jeglichen PR- und Marketingaktionen noch zu warten.</p>
<p>Innerhalb dieser Zeit müssen die Paymentsysteme im Hintergrund aktiviert werden, der Account mittels <strong>PostIdent</strong> (Deutschland) oder einer <strong>gültigen Ausweiskopie</strong> (Nicht Deutschland) verifiziert werden. Gemeinnützige Organisationen müssen einen gültigen <strong>Freistellungsbescheid</strong> hochladen.</p>
<p>Erst ab einer bestimmten Anzahl von Fans, die abhängig von der Budgethöhe ist, kann das Projekt freigeschaltet werden <strong>(Crowdvoting)</strong>. Dies dient als Indikator, um herauszufinden, ob die eigene Community groß genug ist für die geplante Crowdfunding-Kampagne. Der Startbutton ist hierbei vergleichbar mit dem "gefällt mir" Button von Facebook. Hierüber gewinnt der Starter Fans, die über Updates zum Projekt informiert werden können und so bereits einige Social Media Instrumente in die Hand bekommen das Projekt weiter zu verbreiten. Die Fan-Grenzen beruhen auf den Erfahrungen, die wir im ersten Jahr gesammelt haben:</p>
<ul>
<li><strong>0-500&euro;</strong> benötigen 10 Fans</li>
<li><strong>501&euro;-2500&euro;</strong> benötigen 25 Fans</li>
<li><strong>2501&euro;-5000&euro;</strong> benötigen 50 Fans</li>
<li><strong>5001&euro; - 7500&euro;</strong> benötigen 75 Fans</li>
<li><strong>über 7501&euro;</strong> benötigen 100 Fans</li>
</ul>
<p>Sobald diese Fanzahl erreicht ist und der Account verifiziert ist, kann der Starter eine Aktivierung beantragen. Dies ist ein wichtiger Schritt, ab jetzt kann an dem Projekt nichts mehr verändert werden. Wir prüfen nun nochmal komplett das Projekt entsprechend unserer Richtlinien und machen eine qualitative Prüfung der Projektdarstellung: Sind die Dankeschöns interessant und verständlich; wird in der Beschreibung das Ziel deutlich; sind die Schlagwörter gut gewählt und hat der User sein eigenes Profil gepflegt. Wir achten dabei auf die Qualität der Bilder und lassen keine Projekte mehr ohne Videos in die Finanzierungsphase. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass 80% aller erfolgreichen Projekte ein Video hatten. Beim Geld geben online ist es umso wichtiger, die Menschen hinter dem Projekt kennen zu lernen, Vertrauen aufzubauen und vor allem das Vorhaben kurz zu erklären - jeder, der stöbert liest sich die Texte in der Regel nicht durch. Nur Projekte mit guten Videos konnten eine große Crowd erreichen und haben ihnen bislang Unbekannte zur Unterstützung gewonnen.&nbsp;Sobald etwas fehlt, wird der Antrag von uns <strong>"zurückgewiesen"</strong> - ab jetzt kann das Projekt wieder bearbeitet werden. Ist alles da, <strong>"aktivieren"</strong> wir das Projekt nach erneutem Aktivierungsantrag.</p>
<p>Jedes Projekt hat in der <strong>Startphase max. 30 Tage</strong> Zeit, um die benötigten Fans zu überzeugen und am Projekt zu arbeiten, danach wird das Projekt wieder von der Plattform genommen. Ein Neustart ist möglich, setzt aber voraus, dass das Feedback von uns eingearbeitet wird und wir überzeugt werden, dass jetzt mit der Änderung am Projekt der nötige Erfolg erreicht werden kann: Hier nochmal der Hinweis, wir qualifizieren nicht den Projektinhalt, sondern lediglich die Präsentation - der inhaltlich härteste Experte ist die Crowd selbst.</p>
<p><strong>3. Fundingphase</strong></p>
<p>Jetzt wird es spannend. Die Finanzierungsfunktion für das Projekt wurde freigeschalten. Am Projekt können nur noch Bilder und Videos getauscht werden, alle anderen Einstellungen sind gesperrt. Den Zeitraum bis zur Deadline legt jeder Projektinitiator mit einer Maximalgrenze von drei Monaten selbst fest. Nur wer es bis dahin schafft, <strong>mnd. 100% seines benötigten Budgets</strong> zu sammeln, bekommt das Geld ausgezahlt. Alle anderen Starter gehen leer aus - die Supporter erhalten ihr Geld vollständig zurück. Aktuell liegt die Erfolgs-Quote bei ca. 40%.</p>
<p>Mit dem Funding werden, je nach ausgewähltem Dankeschöns verschiedene Arten von <strong>Verträgen</strong>: Vorverkauf, Sponsoring, Nutzungsrechte, Spende &nbsp;bzw. Schenkung.</p>
<p><strong>4. Post-Fundingphase</strong></p>
<p>Nach der Deadline wird das Geld dem Starter sofort freigegeben. Kann das Projekt nicht mehr durchgeführt werden, kann der Starter die Summe ablehnen und das Geld wird den Supportern zurückgebucht. Um sich bei allen Supportern zu bedanken und die Supporter-Listen einsehen zu können, muss der Starter eine (Dankes-)Nachricht im System hinterlassen. Mit dieser bestätigt er, das Geld erhalten zu haben und sichert die Auslieferung der Dankeschöns zu. Ab jetzt gilt das 14-tägige Widerrufsrecht für den Supporter gegenüber dem Starter. &nbsp;</p>
<p>Die Auslieferung der Dankeschöns wird dabei durch die Crowd sicher gestellt. Das Instrument hierfür lautet: <strong>Online-Reputation</strong>. Viele Supporter haben das Projekt online begleitet, kommuniziert und in den Social Media Channels darüber gesprochen. Keiner hat ein genaueres Auge auf seine Gegenleistungen als die Geldgeber selbst. Nach dem Funding kann der Blog weiterhin genutzt und alle Supporter über die Auslieferungszeiträume informiert werden. Eine zufriedene Crowd wird das Projekt in ihren Netzwerken promoten und potenziell zum langfristigen Unterstützer werden.</p>
<p>In diesem Sinne freuen wir uns mit der Steigerung der Fundingbudgets auch auf eine Professionalisierung der Projektdarstellungen sowie eine Integration der Onlinekommunikation in den Produktions- und Marketingprozess.</p></div>]]></summary>
        </entry>
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